Onboarding und Personaladministration
Probezeit-Review-Bewertungs-Drafting mit KI (Übernahme / Verlängerung / Beendigung)
anymize entfernt Klarnamen MA, Vorgesetzte, Buddy und Vergleichs-MA aus dem Bewertungs-Input. Die KI synthetisiert aus Onboarding-Plan-Status, KPI-Erfüllung, Vorgesetzten-Notizen, Buddy-Feedback und MA-Selbstreflexion einen strukturierten Bewertungstext plus Empfehlung mit AGG-Bias-Check (8 Merkmale), BetrVG-§-102-Hinweis und DSGVO-Art.-22-Disclaimer. Die finale Entscheidung trifft der Mensch.
Schwierigkeit: Spezialist · Datenklasse: Beschäftigtendaten · Letztes Review:
Zur Orientierung gedacht. Die personalrechtliche Würdigung im Einzelfall bleibt selbstverständlich bei Ihnen, KI-Outputs sind vor jeder Verwendung zu prüfen. Mehr dazu am Ende.
Anwendungsbereich
Worum geht es hier?
Probezeit-Entscheidungen sind die rechtlich heikelsten Routineentscheidungen im Onboarding-Workflow. KSchG § 1 lockert den Kündigungsschutz in den ersten 6 Monaten, AGG und BetrVG § 102 gelten aber unverändert. BAG 8 AZR 74/25 hat mit 120 kEUR die bisher höchste AGG-Entschädigung bei algorithmischer Diskriminierung gesetzt, der Leitsatz 'Wer den Auswahlprozess an einen Algorithmus delegiert, delegiert nicht die Verantwortung' gilt auch für Probezeit-Entscheidungen. Dieser Vertical-UC vertieft UC-M-HR-008 für das Bewertungs-Drafting. Die finale Entscheidung trifft selbstverständlich Ihre Führungskraft.
Für wen passt das?
Zielgruppe und Kontext
- Rolle
- Direkte:r Vorgesetzte:r (entscheidet), HR-Business-Partner (moderiert, dokumentiert, AGG-/BetrVG-Check); sekundär HR-Compliance, Betriebsrat (§ 102 BetrVG-Anhörung bei Probezeitkündigung Pflicht!), Datenschutzbeauftragter.
- Seniorität
- Fortgeschritten, Entscheidungs-Gewicht und AGG-/BetrVG-Risiko erfordern Erfahrung.
- Unternehmensgröße
- KMU bis Konzern; alle Branchen.
- Spezifische Kontexte
- (a) Standardfall Junior in 6-Monats-Probezeit, (b) Senior mit verkürzter Probezeit, (c) Quereinsteiger mit Skill-Gap-Risiko, (d) Remote-/Hybrid-MA, (e) schwerbehinderte MA (SGB IX § 168), (f) Schwangerschaft/Elternzeit (MuSchG § 17).
Die Situation in der Personalabteilung
So bringen Sie Tempo und Sorgfalt zusammen
Die Probezeit-Bewertung kostet 1–2 Stunden Vorbereitung pro Fall: Onboarding-Plan-Status sichten, KPIs auswerten, Vorgesetzten-Notizen lesen, Buddy-Feedback einholen, Selbstreflexion lesen, Bewertungstext schreiben, Empfehlung begründen. KI-gestützte Synthese halbiert die Vorbereitungszeit, gleichzeitig sind die Eingaben hochsensibel: MA-Klarname, Bewertungs-Texte, ggf. KPI-Vergleichsdaten anderer MA. DSGVO Art. 22 verbietet rein automatisierte Personalentscheidungen, die KI darf nur Empfehlung sein, nicht Entscheidung. BAG 8 AZR 74/25 verschärft die Linie mit 120 kEUR AGG-Entschädigung bei algorithmischer Diskriminierung. Bei Probezeitkündigung ist BetrVG § 102 Pflicht (BR-Anhörung 1 Woche); ohne Anhörung ist die Kündigung unwirksam. Bei schwerbehinderten oder schwangeren MA gelten besondere Schutzrechte (SGB IX § 168, MuSchG § 17). Schwerbehinderten-/Schwangerschafts-Status ist Art. 9 DSGVO besondere Kategorie und gehört NIE in den KI-Prompt, separater Compliance-Pfad bei HR.
Was Sie davon haben
Zeit, Wert, Vertraulichkeit
Zeit pro Bewertung
1–2 h
Von 2–3 h auf 30–60 Min Review. KI strukturiert Bewertungstext mit AGG-Bias-Check und Empfehlung.
AGG-Risiko-Reduktion
bis 120 kEUR
BAG 8 AZR 74/25 (SRC-0256): 120 kEUR AGG-Entschädigung bei algorithmischer Diskriminierung. Strukturierter 8-Merkmal-Bias-Check senkt das Risiko.
Re-Hire-Mitigation
30–100 kEUR je Fehlentscheidung
DGFP SRC-0275: Re-Hire-Kosten bei Frühaussteiger. Strukturierte Synthese verhindert Bauchgefühl-Entscheidungen.
Erkennungsrate
>95 %
Klarnamen und Vergleichs-MA werden dreifach geprüft; Art.-9-Daten bleiben strukturell aus dem Prompt.
So gehen Sie vor
Der Workflow Schritt für Schritt
HR-BP sammelt Onboarding-Plan-Status (UC-V-HR-ONB-005/006/007), KPI-Erfüllung T30/T60/T90, Vorgesetzten-Notizen, Buddy-Feedback, MA-Selbstreflexion.
Mensch
Strukturierte Datenlage als Basis.
Daten-Klassifikation: Klarname MA, Vorgesetzte, Buddy, Vergleichs-MA = Klasse A. KPI-Zahlen ohne Personenbezug = Klasse B. Schwerbehinderten-Status, Schwangerschafts-Status = Art. 9 DSGVO, NIE in LLM-Prompt; separater Compliance-Pfad.
Mensch
§ 26 BDSG · Art. 9 DSGVO (SRC-0241).
anymize anonymisiert: [[MA-…]], [[Manager-…]], [[Buddy-…]], [[Vergleichs-MA-i-…]]. Pflicht-Vier-Augen-Spot-Check mit DSB; keine Re-Identifikation über kleine Teams oder seltene Skills.
anymize + DSB
DSGVO Art. 5 / Art. 9; höchste Sensibilität.
Frontier-KI erzeugt Bewertungstext: Probezeit-Status-Übersicht, Stärken (faktenbeleg-gestützt), Entwicklungsfelder (ohne wertende Sprache), KPI-Status-Synthese-Tabelle, Empfehlung (Übernahme / Verlängerung / Beendigung) mit Faktenbasis. AGG-Bias-Check für 8 Merkmale (Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Behinderung, sexuelle Identität, Weltanschauung, ethnische Herkunft) wird automatisch gemacht; bias-anfällige Stellen [[AGG-WARN]]-markiert.
GPT / Claude / Gemini in anymize
Strukturierung; AGG-Compliance; Halluzinations-Mitigation.
DSGVO-Art.-22-Disclaimer am Ende: KI hat Bewertungs-Entwurf erstellt; Letztentscheidung trifft Mensch.
KI
Kein Auto-Entscheid; menschliche Aufsicht.
Rück-Substitution Platzhalter; Bewertung bleibt in vertraulichem HR-Workspace.
anymize + Mensch
DSGVO Art. 28.
Vorgesetzten-Review (entscheidet, nicht KI); HR-BP AGG-Bias-Audit; bei Schwerbehinderung/Schwangerschaft separater Compliance-Pfad.
Mensch
DSGVO Art. 22; BAG 8 AZR 74/25.
Bei Beendigung in Probezeit: BetrVG-§-102-BR-Anhörung (1 Woche); bei Schwerbehinderung > 6 Mon Beschäftigung Integrationsamt-Zustimmung; bei Schwangerschaft MuSchG § 17; Probezeit-Gespräch mit MA + Vorgesetzte:r + HR-BP.
Mensch
§ 102 BetrVG · SGB IX § 168 · MuSchG § 17.
Womit Sie arbeiten
So setzen Sie anymize konkret ein
Was anymize tut
- Erkennt MA-Klarnamen, Vorgesetzte, Buddy und Vergleichs-MA-Klarnamen mit über 95 %.
- Pflicht-Vier-Augen-Spot-Check mit DSB wegen höchster Sensibilität.
- Strikte Sperre für Art.-9-Daten (Schwerbehinderung, Schwangerschaft), diese gehören NICHT in den Prompt.
- Bidirektionale Re-Identifikation in vertraulichen HR-Workspace; AVV nach Art. 28 DSGVO.
Was Sie als Vorgesetzte/HR-BP tun
- KPIs faktenbasiert dokumentieren; wertende Adjektive vermeiden ('unmotiviert', 'faul').
- Schwerbehinderten-/Schwangerschafts-Status separat tracken, NICHT in KI-Prompt.
- Bei Beendigung: BetrVG-§-102-Anhörung (1 Woche); SGB IX § 168; MuSchG § 17 prüfen.
- DSGVO-Art.-22-Disclaimer respektieren, Vorgesetzte:r entscheidet, nicht KI.
Daten-Input
Klasse A: Klarname MA, Vorgesetzte, Buddy, Vergleichs-MA. Art. 9 DSGVO: Schwerbehinderten-/Schwangerschafts-Status NIE in Prompt. Klasse B: KPI-Zahlen, Onboarding-Plan-Status, Pflicht-Schulungs-Status. Klasse C: Standard-Bewertungs-Templates.
Output-Kontrolle
Pseudonymisierter Bewertungs-Input an die KI; re-identifizierter Bewertungstext mit Stärken/Entwicklungsfeldern, KPI-Status-Tabelle, Empfehlung, AGG-Bias-Check und DSGVO-Art.-22-Disclaimer zurück. Bei Beendigung zusätzlich BetrVG-§-102-Hinweis und Schutzrechte-Check (SGB IX, MuSchG).
Freigabeprozess
Vorgesetzte:r entscheidet (nicht KI); HR-BP AGG-Audit; bei Beendigung Compliance/Legal-Sign-off; bei Schwerbehinderung/Schwangerschaft Integrationsamt/Behörde.
Die KI-Anweisung
Prompt zum Kopieren
So nutzen Sie diesen Prompt:
1. Bewertungs-Input (Klarnamen MA/Manager/Buddy, KPIs, Notizen) in anymize einfügen.
2. Schwerbehinderten-/Schwangerschafts-Status NICHT eingeben, separater Compliance-Pfad.
3. Prompt anhängen, Thinking-Modus aktivieren.
4. KI liefert Bewertungstext + AGG-Bias-Check + DSGVO-Art.-22-Disclaimer.
5. Vorgesetzte:r entscheidet; HR-BP AGG-Audit; bei Beendigung BetrVG § 102 + SGB IX § 168 + MuSchG § 17.
# Context (C)
Rechtsstand: <heutiges Datum>. Du unterstützt die Erstellung eines
Probezeit-Bewertungs-Entwurfs für eine deutsche Personalentscheidung.
Eingaben pseudonymisiert mit `[[MA-…]]`, `[[Manager-…]]`, `[[Buddy-…]]`,
`[[Vergleichs-MA-i-…]]`. KPIs, Onboarding-Plan-Status, Vorgesetzten-
Notizen, Buddy-Feedback, MA-Selbstreflexion im Klartext.
**Schwerbehinderten-/Schwangerschafts-Status NICHT im Prompt**,
separater Compliance-Pfad.
# Role (R)
HR-Bewertungs-Assistenz mit Kenntnis: KSchG § 1 (Probezeit-Kündigung
erleichtert, AGG/§ 138 BGB unverändert); BetrVG § 102 (BR-Anhörung
Pflicht auch in Probezeit); AGG §§ 1, 3, 7 + 8 Merkmale; DSGVO Art. 22
(kein Auto-Entscheid); BAG 8 AZR 74/25 (algorithmische Diskriminierung);
EU AI Act Annex III Nr. 4 (HR-Hochrisiko-KI).
# Action (A)
1. Erzeuge einen Bewertungs-Entwurf in 5 Sections:
- **Probezeit-Status-Übersicht**: Eintritt, Probezeit-Dauer,
aktueller Stand T30/T60/T90.
- **Stärken**: 3–5 konkrete, beleg-gestützte Punkte; jede Aussage
mit Faktenbeleg.
- **Entwicklungsfelder**: 2–4 Punkte konkret, ohne 8-AGG-Merkmale,
ohne wertende Sprache.
- **KPI-Status-Synthese**: Tabelle mit T30/T60/T90-Meilensteinen +
Status + Begründung.
- **Empfehlung**: Übernahme / Verlängerung (max. 6 Mon.) /
Beendigung mit Faktenbasis und Schutzrechte-Hinweis.
2. **AGG-Bias-Check** für 8 Merkmale; bias-anfällige Stellen mit
`[[AGG-WARN]]` markieren.
3. **DSGVO-Art.-22-Disclaimer** am Ende: 'Dieser Bewertungsentwurf wurde
KI-gestützt erstellt. Die Letztentscheidung über Übernahme/
Verlängerung/Beendigung trifft die direkte Führungskraft unter
Berücksichtigung aller Faktoren und gegebenenfalls nach Anhörung des
Betriebsrats (§ 102 BetrVG)."
4. **Niemals erfinden**: jede Aussage muss aus Eingabe stammen;
`[[FEHLEND]]` bei Lücken.
5. Bei Empfehlung 'Beendigung': BetrVG-§-102-Anhörungs-Checkliste +
Schutzrechte-Check (SGB IX, MuSchG, AGG).
6. Wertende Adjektive vermeiden, Verhalten beschreiben.
# Format (F)
H2 Sections + KPI-Tabelle + AGG-Bias-Anker + DSGVO-Art.-22-Disclaimer +
'Offene Punkte'.
# Target Audience (T)
Vorgesetzte:r entscheidet; HR-BP AGG-Audit; bei Beendigung Compliance/
Legal. NICHT der KI delegieren.So sieht der Input aus
Pseudonymisierter Eingabetext
Probezeit-Bewertungs-Parameter HRIS-Export 2026-05-14
MA: [[MA-o5p6]]
Rolle: Junior Backend Engineer
Eintritt: 2025-11-01
Probezeit: 6 Monate (Ende 2026-04-30)
Aktueller Stand: T180
Vorgesetzte:r: [[Manager-o5p6]]
Buddy: [[Buddy-o5p6]]
Onboarding-Plan-Status:
- T30: lokale Dev OK; erstes MR Tag 16 (Ziel T14)
- T60: 4 Tickets/Sprint (Ziel 5)
- T90: 6 Tickets/Sprint (Ziel 5+)
- T120: erstes Inkrement geliefert (geplant T90)
- T180: vollständige Eigenständigkeit
KPI-Erfüllung:
- Code-Review-Score: 8,2/10 (Team-Schnitt 8,5)
- CI/CD-Erfolgsrate: 92 % (Ziel 90 %)
- Eskalationen: 0
Vorgesetzten-Notizen: "Technisch solide, gut integriert, Lernkurve initial steil, Q1 spürbar verbessert. Empfehle Übernahme."
Buddy-Feedback: "Lernbereit, gezielte Initiative (Schema-Migration), konstruktive PRs."
MA-Selbstreflexion: "Erste 30 Tage herausfordernd, mit Buddy-Hilfe gut bewältigt. Möchte Mentoring von Senior-Kollegen."
Schwerbehinderten-Status: NICHT IM PROMPT, separat dokumentiert
Schwangerschaft/Elternzeit: NICHT IM PROMPT, separat dokumentiertSo liefert anymize zurück
Der KI-Entwurf
# Probezeit-Bewertung, [[MA-o5p6]] (Junior Backend Engineer)
## Probezeit-Status-Übersicht
- **Eintritt**: 01.11.2025
- **Probezeit-Dauer**: 6 Monate
- **Probezeit-Ende**: 30.04.2026
- **Aktueller Stand**: T180
## Stärken
1. **Eigeninitiative**: Schema-Migration-Inkrement vorgeschlagen und vom Team übernommen.
2. **Lernkurve**: Tickets/Sprint von 4 (T60) auf 6 (T90+) gestiegen.
3. **CI/CD-Qualität**: Erfolgsrate 92 % (Ziel 90 %), übertroffen.
4. **Team-Integration**: Buddy-/Vorgesetzten-Feedback attestiert konstruktive PR-Tonalität.
5. **Selbstreflexion**: zeigt Bewusstsein für Lernfelder; fordert proaktiv Mentoring.
## Entwicklungsfelder
1. **Code-Review-Score 8,2/10 unter Team-Schnitt 8,5**: Pair-Programming-Sessions mit Senior-Kolleg:innen.
2. **Inkrement-Lieferung T120 statt T90**: Slice-Schnitt-Methodik schärfen.
3. **Distributed-Systems-Wissensaufbau**: strukturierter Lernpfad + Senior-Mentoring.
## KPI-Status-Synthese
| Meilenstein | Ziel | Erreicht | Status |
|---|---|---|---|
| T30 lokale Dev + erstes MR | T14 | T16 | Teilweise |
| T60 5+ Tickets/Sprint | 5 | 4 | Teilweise |
| T90 5+ Tickets/Sprint | 5 | 6 | Erreicht |
| T120 Erstes Inkrement | T90 | T120 | Verspätet/qualitativ gut |
| T180 vollständige Eigenständigkeit | T180 | Erreicht | Erreicht |
| Code-Review-Score | ≥ 8,0 | 8,2 | Erreicht |
| CI/CD-Erfolgsrate | ≥ 90 % | 92 % | Erreicht |
| Eskalationen | 0 | 0 | Erreicht |
## Empfehlung: **Übernahme nach Probezeit-Ende 30.04.2026**
Begründung: Mehrheit der KPIs erreicht/übertroffen. Anfangsverspätungen kompensiert durch Eigeninitiative. Feedback durchgängig positiv. Entwicklungsfelder im individuellen Entwicklungsplan adressierbar.
## DSGVO-Art.-22-Disclaimer
Dieser Bewertungsentwurf wurde KI-gestützt erstellt. Die Letztentscheidung über Übernahme/Verlängerung/Beendigung trifft die direkte Führungskraft. Bei Beendigung in Probezeit ist BetrVG § 102 (BR-Anhörung 1 Woche) Pflicht. Schutzrechte SGB IX § 168 (Schwerbehinderung), MuSchG § 17 (Schwangerschaft) und AGG gelten unabhängig.
## AGG-Bias-Check
| AGG-Merkmal | Im Text adressiert? | Bemerkung |
|---|---|---|
| Alter | Nein | Keine Altersangabe |
| Geschlecht | Nein | Geschlechtsneutral |
| Herkunft | Nein | Kein Bezug |
| Religion | Nein | Kein Bezug |
| Behinderung | Nein | Kein Bezug (separat dokumentiert) |
| Sexuelle Identität | Nein | Kein Bezug |
| Weltanschauung | Nein | Kein Bezug |
| Ethnische Herkunft | Nein | Kein Bezug |
## Offene Punkte
- Probezeit-Gespräch terminieren vor 30.04.2026.
- Individueller Entwicklungsplan als Folge-UC.
- Bei Übernahme: Vergütungs-Anpassung prüfen.Was das HR-Recht verlangt
Pflichten und wie anymize sie abdeckt
BAG 8 AZR 74/25 (SRC-0256)
120 kEUR AGG-Entschädigung bei algorithmischer Diskriminierung. Strukturierter 8-Merkmal-Bias-Check und DSGVO-Art.-22-Disclaimer sind Mitigations-Pflicht.
DSGVO Art. 22 (SRC-0240)
Keine rein automatisierte Personalentscheidung, die KI darf nur Empfehlung sein, nicht Entscheidung. Der Disclaimer in jedem Output macht das explizit.
BetrVG § 102 (SRC-0226)
BR-Anhörung Pflicht auch in Probezeit, ohne Anhörung ist die Kündigung unwirksam. 1-Wochen-Frist.
AGG §§ 1, 3, 7 + Reform 2026 (SRC-0217, SRC-0218)
8 Diskriminierungsmerkmale; AGG-Reform 2026 verlängert Klagefrist auf 4 Monate. AGG-Bias-Check ist Pflichtschritt.
SGB IX § 168 · MuSchG § 17
Schwerbehinderten-Kündigung nach 6 Mon Beschäftigung Integrationsamt-Zustimmung; Schwangerschaft + 4 Mon. Kündigungsverbot. Schutzrechte gelten unabhängig von Probezeit.
DSGVO Art. 9 (SRC-0241)
Schwerbehinderten- und Schwangerschafts-Status = besondere Kategorie, NIE im LLM-Prompt; separater Compliance-Pfad.
EU AI Act Annex III Nr. 4 · Art. 26 (SRC-0231, SRC-0233)
Probezeit-Bewertung als HR-Hochrisiko-KI; Transparenz-Pflicht, menschliche Aufsicht, Logging 6 Monate.
Datenschutz und Vertraulichkeit
So funktioniert das mit anymize
Probezeit-Bewertungen sind die sensibelsten Beschäftigtendaten-Verarbeitungen im Onboarding-Workflow. Klarnamen MA + Vorgesetzte + Buddy + Vergleichs-MA sind Klasse A; Schwerbehinderten- und Schwangerschafts-Status sind Art. 9 DSGVO besondere Kategorie und gehören NIE in den KI-Prompt. anymize erzwingt diese Trennung strukturell: Art.-9-Felder werden nicht ans LLM weitergegeben. Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO + § 26 BDSG. Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner); Pflicht-Vier-Augen-Spot-Check mit DSB; AVV nach Art. 28 DSGVO.
Was anymize konkret leistet
- Strikte Trennung Art.-9-Daten (Schwerbehinderung, Schwangerschaft) vom KI-Prompt.
- Erkennt Klarnamen MA/Vorgesetzte/Buddy/Vergleichs-MA mit über 95 %.
- Pflicht-Vier-Augen-Spot-Check mit DSB.
- HRIS-Alternativen: Personio Performance, SuccessFactors Performance & Goals, Workday Talent mit Tenant-Hosting; On-Premise-LLM bei Konzernen.
- Verarbeitung in deutschen Rechenzentren; AVV nach Art. 28 DSGVO.
Sicherheitscheck vor der Veröffentlichung
Was anymize liefert, was Sie souverän entscheiden
Vor dem KI-Aufruf
- Pseudonymisierungs-Spot-Check mit Vier-Augen + DSB?
- Schwerbehinderten-/Schwangerschafts-Status NICHT im Prompt?
- KPIs faktenbasiert dokumentiert (ohne wertende Adjektive)?
- Vergleichs-MA bei KPI-Benchmarking pseudonymisiert?
Nach der KI-Antwort
- Bewertungstext Faktenbasis pro Aussage (keine Halluzinationen)?
- AGG-Bias-Audit 8 Merkmale durchgeführt?
- DSGVO-Art.-22-Disclaimer vorhanden?
- Bei Beendigung: BetrVG § 102 + SGB IX § 168 + MuSchG § 17 erwähnt?
Vor der Entscheidung
- Vorgesetzte:r entscheidet (nicht KI)?
- HR-BP AGG-Audit dokumentiert?
- BetrVG-§-87-BV für HRIS-Performance-Tool vorhanden?
- Bei Beendigung: BR-Anhörung initiiert; ggf. Integrationsamt/Behörde?
Typische Fehlermuster und wie anymize gegensteuert
- →Wertende Adjektive ohne Verhaltens-Bezug, der Prompt zwingt verhaltensbeschreibende Sprache.
- →Erfundene KPI-Werte oder Feedback-Zitate, [[FEHLEND]]-Marker bei Lücken.
- →Übersehene BetrVG-§-102-Anhörung, Empfehlung 'Beendigung' triggert automatisch den Hinweis.
- →Schwerbehinderten-/Schwangerschafts-Status im Prompt, anymize sperrt diese Felder strukturell.
- →Vergleich mit konkreten anderen MA ohne Pseudonymisierung, der Vergleichs-MA-Pattern fängt das ab.
Rechtsgrundlagen
Normen, Urteile, Belege
Primärnormen: Arbeitsrecht und AGG
- Probezeit-Kündigung erleichtert (SRC-0219)
- BR-Anhörung 1 Woche (SRC-0226)
- 8 Diskriminierungsmerkmale (SRC-0217)
- 4-Monats-Klagefrist (SRC-0218)
- Schwerbehinderten-Kündigungsschutz
- Schwangerschafts-Kündigungsverbot
- 120 kEUR AGG bei algorithmischer Diskriminierung (SRC-0256)
Primärnormen: Datenschutz und KI
- Verbot automatisierter Entscheidungen (SRC-0240)
- Besondere Kategorien (Schwerbehinderung, Schwangerschaft) (SRC-0241)
- Beschäftigtendaten (SRC-0215)
- AVV (SRC-0242)
- HR-Pseudonymisierung (SRC-0246)
- HR-Hochrisiko-KI (SRC-0231, SRC-0233)
- Mitbestimmung HRIS-Performance-Tools (SRC-0211, SRC-0227)
Sekundärquellen
- 19 % GenAI in HR (SRC-0271)
- Performance-Tool (SRC-0310)
- 40 % wechselbereit (STD-0050)
Stand: · Nächste Überprüfung:
Hinweis zur Nutzung
Zur Orientierung, nicht als Ersatz für die HR-Letztverantwortung
Diese Anleitung beschreibt einen Arbeitsablauf, den Sie mit anymize umsetzen können. Sie ist zur Orientierung gedacht und ersetzt weder die personalrechtliche Würdigung im Einzelfall noch eine arbeits- oder mitbestimmungsrechtliche Prüfung. Welche Rechtsprechung einschlägig ist, wie der Sachverhalt arbeitsrechtlich zu bewerten ist, welche Entscheidungen in Ihrem konkreten Fall richtig sind, das bleibt selbstverständlich bei Ihnen und Ihrer HR-Letztverantwortung.
KI-Outputs müssen vor jeder Verwendung HR-fachlich geprüft werden. Insbesondere personenbezogene Entscheidungen (Einstellung, Beförderung, Kündigung) dürfen nicht allein auf KI-Empfehlungen gestützt werden (DSGVO Art. 22, EU AI Act Art. 26). anymize gewährleistet die Vertraulichkeit der Beschäftigtendaten gegenüber dem KI-Anbieter; die fachliche Richtigkeit und die rechtliche Verantwortung liegen in Ihrer Hand.
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Wir sind überzeugt von anymize. Und wir wissen: Bei einem KI-Werkzeug, das Mandanten-, Patienten- oder Mitarbeiter-Daten berührt, reicht ein Demo-Video nicht. Deshalb 14 Tage voller Zugang – alle Modelle, alle Features, keine Kreditkarte. Genug Zeit, um sicher zu sein, bevor du uns vertraust.
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