Steuerrecht
Schenkungsteuer-Erklärung — Vorbereitung
anymize entfernt Schenker- und Beschenkten-Namen, Adressen, Steuernummern, Steuer-IDs nach § 139b AO, IBANs sowie Vermögens- und Bewertungsdaten automatisch aus dem Schenkungssachverhalt, bevor er an die KI geht — und setzt sie nach der KI-Antwort wieder ein. So entstehen die strukturierte Schenkungs-Matrix, die Freibetrags- und Steuerklassen-Skizze sowie das Erklärungsgerüst nach ErbStG/BewG in Minuten, ohne § 43a BRAO oder § 203 StGB zu berühren. Die Bewertung im Einzelfall und die Schlussplausibilität bleiben selbstverständlich beim Menschen.
Schwierigkeit: Fortgeschritten · Datenklasse: Mandantendaten · Letztes Review:
Zur Orientierung gedacht. Die anwaltliche Würdigung im Einzelfall bleibt selbstverständlich bei Ihnen — KI-Outputs sind vor jeder Verwendung zu prüfen. Mehr dazu am Ende.
Anwendungsbereich
Worum geht es hier?
Die Schenkungsteuer-Erklärung ist hybrides Beratungsprodukt: Sie verlangt eine vollständige Erfassung des Schenkungsgegenstands (Geldzuwendung, Immobilie, Betriebsvermögen, Anteile an Kapitalgesellschaften, Hausrat, Familienheim), die Bewertung nach den Vorschriften des BewG (Grundvermögen § 176 ff. BewG, Betriebsvermögen §§ 11, 199 ff. BewG, sonstiges Vermögen § 9 BewG), die Zuordnung von Steuerklasse (§ 15 ErbStG) und Freibetrag (§ 16 ErbStG), die Prüfung der Steuerbefreiungen (§ 13 ErbStG: Hausrat, Familienheim) und ggf. der Verschonungsregeln für Betriebsvermögen (§§ 13a, 13b, 13c ErbStG). Daneben muss die Anzeigepflicht nach § 30 ErbStG (drei Monate ab Kenntnis des Erwerbs) gewahrt werden — sie trifft Beschenkten wie Schenker. Wer das manuell strukturiert, sitzt 2–6 Stunden am Sachverhalt — bei Verschonungsregeln-Konstellationen leicht doppelt so lange. Mit anymize geht der pseudonymisierte Sachverhalt an ein Frontier-Modell — Namen, Adressen, Steuernummern, IBANs und Vermögensbeträge bleiben außerhalb des KI-Kontexts. Die Bewertung im Einzelfall, die Schlussplausibilität und die Anzeigeentscheidung bleiben anwaltliche Aufgabe.
Für wen passt das?
Zielgruppe und Kontext
- Rolle
- Fachanwält:in für Steuerrecht; Fachanwält:in für Erbrecht mit steuerrechtlicher Praxis; Anwält:in mit Doppelzulassung Anwalt/Steuerberater; Notar:in mit steuerrechtlicher Beratungstätigkeit (eingeschränkt nach BNotO).
- Seniorität
- Berufsanfang bis Spezialist:in. Klassische Geldzuwendungs- oder Hausrat-Schenkungen sind Standardroutine; Verschonungsregeln-Mandate für Betriebsvermögen verlangen Spezialisierung.
- Kanzleigröße
- Einzelkanzlei bis Großkanzlei. Schenkungsteuer-Beratung läuft häufig im Tandem mit Erbschaftsteuer-Strategie, vorweggenommener Erbfolge oder Unternehmensnachfolge — Kanzlei-Setup je nach Schwerpunkt.
- Spezifische Kontexte
- Zuwendung zu Lebzeiten (Geldschenkung, Immobilien-Übertragung, Unternehmensanteile, Hausrat, Familienheim), vorweggenommene Erbfolge, gemischte Schenkung (Schenkung gegen Übernahme von Verbindlichkeiten), Kettenschenkung über mehrere Beteiligte, mittelbare Grundstücksschenkung, Schenkung unter Nießbrauchsvorbehalt. Häufig drängt die Anzeigefrist nach § 30 ErbStG (drei Monate).
Die Situation in der Kanzlei
So bringen Sie Tempo und Sorgfalt zusammen
§ 30 ErbStG verpflichtet jeden Erwerber und im Schenkungsfall auch den Schenker, dem zuständigen Finanzamt innerhalb von drei Monaten ab Kenntnis vom Erwerb schriftlich anzuzeigen. Auf Anforderung des Finanzamts ist eine Steuererklärung nach § 31 ErbStG abzugeben — die Frist setzt das Finanzamt fest (mindestens ein Monat). Die Schenkungsteuer-Erklärung verlangt: (a) vollständige Erfassung des Schenkungsgegenstands; (b) Bewertung nach den Vorschriften des BewG — Grundvermögen nach § 176 ff. BewG mit Vergleichswert-, Ertragswert- oder Sachwertverfahren, Betriebsvermögen nach §§ 11, 199 ff. BewG (vereinfachtes Ertragswertverfahren), sonstige Vermögensgegenstände nach § 9 BewG (gemeiner Wert); (c) Zuordnung zur Steuerklasse nach § 15 ErbStG (I: Ehegatte, Kinder, Enkel; II: Eltern, Geschwister, Neffen/Nichten bei Schenkung; III: alle übrigen) und Anwendung des entsprechenden Freibetrags nach § 16 ErbStG (Ehegatte 500.000 €; Kind 400.000 €; Enkel 200.000 €; übrige Personen Klasse I 100.000 €; Klasse II 20.000 €; Klasse III 20.000 €) und Steuersatzes nach § 19 ErbStG; (d) Anwendung der Steuerbefreiungen nach § 13 ErbStG (Hausrat bis 41.000 € Klasse I, andere bewegliche Sachen 12.000 € Klasse I; Familienheim § 13 Abs. 1 Nr. 4a–c ErbStG); (e) Prüfung der Verschonungsregeln für Betriebsvermögen nach §§ 13a, 13b, 13c ErbStG (Regelverschonung 85 %, Optionsverschonung 100 %, Lohnsummen-Klausel, Behaltensfrist, Verwaltungsvermögen-Test); (f) Zusammenrechnung mit Vorschenkungen der letzten zehn Jahre nach § 14 ErbStG. Wer das manuell strukturiert, sitzt 2–6 Stunden am Sachverhalt. Wer ChatGPT oder Claude direkt nutzen würde, kommt schneller — verletzt aber § 43a BRAO, sobald Schenker- und Beschenkten-Namen, Steuernummern, IBANs und Vermögensbeträge das Haus verlassen. anymize löst diesen Konflikt: Klarnamen, Steuernummer, Steuer-ID, IBANs und Geldbeträge werden vor dem KI-Aufruf zu Platzhaltern; die KI-Antwort kommt strukturiert zurück, anymize re-identifiziert. Die Bewertung im Einzelfall, die § 14 ErbStG-Zusammenrechnung und die Schlussplausibilität bleiben anwaltliche Pflicht.
Was Sie davon haben
Zeit, Wert, Vertraulichkeit
Zeit pro Schenkungsteuer-Erklärung
~75 Min
Frontier-KI baut die Schenkungs-Matrix (Gegenstand × Bewertungsverfahren), ordnet Steuerklasse und Freibetrag zu, identifiziert Befreiungs- und Verschonungs-Optionen und liefert das Erklärungsgerüst. Bewertung im Einzelfall, § 14 ErbStG-Zusammenrechnung und Schlussplausibilität kommen wie gewohnt obendrauf.
Mehrwert pro Mandat
€ 275–440
Stundensatz Steuerrecht/Erbrecht (€ 220–350/h) angewandt auf 75 Minuten freigespielte Strukturierungs-Zeit. Schenkungsteuer-Mandate werden regelmäßig nach Stundenhonorar oder gestaffeltem Pauschalhonorar abgerechnet — der Effizienz-Gewinn ist Durchsatz.
Vertraulichkeit
strukturell
anymize entfernt 40+ Kategorien personenbezogener Daten — Schenker- und Beschenkten-Namen, Adressen, Steuernummern, Steuer-IDs, IBANs, Vermögens- und Bewertungsbeträge — bevor der Text das Haus verlässt.
Erkennungsrate
>95 %
Dreifach geprüft (Algorithmus + zwei spezialisierte KI-Prüfungen). Restmenge kontrollieren Sie im Vorschau-Modus vor dem KI-Aufruf — bei mehreren Beteiligten (Kettenschenkung, gemischte Schenkung) besonders sorgfältig durch die Treffer-Liste gehen.
So gehen Sie vor
In 5 Schritten zum Antrag
§ 30 ErbStG-Anzeigefrist klären und in den Kanzlei-Fristenkalender. Drei Monate ab Kenntnis vom Erwerb. Anzeige durch Erwerber UND (bei Schenkung) durch Schenker geschuldet. Die Anzeige ist nicht die Steuererklärung — sie löst die Erklärungsanforderung nach § 31 ErbStG durch das Finanzamt aus. Vorab klären: Liegt eine notarielle Beurkundung oder gerichtliche Mitwirkung vor (Anzeigepflicht der Notar:in/Gericht nach § 34 ErbStG entlastet nicht zwingend Erwerber/Schenker)? Dieser Schritt ist menschliche Aufgabe — die KI berechnet keine Anzeigefristen verbindlich.
Sie
§ 30 ErbStG Anzeigefrist · keine KI-Delegation
Sachverhalt und Vorschenkungen erheben. Mit der Mandantschaft Schenkungsgegenstand (Art, Umfang, Datum der Ausführung nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG), Wertgrundlagen (Verkehrswert, Buchwert, Bewertungsgutachten) und Vorschenkungen der letzten zehn Jahre nach § 14 ErbStG klären. Verwandtschaftsverhältnis Schenker–Erwerber für Steuerklasse § 15 ErbStG aufnehmen. Bei Immobilien: Grundbuchauszug, Bewertungsgrundlagen; bei Betriebsvermögen: Bilanz, Verwaltungsvermögensquote nach § 13b Abs. 4 ErbStG; bei Anteilen an Kapitalgesellschaften: Mindestbeteiligungsschwelle § 13b Abs. 1 Nr. 3 ErbStG (mehr als 25 %).
Sie
Sachverhalts- und Bewertungsgrundlagen
anymize anonymisiert automatisch. Über 40 Kategorien personenbezogener Daten — Schenker- und Beschenkten-Namen, Adressen, Steuernummern, Steuer-IDs nach § 139b AO, IBANs, Grundbuchblattnummern, Firmennamen, Vermögens- und Bewertungsbeträge — werden durch semantische Platzhalter ersetzt. Sie sehen die Vorschau vor dem KI-Aufruf. Bei Kettenschenkungen oder Schenkung an mehrere Beschenkte sorgfältig durch die Treffer-Liste gehen — die Zuordnung Schenker/Beschenkte muss eindeutig bleiben. Erkennungsrate über 95 %.
anymize
§ 43a BRAO Verschwiegenheit · § 203 StGB
Frontier-KI strukturiert. Der pseudonymisierte Sachverhalt geht an Ihr gewähltes Modell in anymize. Mit dem unten stehenden Prompt fragen Sie ab: (a) Schenkungs-Matrix Gegenstand × Bewertungsverfahren (BewG) × Befreiungs-Anspruch (§ 13 ErbStG) × Verschonungs-Eignung (§§ 13a–c ErbStG); (b) Steuerklassen-/Freibetrags-Skizze mit § 16 ErbStG-Anwendung; (c) Vorschenkungs-Zusammenrechnung § 14 ErbStG-Hinweis; (d) Erklärungsgerüst zur Abgabe nach § 31 ErbStG. Die KI gibt einen strukturierten Ausgangspunkt — keine abschließende Bewertung.
KI in anymize
Struktur in Minuten — keine Bewertungs-Entscheidung
anymize re-identifiziert. Die KI-Antwort kommt mit Platzhaltern zurück; anymize setzt automatisch die Originaldaten wieder ein. Sie erhalten Schenkungs-Matrix, Steuerklassen-/Freibetrags-Skizze und Erklärungsgerüst, die Sie anwaltlich würdigen: Bewertung im Einzelfall vornehmen (Grundvermögen nach § 176 ff. BewG, Betriebsvermögen vereinfachtes Ertragswertverfahren §§ 199 ff. BewG, sonstiges Vermögen § 9 BewG); § 14 ErbStG-Zusammenrechnung mit den dokumentierten Vorschenkungen rechnen; § 13 ErbStG-Befreiungen prüfen; bei Betriebsvermögen die Verschonungsregeln §§ 13a–c ErbStG einzeln durchgehen (Lohnsummen-Klausel, Behaltensfrist, Verwaltungsvermögen-Test); BFH-/FG-Citations gegen bundesfinanzhof.de / juris / beck-online verifizieren.
anymize + Sie
Bidirektionale Anonymisierung · anwaltliche Bewertung
Mandantenfreigabe, Anzeige und Erklärung. § 30 ErbStG-Anzeige fristwahrend per beA oder Post mit Eingangsnachweis an das nach § 35 ErbStG zuständige Finanzamt absenden, sobald der Sachverhalt belastbar erfasst ist. Sobald das Finanzamt die Erklärung nach § 31 ErbStG anfordert: Steuererklärung mit Bewertungsanlagen und ggf. Verschonungs-Anträgen einreichen. Bei Verschonungsregeln: Behaltensfrist und Lohnsummenkontrolle in den Wiedervorlagekalender, weil Nacherhebung droht.
Sie
Anzeige und Erklärung · Mandanten-Selbstbestimmung
Womit Sie arbeiten
So setzen Sie anymize konkret ein
Was anymize tut
- Erkennt 40+ Kategorien personenbezogener Daten — Schenker- und Beschenkten-Namen, Adressen, Steuernummern, Steuer-IDs nach § 139b AO, IBANs, Firmennamen, Grundbuchblattnummern und Vermögensbeträge — mit über 95 % Erkennungsrate.
- Dreistufige Prüfung: Algorithmische Analyse, dann zwei spezialisierte KI-Prüfungen, die auch Kontext berücksichtigen (zum Beispiel ein Geldbetrag als Schenkungswert vs. als Verkehrswert vs. als Buchwert).
- Bidirektionale Anonymisierung: Platzhalter werden eingesetzt, das Frontier-Modell antwortet mit Kontext, anymize re-identifiziert beim Empfang — die Zuordnung Schenker/Beschenkte bleibt strukturell eindeutig.
- Daten in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter ↔ Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl von 24 Stunden bis unbegrenzt.
Was Sie als Anwält:in tun
- § 30 ErbStG-Anzeigefrist sofort bei Mandatsannahme in den Kanzlei-Fristenkalender — vor jedem KI-Schritt.
- Bewertung im Einzelfall vornehmen — Grundvermögen nach § 176 ff. BewG, Betriebsvermögen §§ 11, 199 ff. BewG, sonstiges Vermögen § 9 BewG. Bei Immobilien ggf. qualifizierte Verkehrswertgutachten einholen.
- § 14 ErbStG-Zusammenrechnung mit Vorschenkungen der letzten zehn Jahre rechnen — die KI markiert den Hinweis, die Rechnung verantworten Sie.
- Bei Betriebsvermögen die §§ 13a–c ErbStG-Verschonungsregeln einzeln durchgehen — Lohnsummen-Kontrolle, Behaltensfrist (5/7 Jahre), Verwaltungsvermögen-Test (§ 13b Abs. 4 ErbStG) — und die Behaltensfrist in den Wiedervorlagekalender.
- BFH-/FG-Aktenzeichen aus dem KI-Output gegen bundesfinanzhof.de / juris / beck-online verifizieren — Citation-Check ist anwaltliche Pflicht.
Daten-Input
Schenkungsvertrag (notarielle Urkunde oder privatschriftlich), Grundbuchauszug bei Immobilien, Bewertungsgutachten, Bilanz und Verwaltungsvermögensaufstellung bei Betriebsvermögen, Anteilsbewertung bei Kapitalgesellschaften, Vorschenkungen-Übersicht der letzten zehn Jahre, Verwandtschaftsverhältnis Schenker–Erwerber, Vollmacht und Mandanten-Stammdaten.
Output-Kontrolle
Pseudonymisierter Sachverhalt geht an die KI. Re-identifizierte Schenkungs-Matrix, Steuerklassen-/Freibetrags-Skizze, Befreiungs-/Verschonungs-Hinweise und Erklärungsgerüst kommen zurück. anymize trifft keine inhaltlichen Bewertungs-Entscheidungen — die Strukturierung leistet das Frontier-Modell, die Bewertung im Einzelfall machen Sie.
Freigabeprozess
Sie behalten jederzeit die Hoheit: § 30 ErbStG-Anzeigefrist, Sichtung der Anonymisierung, Bewertung nach BewG, § 14 ErbStG-Zusammenrechnung, BFH-Citation-Check, Verschonungs-Entscheidung §§ 13a–c ErbStG, Mandanten-Beratung, Einreichung. anymize ist der Anonymisierungs-Layer, keine Workflow-Software.
Die KI-Anweisung
Prompt zum Kopieren
So nutzen Sie diesen Prompt:
1. § 30 ErbStG-Anzeigefrist klären und in den Kanzlei-Fristenkalender — das ist Schritt 0.
2. Schenkungssachverhalt mit Vorschenkungen, Verwandtschaftsverhältnis und Wertgrundlagen in anymize einfügen — die Anonymisierung läuft automatisch.
3. Diesen Prompt kopieren und an den anonymisierten Sachverhalt anhängen. Mandatsmetadaten (Schenker, Erwerber, Verwandtschaftsverhältnis, Datum der Ausführung § 9 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG, Vorschenkungen) als Header voranstellen.
4. In anymize unter „Tools → Reasoning“ auf „Thinking-Modus“ stellen (bei Verschonungsregeln: Max), dann KI-Aufruf starten — der Output kommt re-identifiziert zurück.
# Rolle
Du bist Strukturierungs-Assistenz für eine Steuerrechts-/Erbrechts-Kanzlei
mit Schenkungsteuer-Praxis. Du kennst die Systematik des ErbStG (§§ 1–37):
Steuerklassen § 15, Freibeträge § 16, Steuersatz § 19, Steuerbefreiungen
§ 13 (Hausrat, Familienheim), Verschonung Betriebsvermögen §§ 13a–c,
Zusammenrechnung Vorschenkungen § 14, Anzeigepflicht § 30, Erklärung § 31
sowie die Bewertungsvorschriften des BewG (Grundvermögen § 176 ff.,
Betriebsvermögen §§ 11, 199 ff., sonstiges Vermögen § 9).
Rechtsstand: <heutiges Datum — bitte aktuell ermitteln und hier einsetzen>.
# Aufgabe
Erstelle eine strukturierte Vorbereitung der Schenkungsteuer-Erklärung.
Liefere (a) eine Schenkungs-Matrix Gegenstand × Bewertungsverfahren ×
Befreiungs-/Verschonungs-Eignung; (b) eine Steuerklassen- und Freibetrags-
Skizze nach §§ 15, 16 ErbStG; (c) einen Hinweis auf die § 14 ErbStG-
Zusammenrechnung der letzten zehn Jahre; (d) ein Erklärungsgerüst zur
späteren Abgabe nach § 31 ErbStG.
WICHTIG: Du triffst KEINE abschließende Bewertungs-Entscheidung. Du
identifizierst Bewertungsverfahren und markierst, welche Wertgrundlagen
die Anwält:in einsetzen muss. Die § 14 ErbStG-Zusammenrechnung markierst
du als Hinweis — die Rechnung verantwortet die Anwält:in.
Die § 30 ErbStG-Anzeigefrist ist vom Menschen vorab geprüft und in den
Fristenkalender eingetragen. Berechne diese Frist NICHT verbindlich.
# Inhalt
1. Schenkungs-Matrix
- Tabelle: Spalten = Schenkungsgegenstand, Bewertungsverfahren (BewG),
vorläufiger Wertansatz (Platzhalter), § 13 ErbStG-Befreiungs-Anspruch,
§§ 13a–c ErbStG-Verschonungs-Eignung.
- Zeilen = jeder Einzelgegenstand der Schenkung (Geldzuwendung,
Grundstück, Anteile an Kapitalgesellschaft, Hausrat, Familienheim,
mittelbare Grundstücksschenkung, Nießbrauchsvorbehalt).
- Pro Zelle: Markierung [BEWERTUNG-EINZELFALL] bei Anwält:in-Pflicht.
2. Steuerklassen- und Freibetrags-Skizze
- Verwandtschaftsverhältnis Schenker–Erwerber aus dem Header übernehmen.
- Steuerklasse nach § 15 ErbStG zuordnen.
- Freibetrag nach § 16 ErbStG ansetzen (Ehegatte 500.000 €;
Kind 400.000 €; Enkel 200.000 €; übrige Klasse I 100.000 €;
Klasse II 20.000 €; Klasse III 20.000 €).
- Steuersatz nach § 19 ErbStG je nach steuerpflichtigem Erwerb.
3. § 14 ErbStG-Hinweis
- Erinnerung an die Zusammenrechnung mit Vorschenkungen der letzten
zehn Jahre. Wertansatz früherer Erwerbe und früher gewährter
Freibetrag.
- Markierung [ANWALT-WERTUNG]: Die Rechnung verantwortet die
Anwält:in.
4. Steuerbefreiungen § 13 ErbStG
- Hausrat: Klasse I 41.000 €; Klasse II/III 12.000 € (andere
bewegliche Sachen).
- Familienheim § 13 Abs. 1 Nr. 4a–c ErbStG: Voraussetzungen
einzeln prüfen (Selbstnutzung, 10-Jahres-Sperre für Erwerber bei
Erwerb von Todes wegen — bei Schenkung andere Voraussetzungen).
- Weitere § 13 ErbStG-Tatbestände in Kürze.
5. Verschonung Betriebsvermögen §§ 13a–c ErbStG (wenn einschlägig)
- Regelverschonung 85 % oder Optionsverschonung 100 %.
- Mindestbeteiligungsquote § 13b Abs. 1 Nr. 3 ErbStG (mehr als 25 %
an Kapitalgesellschaft).
- Lohnsummenkontrolle (5/7 Jahre) und Behaltensfrist — Skizze.
- Verwaltungsvermögen-Test § 13b Abs. 4 ErbStG (90-%-Test bei
Regelverschonung; 20-%-Test bei Optionsverschonung).
6. Erklärungsgerüst (Skelett — vollständige Befüllung Anwalt:in)
- Adressierung des nach § 35 ErbStG zuständigen Finanzamts.
- Angaben zur Person des Erwerbers und Schenkers.
- Aufstellung der Erwerbsgegenstände mit Bewertungsanlagen.
- Erklärung zu Vorschenkungen § 14 ErbStG.
- Anträge auf Steuerbefreiung § 13 ErbStG und/oder Verschonung
§§ 13a–c ErbStG.
7. Markierungen für die Anwält:in
- [BEWERTUNG-EINZELFALL] — bei jeder Bewertungsfrage nach BewG.
- [BFH-CITATION] mit [VERIFIKATIONS-BEDÜRFTIG] — bei jeder
BFH-/FG-Citation zur Bewertung oder zu Verschonungsregeln.
- [ANWALT-WERTUNG] — bei jeder Stelle mit fallspezifischer
rechtlicher Bewertung (Familienheim, gemischte Schenkung,
Nießbrauchsvorbehalt).
# Format
Strukturiertes Markdown: Tabelle für die Schenkungs-Matrix, gegliederte
Skizze für Steuerklasse/Freibetrag, separates Verschonungs-Modul,
abschließende Offene-Punkte-Liste.
# Verbote
KEINE eigenständige Bewertung — die KI markiert das Bewertungsverfahren,
die Werte setzt die Anwält:in ein.
KEINE eigenständige § 14 ErbStG-Zusammenrechnung — Hinweis ja, Rechnung
nicht.
KEINE Berechnung der § 30 ErbStG-Anzeigefrist — die ist vorab eingetragen.
KEINE halluzinierten BFH-/FG-Aktenzeichen — nur sichere Citations,
sonst [VERIFIKATIONS-BEDÜRFTIG].
KEIN BMF-Schreiben als Primärnorm — BMF-Schreiben sind Verwaltungs-
auffassung, nicht Rechtsquelle.So sieht der Sachverhalt aus
Pseudonymisierter Eingabetext
Schenkungssachverhalt (anonymisiert):
Schenker: [[Vorname-a3f9]] [[Nachname-a3f9]], [[Adresse-a3f9]]
Steuernummer Schenker: [[Steuernummer-7b3e]]
Steuer-ID Schenker (§ 139b AO): [[SteuerID-9c2d]]
Erwerber: [[Vorname-2bc4]] [[Nachname-2bc4]], [[Adresse-2bc4]]
Steuer-ID Erwerber (§ 139b AO): [[SteuerID-2bc4]]
Verwandtschaftsverhältnis: Tochter des Schenkers (Steuerklasse I,
Freibetrag 400.000 € nach § 16 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG)
Schenkungsgegenstände (Stichtag § 9 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG: 02.04.2026):
a) Eigentumswohnung [[Adresse-Immobilie-c4b2]]
Grundbuch: [[Grundbuch-c4b2]]
Verkehrswert laut Sachverständigen-Kurzgutachten:
[[Geldbetrag-Immobilie]]
Nutzung: vermietet
b) Geldzuwendung in Höhe [[Geldbetrag-Geld]]
Überweisung von Konto IBAN [[IBAN-Schenker]] auf Konto
IBAN [[IBAN-Erwerber]] am 02.04.2026
c) Hausrat (vereinbart und tatsächlich übergeben):
Möbel und Hausgeräte, Zeitwert [[Geldbetrag-Hausrat]]
(unter 41.000 €)
Vorschenkungen letzte zehn Jahre:
- 15.06.2018: Geldzuwendung an dieselbe Erwerberin
über [[Geldbetrag-Vorschenkung-2018]]
- 22.11.2022: Anteil an Bankdepot (Wertpapiere),
Wert zum Stichtag [[Geldbetrag-Vorschenkung-2022]]
Mandatsmetadaten (von Anwält:in vorab geprüft):
- § 30 ErbStG-Anzeigefrist: drei Monate ab Kenntnis;
Stichtag 02.04.2026 — Frist 02.07.2026 — EINGETRAGEN
- § 14 ErbStG-Zusammenrechnung: Vorschenkungen 2018 und 2022
sind innerhalb des 10-Jahres-Zeitraums zum Stichtag 02.04.2026
- Steuerklasse § 15 ErbStG: I (Tochter)
- Persönlicher Freibetrag § 16 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG: 400.000 €
(abzüglich der durch Vorschenkungen bereits verbrauchten Quote
nach § 14 ErbStG)
- Familienheim-Befreiung § 13 Abs. 1 Nr. 4a–c ErbStG: nicht
einschlägig (Eigentumswohnung wird vermietet, keine Selbstnutzung
durch Erwerberin)
- Verschonung Betriebsvermögen §§ 13a–c ErbStG: nicht einschlägig
(kein Betriebsvermögen)
Kanzlei-Playbook (Auszug):
- Bewertung Grundvermögen § 176 ff. BewG: Vergleichswert-,
Ertragswert- oder Sachwertverfahren je nach Grundstücksart.
Eigentumswohnung (vermietet): regelmäßig Ertragswertverfahren
§§ 184–188 BewG.
- Hausrat-Befreiung § 13 Abs. 1 Nr. 1 lit. a ErbStG: Klasse I
bis 41.000 €.
- § 14 ErbStG: Zusammenrechnung Vorschenkungen der letzten zehn
Jahre; Anrechnung früher verbrauchten Freibetrags und früherer
Steuer.
- § 19 ErbStG-Tarif: Klasse I gestaffelt 7 % bis 30 % je nach
steuerpflichtigem Erwerb.So liefert anymize zurück
Der Antrags-Entwurf
# SCHENKUNGSTEUER-VORBEREITUNG (Erstentwurf — Bewertung im Einzelfall durch Anwält:in)
## I. Schenkungs-Matrix
| Gegenstand | Bewertungsverfahren | Vorl. Wertansatz | § 13 ErbStG | §§ 13a–c ErbStG |
|---|---|---|---|---|
| Eigentumswohnung [[Adresse-Immobilie-c4b2]] (vermietet) | Ertragswertverfahren §§ 184–188 BewG [BEWERTUNG-EINZELFALL] | [[Geldbetrag-Immobilie]] | nicht einschlägig (keine Selbstnutzung) | nicht einschlägig |
| Geldzuwendung [[IBAN-Schenker]] → [[IBAN-Erwerber]] | gemeiner Wert § 9 BewG (Nennwert) | [[Geldbetrag-Geld]] | nicht einschlägig | nicht einschlägig |
| Hausrat (Möbel, Hausgeräte) | gemeiner Wert § 9 BewG (Zeitwert) | [[Geldbetrag-Hausrat]] | Klasse I bis 41.000 € § 13 Abs. 1 Nr. 1 lit. a ErbStG [ANWALT-WERTUNG: Wert unter Schwelle] | nicht einschlägig |
[BEWERTUNG-EINZELFALL]: Für die Eigentumswohnung ist das
Ertragswertverfahren (§§ 184–188 BewG) regelmäßig einschlägig
(vermietetes Wohneigentum). Die Anwält:in legt den
Reinertrag, den Liegenschaftszinssatz nach Anlage zu § 188 BewG
und den Bodenwert nach den BORIS-Daten zugrunde — oder zieht
ein qualifiziertes Verkehrswertgutachten heran.
## II. Steuerklassen- und Freibetrags-Skizze
- Verwandtschaftsverhältnis: Schenker [[Vorname-a3f9]]
[[Nachname-a3f9]] → Erwerberin [[Vorname-2bc4]]
[[Nachname-2bc4]] (Tochter).
- Steuerklasse § 15 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG: I.
- Persönlicher Freibetrag § 16 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG: 400.000 €.
- Steuersatz § 19 ErbStG-Tarif Klasse I: gestaffelt 7 %–30 %
nach Höhe des steuerpflichtigen Erwerbs.
[ANWALT-WERTUNG]: Der für die aktuelle Schenkung verfügbare
Freibetrag bestimmt sich nach Anrechnung der durch Vorschenkungen
2018 und 2022 verbrauchten Quote — siehe § 14 ErbStG-Hinweis.
## III. § 14 ErbStG-Hinweis — Zusammenrechnung Vorschenkungen
Innerhalb des 10-Jahres-Zeitraums vor dem Stichtag 02.04.2026 liegen:
- 15.06.2018: [[Geldbetrag-Vorschenkung-2018]] an dieselbe
Erwerberin.
- 22.11.2022: [[Geldbetrag-Vorschenkung-2022]] an dieselbe
Erwerberin.
[ANWALT-WERTUNG]: Die § 14 ErbStG-Zusammenrechnung verlangt
Ansatz der Vorschenkungen mit ihrem damaligen Wert sowie die
Berücksichtigung der durch sie verbrauchten Freibetrags-Quote
und der bei den Vorschenkungen angefallenen Steuer. Die Rechnung
verantwortet die Anwält:in.
## IV. Steuerbefreiungen § 13 ErbStG
- § 13 Abs. 1 Nr. 1 lit. a ErbStG (Hausrat, Klasse I):
bis 41.000 €. Der Hausrat-Posten [[Geldbetrag-Hausrat]] liegt
[ANWALT-WERTUNG: laut Mandatsmetadaten unter der Schwelle] —
also voll befreit. Antrag im Erklärungsformular setzen.
- § 13 Abs. 1 Nr. 4a–c ErbStG (Familienheim): nicht einschlägig.
Die Eigentumswohnung wird vermietet; eine Selbstnutzung durch
die Erwerberin ist nicht gegeben.
## V. Verschonung Betriebsvermögen §§ 13a–c ErbStG
Nicht einschlägig — kein Betriebsvermögen unter den Schenkungs-
gegenständen.
[ANWALT-WERTUNG]: Sollte die vermietete Eigentumswohnung
ausnahmsweise zu einer gewerblichen Vermietung (Hotel,
Vermietungsbetrieb mit erheblichen Dienstleistungen) gehören,
wäre eine Prüfung der §§ 13a–c ErbStG erforderlich — hier liegt
nach Sachverhalt schlichte Wohnraumvermietung vor.
## VI. Erklärungsgerüst (Skelett — Befüllung Anwalt:in)
An das Finanzamt [[Ort-b2e7]]
Steuernummer Schenker: [[Steuernummer-7b3e]]
SCHENKUNGSTEUER-ERKLÄRUNG
Steuerpflichtige Erwerberin: [[Vorname-2bc4]] [[Nachname-2bc4]],
[[Adresse-2bc4]], Steuer-ID [[SteuerID-2bc4]].
Schenker: [[Vorname-a3f9]] [[Nachname-a3f9]], [[Adresse-a3f9]],
Steuernummer [[Steuernummer-7b3e]], Steuer-ID [[SteuerID-9c2d]].
Stichtag § 9 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG: 02.04.2026.
Verwandtschaftsverhältnis: Tochter des Schenkers — Steuerklasse I.
### 1. Schenkungsgegenstände und Wertansatz
- Eigentumswohnung [[Adresse-Immobilie-c4b2]] —
Grundbuch [[Grundbuch-c4b2]], Bewertung Ertragswertverfahren
§§ 184–188 BewG, Wertansatz [[Geldbetrag-Immobilie]]
(Bewertungsanlage beigefügt).
- Geldzuwendung [[Geldbetrag-Geld]] (Nennwert nach § 9 BewG;
Überweisung [[IBAN-Schenker]] → [[IBAN-Erwerber]] am 02.04.2026).
- Hausrat [[Geldbetrag-Hausrat]] (Zeitwert nach § 9 BewG).
### 2. Steuerbefreiungs-Antrag § 13 Abs. 1 Nr. 1 lit. a ErbStG
Es wird beantragt, den Hausrat in Höhe von [[Geldbetrag-Hausrat]]
nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 lit. a ErbStG steuerfrei zu belassen.
### 3. Vorschenkungs-Anzeige § 14 ErbStG
Innerhalb der letzten zehn Jahre wurden folgende Erwerbe von
demselben Schenker an dieselbe Erwerberin getätigt:
- 15.06.2018: [[Geldbetrag-Vorschenkung-2018]].
- 22.11.2022: [[Geldbetrag-Vorschenkung-2022]].
### 4. Anrechnung früherer Freibetrags-Quote
[ANWALT-WERTUNG]: Berechnung der für den aktuellen Erwerb noch
verfügbaren Quote nach § 16 ErbStG i.V.m. § 14 ErbStG durch die
Anwält:in.
---
## Offene Punkte für die Anwält:in
1. Bewertung Eigentumswohnung nach §§ 184–188 BewG vornehmen
oder qualifiziertes Verkehrswertgutachten einholen — der
KI-Wertansatz ist Platzhalter, keine Bewertung.
2. § 14 ErbStG-Zusammenrechnung rechnen — Wertansätze der
Vorschenkungen 2018 und 2022 zum jeweiligen Stichtag,
Berücksichtigung der verbrauchten Freibetrags-Quote, Anrechnung
früherer Schenkungsteuer.
3. Hausrat-Befreiungsantrag § 13 Abs. 1 Nr. 1 lit. a ErbStG —
Schwellen-Prüfung dokumentieren.
4. BFH-/FG-Rechtsprechung zur Ertragswertbewertung und zur § 14
ErbStG-Zusammenrechnung gegen bundesfinanzhof.de / juris /
beck-online verifizieren.
5. § 30 ErbStG-Anzeigefrist (Stichtag 02.04.2026 — Frist 02.07.2026)
noch einmal mit dem Fristenkalender abgleichen — Anzeige
spätestens am Werktag davor.
6. Erklärung nach § 31 ErbStG erst auf Anforderung des Finanzamts —
die Fristsetzung erfolgt durch das FA, mindestens ein Monat.
7. Bei Schenkungs-Konstellation mit Bewertungsfragen ggf.
Vier-Augen-Sichtung durch eine zweite Fachanwält:in mit
steuerrechtlichem Schwerpunkt.Was das Berufsrecht verlangt
Pflichten — und wie anymize sie abdeckt
§ 43a BRAO Verschwiegenheit
anymize ersetzt 40+ Kategorien personenbezogener Daten durch Platzhalter, bevor irgendein KI-Anbieter den Sachverhalt sieht. Schenker- und Erwerberin-Name, Adressen, Steuernummern, Steuer-IDs nach § 139b AO, IBANs, Grundbuchblattnummern und Vermögensbeträge — alles automatisch erkannt mit über 95 % Erkennungsrate.
§ 43e BRAO Auftragsverarbeitung
Sie schließen einen AVV mit anymize ab. Datenverarbeitung ausschließlich in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente speichern wir nicht — nur die Zuordnung Platzhalter ↔ Originaldaten, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl.
§ 203 StGB Geheimnisschutz
Indem Schenker, Erwerberin, Steuernummern und Vermögensbeträge das Haus nicht verlassen, vermeiden Sie das Offenbarungsproblem grundsätzlich. Die anymize-Mitarbeitenden sind nach § 203 belehrt — und sehen ohnehin nur die Zuordnungstabelle, nicht den Schenkungssachverhalt.
§ 30 ErbStG Anzeigepflicht
Drei Monate ab Kenntnis vom Erwerb. Anzeigepflicht trifft Erwerber UND Schenker; die Mitteilungspflicht der Notar:in/Gericht nach § 34 ErbStG entlastet nicht zwingend. Die Frist trägt der Mensch in den Kanzlei-Fristenkalender — die KI berechnet keine Anzeigefristen verbindlich.
§ 9 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG Stichtag
Steuerpflichtige Schenkung entsteht mit Ausführung der Zuwendung. Bei Geld: Gutschrift auf dem Empfänger-Konto. Bei Grundvermögen: dingliche Übertragung (Auflassung und Grundbuch-Umschreibung, ggf. mit Rückwirkungsvereinbarung im Schenkungsvertrag). Die Wertermittlung erfolgt auf diesen Stichtag.
§ 14 ErbStG Zusammenrechnung
Erwerbe von derselben Person innerhalb von zehn Jahren werden zusammengerechnet. Anrechnung der verbrauchten Freibetrags-Quote nach § 16 ErbStG und der bei früheren Erwerben angefallenen Steuer. Die Rechnung ist anwaltliche Aufgabe — die KI liefert nur den Hinweis.
§ 13 ErbStG Steuerbefreiungen
Hausrat Klasse I bis 41.000 €, Klasse II/III bis 12.000 €. Familienheim § 13 Abs. 1 Nr. 4a ErbStG bei Schenkung zwischen Ehegatten (Selbstnutzung); für Erwerb von Todes wegen gelten Nr. 4b und 4c mit 10-Jahres-Sperrfrist und Größenbegrenzung 200 m² (Kinder). Die Voraussetzungen sind einzeln zu prüfen — die KI gibt den Anwendungs-Hinweis, die Subsumtion machen Sie.
§§ 13a, 13b, 13c ErbStG Verschonung Betriebsvermögen
Regelverschonung 85 % oder Optionsverschonung 100 %. Lohnsummenkontrolle (5 Jahre bei Regel-, 7 Jahre bei Options-Verschonung), Behaltensfrist, Verwaltungsvermögen-Test (90-%-Test bei Regel-, 20-%-Test bei Options-Verschonung). Bei Großerwerben über 26 Mio. € Bedürfnisprüfung nach § 28a ErbStG. Wer diese Voraussetzungen nicht einhält, riskiert die Nacherhebung — die Behaltensfristen gehören in den Wiedervorlagekalender.
BFH-Citation-Check
BFH- und FG-Rechtsprechung zur Bewertung und zu Verschonungsregeln wird vom Frontier-Modell mit [VERIFIKATIONS-BEDÜRFTIG] markiert, wenn die Existenz nicht sicher ist. Die Verifikation gegen bundesfinanzhof.de, juris und beck-online ist anwaltliche Eigenleistung — gerade beim Ertragswertverfahren und bei den Verschonungsregeln sind halluzinierte Citations besonders gefährlich, weil die Wertbestimmung an präziser Rechtsprechungslinie hängt.
Datenschutz und Vertraulichkeit
So funktioniert das mit anymize
Die juristisch entscheidende Frage bei der Schenkungsteuer-Vorbereitung: Sieht der KI-Anbieter Schenker- und Erwerberin-Namen, die Steuernummer, die Steuer-ID nach § 139b AO, die IBANs und die Vermögens- und Bewertungsbeträge? Antwort mit anymize: nein. Namen, Adressen, Steuernummern, Steuer-IDs, IBANs, Grundbuchblattnummern und Geldbeträge werden vor dem KI-Aufruf durch Platzhalter ersetzt; nach der KI-Antwort identifiziert anymize zurück. Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner), AVV nach Art. 28 DSGVO und § 43e BRAO ist Teil des Standardvertrags, Originaldokumente werden nicht gespeichert. Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Mandatsvertrag); bei besonders sensiblen Konstellationen (Familieninterna, vorweggenommene Erbfolge mit Pflichtteilsverzicht) zusätzlich Art. 9 Abs. 2 lit. f i.V.m. § 43a BRAO. § 30 AO-Steuergeheimnis richtet sich primär an Amtsträger der Finanzverwaltung; für die Kanzlei gilt § 203 StGB plus § 43a BRAO — und genau hier setzt die Pseudonymisierung strukturell an.
Was anymize konkret leistet
- Erkennt Schenker- und Erwerberin-Namen, Adressen, Steuernummern, Steuer-IDs nach § 139b AO, IBANs, Grundbuchblattnummern und Geldbeträge mit über 95 % Genauigkeit.
- Ersetzt sie durch semantische Platzhalter, bevor der Schenkungssachverhalt an die KI geht.
- Re-identifiziert die KI-Antwort automatisch — Sie sehen Schenkungs-Matrix und Erklärungsgerüst mit den richtigen Klarnamen zurück.
- Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner). AVV nach Art. 28 DSGVO mit § 43e BRAO-Erklärung im Standardvertrag.
- Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter ↔ Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl von 24 Stunden bis unbegrenzt.
Sicherheitscheck vor der Einreichung
Was anymize liefert — was Sie souverän entscheiden
Vor dem KI-Aufruf
- § 30 ErbStG-Anzeigefrist (drei Monate ab Kenntnis) in den Kanzlei-Fristenkalender eingetragen?
- Schenkungsgegenstände vollständig erfasst — Stichtag § 9 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG je Gegenstand klar?
- Vorschenkungen der letzten zehn Jahre dokumentiert — § 14 ErbStG-Zusammenrechnung vorbereitet?
- Verwandtschaftsverhältnis Schenker–Erwerber für Steuerklasse § 15 ErbStG geklärt?
- Anonymisierungs-Vorschau gesichtet — Namen, Steuernummern, IBANs und Beträge als Platzhalter erkannt?
- Bei mehreren Beteiligten (Kettenschenkung, mehrere Beschenkte): Zuordnung Schenker/Beschenkte in der Vorschau geprüft?
Nach der KI-Antwort
- Re-Identifikation korrekt — alle Platzhalter zurückgesetzt?
- Bewertung im Einzelfall vorgenommen — Grundvermögen § 176 ff. BewG, Betriebsvermögen §§ 11, 199 ff. BewG, sonstiges Vermögen § 9 BewG?
- § 14 ErbStG-Zusammenrechnung gerechnet — Wertansatz Vorschenkungen, verbrauchte Freibetrags-Quote, Anrechnung früherer Steuer?
- § 13 ErbStG-Befreiungen einzeln geprüft — Hausrat, Familienheim, ggf. andere Tatbestände?
- Bei Betriebsvermögen: §§ 13a–c ErbStG-Verschonungsregeln einzeln durchgegangen — Lohnsummen, Behaltensfrist, Verwaltungsvermögen-Test?
- BFH-/FG-Aktenzeichen [VERIFIKATIONS-BEDÜRFTIG] gegen bundesfinanzhof.de / juris / beck-online geprüft?
Vor der Einreichung
- Anzeige nach § 30 ErbStG fristwahrend per beA oder Post mit Eingangsnachweis abgesendet?
- Erklärung nach § 31 ErbStG vorbereitet — Bewertungsanlagen vollständig?
- Bei Verschonung Betriebsvermögen: Behaltensfrist und Lohnsummenkontrolle im Wiedervorlagekalender?
- Bei Bewertungsfragen mit erheblichem Streitpotenzial: Vier-Augen-Sichtung durch zweite Fachanwält:in?
- Mandantschaft über mögliche Schenkungsteuer-Belastung und Anrechnungsmechanik § 14 ErbStG informiert?
Typische Fehlermuster — und wie anymize gegensteuert
- →KI bewertet eigenständig — der Prompt verbietet das ausdrücklich; die Bewertung nach BewG verantwortet die Anwält:in.
- →KI rechnet § 14 ErbStG-Zusammenrechnung — Hinweis ja, Rechnung nein; die Anrechnung der verbrauchten Freibetrags-Quote ist anwaltliche Aufgabe.
- →KI berechnet die § 30 ErbStG-Anzeigefrist selbstständig — der Prompt verbietet das; das Fristdatum kommt als Header.
- →KI verwechselt Steuerklassen — bei Schenkung zwischen Geschwistern, Eltern und Großeltern gilt Klasse II (nur in Sonderkonstellationen Klasse I); Steuerklasse § 15 ErbStG immer einzeln prüfen.
- →KI verwendet falsche Freibeträge — § 16 ErbStG: Ehegatte 500.000 €, Kind 400.000 €, Enkel 200.000 €, übrige Klasse I 100.000 €, Klasse II/III 20.000 €.
- →KI vergisst die Hausrat-Befreiung § 13 Abs. 1 Nr. 1 lit. a ErbStG oder ordnet sie der falschen Klasse zu.
- →KI bestätigt Familienheim-Befreiung § 13 Abs. 1 Nr. 4a–c ErbStG ohne Selbstnutzungs-Prüfung — bei vermieteten Immobilien nicht einschlägig.
- →KI hält Verschonung §§ 13a–c ErbStG ohne Verwaltungsvermögen-Test für gegeben — der 90-%-Test (Regelverschonung) bzw. 20-%-Test (Optionsverschonung) ist Wirksamkeitsvoraussetzung.
- →KI halluziniert BFH-Aktenzeichen zur Bewertung oder Verschonung — Citation-Check gegen bundesfinanzhof.de / juris / beck-online ist anwaltliche Pflicht.
Rechtsgrundlagen
Normen, Urteile, Belege
Primärnormen Erbschaftsteuergesetz und Bewertungsgesetz
- Steuerpflichtige Vorgänge
- Persönliche Steuerpflicht
- Schenkungen unter Lebenden
- Entstehung der Steuer — Stichtagsprinzip
- Steuerbefreiungen — Hausrat, Familienheim u.a.
- Verschonung Betriebsvermögen — Regelverschonung 85 %
- Begünstigtes Vermögen — Verwaltungsvermögen-Test
- Optionsverschonung 100 % und Großerwerbe
- Zusammenrechnung mehrerer Erwerbe innerhalb zehn Jahren
- Steuerklassen
- Persönliche Freibeträge
- Steuersatz — Tarif
- Bedürfnisprüfung bei Großerwerben über 26 Mio. €
- Anzeigepflicht — drei Monate ab Kenntnis
- Steuererklärung auf Anforderung
- Mitteilungspflichten der Notar:in / Gerichte
- Örtlich zuständiges Finanzamt
- Gemeiner Wert
- Bewertung Anteile an Kapitalgesellschaften / vereinfachtes Ertragswertverfahren
- Bewertung Grundvermögen — Vergleichswert, Ertragswert, Sachwert
Berufsrechtliche Grundlagen
- Anwaltliche Verschwiegenheit
- Auftragsverarbeitung und IT-Auslagerung
- Verletzung von Privatgeheimnissen
- Steuergeheimnis (primär Amtsträger)
- Rechtsgrundlage Mandatsvertrag
Sekundärquellen
- Mandantentransparenz und KI-Einsatz
- KI in der anwaltlichen Praxis
- Standardkommentar zum ErbStG
- Kommentar zum ErbStG
- Standardkommentar zum BewG
Stand: · Nächste Überprüfung:
Hinweis zur Nutzung
Zur Orientierung — nicht als Mandatsersatz
Diese Anleitung beschreibt einen Arbeitsablauf, den Sie mit anymize umsetzen können. Sie ist zur Orientierung gedacht und ersetzt weder die anwaltliche Würdigung im Einzelfall noch eine fachanwaltliche Prüfung. Welche Rechtsprechung einschlägig ist, wie der Sachverhalt rechtlich zu bewerten ist, welche Anträge in Ihrem konkreten Mandat richtig sind — das bleibt selbstverständlich bei Ihnen.
KI-Outputs müssen vor jeder Verwendung anwaltlich geprüft werden. Insbesondere Urteils-Aktenzeichen, Norm-Verweise und Fristen sind gegen Primärquellen zu verifizieren. anymize gewährleistet die Vertraulichkeit der Mandantendaten gegenüber dem KI-Anbieter; die fachliche Richtigkeit des Outputs liegt in Ihrer Verantwortung.
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Wir sind überzeugt von anymize. Und wir wissen: Bei einem KI-Werkzeug, das Mandanten-, Patienten- oder Mitarbeiter-Daten berührt, reicht ein Demo-Video nicht. Deshalb 14 Tage voller Zugang – alle Modelle, alle Features, keine Kreditkarte. Genug Zeit, um sicher zu sein, bevor du uns vertraust.
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