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PostgreSQL

Der PostgreSQL-Konnektor lässt dich deine Datenbank im anymize-Chat in normaler Sprache befragen, voreingestellt ohne jede Änderung an den Daten.

4 Min Lesezeit

Was du damit machen kannst

Du stellst die Frage, der Assistent baut die Abfrage. Er sieht dazu das Schema, kann Abfragen erklären lassen und den Zustand der Datenbank untersuchen, etwa fehlende Indizes. Das ist der Konnektor für alle, die eine Fachanwendung ohne brauchbare Auswertung haben, aber Zugriff auf die Datenbank dahinter.

  • „Wie viele Vorgänge wurden im letzten Quartal je Abteilung abgeschlossen?“
  • „Welche Tabellen gibt es, und wie hängen sie zusammen?“
  • „Warum ist diese Auswertung so langsam?“
  • „Zeig mir die zehn ältesten offenen Einträge.“

Welche Angaben brauchst du?

PostgreSQL kennt keinen API-Schlüssel. anymize braucht die klassischen Verbindungsfelder, jeweils einzeln und nicht als Verbindungszeichenfolge.

  • Host: der Datenbankserver, erreichbar über https-fähige Netze von außen.
  • Port: üblicherweise 5432, sofern eure IT nichts anderes vorgibt.
  • Datenbank: der Name der Datenbank, nicht der Cluster.
  • Benutzer und Passwort: am besten ein eigener Benutzer nur zum Lesen.
  • TLS: bleibt aktiviert, außer euer Anbieter verlangt ausdrücklich etwas anderes.

Die genauen Werte stehen bei eurer IT, im Managed-Service-Portal oder in der Connection Info der Cloud-Datenbank. anymize speichert sie verschlüsselt.

So verbindest du PostgreSQL

Du trägst die Verbindungsangaben einzeln ein, nicht als fertige Verbindungszeichenfolge. Das ist Absicht: In einer solchen Zeichenfolge lassen sich Parameter verstecken, die den Verbindungsaufbau umleiten.

  1. 01Leg in deiner Datenbank am besten einen eigenen Benutzer nur zum Lesen an.
  2. 02Öffne in anymize die Apps, dann Konnektoren, und such PostgreSQL.
  3. 03Trag Host, Port, Datenbank, Benutzer und Passwort ein. Die verschlüsselte Verbindung (TLS) bleibt aktiviert, außer dein Anbieter verlangt ausdrücklich etwas anderes.
  4. 04Wähl bei „Welche SQL-Anweisungen sind erlaubt?“ die Einstellung Nur lesen. Das ist die Voreinstellung.
  5. 05Verbinden. Die Zugangsdaten werden verschlüsselt gespeichert.

Ist die Datenbank nicht erreichbar, liegt es meist an Host, Port oder der TLS-Einstellung. Wird die Anmeldung abgelehnt, prüf Benutzer und Passwort. Manche Adressen lehnt anymize grundsätzlich ab, damit eine Verbindung nicht in ein internes Netz zeigt.

Kann die KI meine Datenbank verändern?

In der Voreinstellung nicht. „Nur lesen“ erlaubt SELECT, Schemaabfragen, EXPLAIN und Analysen, sonst nichts. Schreibende Anweisungen werden abgewiesen, bevor sie die Datenbank erreichen.

EinstellungWas erlaubt ist
Nur lesen (Voreinstellung)SELECT, Schemaabfragen, EXPLAIN, Analysen. Keine Änderungen.
Lesen und schreibenZusätzlich INSERT, UPDATE, DELETE und Strukturbefehle wie CREATE oder DROP.

Weil die zweite Einstellung möglich ist, steht auf der Kachel „lesen und schreiben“. Schaltest du sie ein, fragt der Assistent vor jeder verändernden Anweisung nach und zeigt dir vorher, was er ausführen will. Ruhiger bleibt trotzdem der Weg über einen Datenbankbenutzer, der ohnehin nur lesen darf.

Was anonymisiert wird

Die Werte aus deinen Tabellen laufen durch dieselbe Anonymisierung wie alles andere: Namen, Adressen, Geburtsdaten, Kundennummern und Bankverbindungen werden durch Platzhalter ersetzt, bevor ein Ergebnis an ein KI-Modell geht. Zahlen und Strukturen bleiben erhalten, damit die Auswertung stimmt.