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Personio

Der Personio-Konnektor beantwortet Fragen zu Mitarbeitenden, Abwesenheiten, Anwesenheiten und Recruiting im anymize-Chat und schreibt dabei nie nach Personio zurück.

4 Min Lesezeit

Was du damit machen kannst

Personio deckt sieben Bereiche ab: Mitarbeitende, Abwesenheiten, Anwesenheiten, Personaldokumente, Recruiting, Freigaben und Teamverfügbarkeit. Jeder Bereich lässt sich einzeln abschalten, wenn er in eurem Fall nichts zu suchen hat.

  • „Wer ist nächste Woche im Urlaub?“
  • „Wie viele Urlaubstage hat diese Kollegin noch offen?“
  • „Welche Urlaubsanträge warten noch auf eine Freigabe?“
  • „Welche Bewerbungen liegen für die ausgeschriebene Stelle vor?“
  • „Fass die Anwesenheiten des Teams im letzten Monat zusammen.“

So findest du die API-Zugangsdaten

  1. 01Du brauchst Bearbeitungsrechte für Marketplace und API sowie in der Regel den Plan Core Pro.
  2. 02Öffne in Personio Marketplace, dann Connected integrations (Verbundene Integrationen).
  3. 03Klick oben rechts auf Create custom integration (Eigene Integration erstellen).
  4. 04Vergib einen Namen und wähl die Leserechte sowie die Mitarbeitenden-Attribute, die freigegeben werden dürfen.
  5. 05Kopier Client-ID und API-Secret. Das Secret wird nicht erneut im Klartext gezeigt.

Personio beschreibt den Weg unter https://support.personio.de/hc/en-us/articles/4404623630993-Generate-and-manage-API-credentials . Ältere Oberflächen nannten denselben Ort noch Einstellungen, Integrationen, API-Zugangsdaten.

So verbindest du Personio

Personio bietet für fremde Anwendungen keinen Anmelde-Umweg an, sondern Client-ID und Secret aus dem Abschnitt oben. Dabei legt ihr zugleich fest, was überhaupt gelesen werden darf.

  1. 01Öffne in anymize die Apps, dann Konnektoren, und such Personio.
  2. 02Trag Client-ID und Client-Secret ein und verbinde.
  3. 03Schalt danach die Bereiche ein, die der Assistent tatsächlich braucht.

Kann die KI in Personio etwas ändern?

Nein, und das ist bei diesem Konnektor besonders gründlich gelöst. Der Personio-Zugang bringt von Haus aus auch Werkzeuge zum Schreiben mit, etwa Dokumente hochladen oder Anwesenheiten anlegen. anymize entfernt diese Werkzeuge beim Laden, und zwar anhand des Verbs im Namen.

Der Unterschied ist wichtig: Es wird nicht eine Liste bekannter Schreibbefehle ausgeschlossen, sondern jeder Befehl, der ein Schreibverb trägt. Kommt in einer neuen Version des Zugangs ein Schreibwerkzeug dazu, fällt es genauso heraus, ohne dass jemand nachpflegen muss.

Personaldaten sind der empfindlichste Bestand, den anymize anfasst: Gehälter, Krankheitszeiten, Bewerbungen. Deshalb trägt die Kachel „Nur Lesen“, und deshalb steht schon im Verbinden-Dialog, dass der Konnektor nie nach Personio zurückschreibt.

Was anonymisiert wird

Namen, Geburtsdaten, Privatadressen, Personalnummern, Gehaltsangaben und Abwesenheitsgründe werden durch Platzhalter ersetzt, bevor irgendetwas an ein KI-Modell geht. Aus „Frau Klein hat noch 12 Tage Resturlaub“ wird für das Modell „[[PERSON_1]] hat noch 12 Tage Resturlaub“. Du liest die Antwort mit dem richtigen Namen.