DokumentationGovernance Center – KI-Regeln fürs Team

Konnektoren

Unter Konnektoren stellst du eigene MCP-Konnektoren für dein ganzes Team in anymize bereit, mit geteilter Verbindung oder mit eigenen Zugangsdaten je Mitglied.

4 Min Lesezeit

Wofür diese Seite da ist

Manche Häuser haben ein System, für das es bei uns keinen fertigen Konnektor gibt: eine eigene Aktenverwaltung, ein Branchenprogramm, ein internes Portal. Solange es dem MCP-Protokoll folgt, bindest du es hier einmal an, und danach steht es dem ganzen Team im Chat zur Verfügung.

Der Unterschied zu einem persönlichen Konnektor ist die Zuständigkeit. Hier richtet der Admin einmal ein, was danach für alle gilt, statt dass zwölf Leute zwölfmal dieselbe Serveradresse eintragen.

Was ein Konnektor holt, geht anonymisiert an das KI-Modell: Die Mandantenadresse aus der Aktenverwaltung wird zum Platzhalter, bevor irgendetwas das Haus verlässt.

Zwei Arten der Bereitstellung

BereitstellungWie es funktioniertWann du das nimmst
GeteiltDeine Verbindung, also Adresse und Zugangsdaten, gilt für alle im Team.Ein System mit einem gemeinsamen Zugang, zum Beispiel ein internes Portal.
Eigene ZugangsdatenDer Konnektor steht allen zur Verfügung, jedes Mitglied gibt aber seinen eigenen API-Schlüssel ein.Ein System, in dem jede Person ihr eigenes Konto hat.

Bei einer geteilten Verbindung, die noch nicht hergestellt ist, trägt die Karte den Hinweis „Verbindung ausstehend“. Ein Klick auf „Zugangsdaten aktualisieren“ holt das nach, je nach Konnektor per Anmeldung beim Anbieter oder durch Eintragen eines Schlüssels.

Die Einstellungen je Konnektor

Ein Klick auf „Verwalten“ öffnet die Einstellungen des Konnektors. Dort sitzen die drei Schrauben, die für die Governance zählen.

EinstellungWas sie bewirkt
Verfügbar fürGanzes Team oder nur bestimmte Gruppen. Ohne angelegte Gruppen steht dort der Hinweis, dass du zuerst welche anlegen musst.
Bei Schreibzugriff immer fragenDas Modell muss vor jeder schreibenden oder ändernden Aktion die Bestätigung des Nutzers einholen.
Verfügbare ToolsEinzelne Werkzeuge des Konnektors abschalten, zum Beispiel riskante Schreibaktionen. Jedes Werkzeug ist als Lesen oder Schreiben gekennzeichnet.

Zusätzlich greift die allgemeine Regel „Konnektor-Zugriff“ von der Compliance-Seite: Sie entscheidet, welche Konnektoren überhaupt genutzt werden dürfen, und lässt sich ebenfalls je Gruppe setzen.

Dürfen Mitarbeiter eigene Konnektoren anlegen?

In der Voreinstellung ja. Wer will, kann sich einen eigenen MCP-Konnektor mit beliebiger Serveradresse einrichten. Für viele Häuser ist das die unangenehmste offene Tür, weil dabei Daten an eine Adresse gehen könnten, die niemand geprüft hat.

Wenn du das nicht möchtest, setz auf der Compliance-Seite „Eigene Connectoren verbieten“. Die Konnektoren, die du hier fürs Team bereitstellst, bleiben davon unberührt, nur das eigenmächtige Anlegen fällt weg.

Was der Mitarbeiter sieht

  • Ein bereitgestellter Konnektor taucht in seiner Konnektor-Übersicht auf, gekennzeichnet als Team-Konnektor.
  • Bei „Eigene Zugangsdaten“ wird er einmal gebeten, seinen eigenen API-Schlüssel einzutragen. Vorher kann er den Konnektor nicht nutzen.
  • Ist der Konnektor nur für bestimmte Gruppen freigegeben, sehen ihn die übrigen gar nicht.
  • Ist „Bei Schreibzugriff immer fragen“ gesetzt, hält der Assistent vor jeder ändernden Aktion an und wartet auf die Bestätigung.

Diese Seite gibt es nur mit einem Team, und innerhalb eines Teams nur für Inhaber und Admins. Ein Einzelkonto sieht den Eintrag ausgegraut mit dem Hinweis „Nur im Teamplan“, ein einfaches Mitglied sieht ihn nicht und landet beim direkten Aufruf auf der Compliance-Seite.