Insolvenzrecht

Schutzschirmverfahren § 270d InsO

anymize entfernt Schuldner-, Gesellschafter- und Gläubigerdaten automatisch aus Sanierungskonzept, Liquiditätsplanung und Bescheinigungsentwurf, bevor der Antrag an GPT, Claude oder Gemini geht — und setzt sie nach der KI-Antwort wieder ein. So strukturieren Sie einen Antrag auf Schutzschirm nach § 270d InsO mit Bescheinigung der drohenden Zahlungsunfähigkeit, Sanierungskonzept-Skizze und Frist zur Plan-Vorlage, ohne § 43a BRAO oder § 203 StGB zu berühren.

Schwierigkeit: Spezialist · Datenklasse: Mandantendaten · Letztes Review:

Zur Orientierung gedacht. Die anwaltliche Würdigung im Einzelfall bleibt selbstverständlich bei Ihnen — KI-Outputs sind vor jeder Verwendung zu prüfen. Mehr dazu am Ende.

01

Anwendungsbereich

Worum geht es hier?

Schriftsätze entwerfen

Das Schutzschirmverfahren nach § 270d InsO ist das anspruchsvollste vorinsolvenzliche Sanierungsinstrument der deutschen Insolvenzordnung — strenger gefasst als die einfache Eigenverwaltung (§ 270b InsO), weil es einen noch nicht eingetretenen Insolvenzgrund voraussetzt und eine Sanierungs-Bescheinigung erfordert. Der Antrag kombiniert eine kaufmännisch-juristische Liquiditätsprognose, ein belastbares Sanierungskonzept und die Frist von höchstens drei Monaten zur Vorlage eines Insolvenzplans nach § 270d Abs. 1 Satz 1 InsO. KI kann die Struktur des Antrags, der Bescheinigung und der Begleit-Schriftsätze erheblich beschleunigen — die kaufmännische Plausibilität des Sanierungskonzepts, die Beurteilung der Sanierungsaussicht und die Auswahl des Sachwalters bleiben anwaltliche Kernpflichten.

02

Für wen passt das?

Zielgruppe und Kontext

Rolle
Fachanwält:in für Insolvenz- und Sanierungsrecht in spezialisierten Restrukturierungs-Teams; Sanierungsberater:in (CRO, IDW S6) mit Mandat zur Antragsvorbereitung; Geschäftsführer-Mandate mit Pflicht zur Antragsvorbereitung nach § 15a InsO; vorläufiger Sachwalter mit Beratungsmandat.
Seniorität
Senior — §§ 270a–270d InsO und SanInsFoG-Kenntnisse sind zwingend. Ohne mindestens ein abgeschlossenes Eigenverwaltungs-Mandat ist Schutzschirm zu komplex für eigenständige Antragsvorbereitung; die KI ergänzt die anwaltliche Erfahrung, ersetzt sie nicht.
Kanzleigröße
Mittelständische Kanzleien bis Großkanzleien mit Restrukturierungs-Praxis — Schutzschirm-Mandate werden in der Regel mit erheblichem Stunden- oder Pauschalhonorar abgerechnet, der Effizienz-Hebel ist deutlich.
Spezifische Kontexte
Drohende Zahlungsunfähigkeit nach § 18 InsO oder Überschuldung nach § 19 InsO, aber kein eingetretener Insolvenzgrund nach § 17 InsO. Sanierung erscheint nicht offensichtlich aussichtslos. Typische Anlässe: Bilanzielle Überschuldung mit positiver Fortführungsprognose, drohende Liquiditätslücke aus dem 24-Monats-Liquiditätsplan, kurzfristiger Wegfall eines Großkunden oder Großauftrags, Eskalation eines Restrukturierungs-Mandats vor Verfahrenseröffnung.
03

Die Situation in der Kanzlei

So bringen Sie Tempo und Sorgfalt zusammen

Das Schutzschirmverfahren nach § 270d InsO ist die Königsklasse der vorinsolvenzlichen Sanierung — anspruchsvoller als § 270b InsO-Eigenverwaltung, weil drei Voraussetzungen gleichzeitig zu erfüllen sind: drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung (kein eingetretener Insolvenzgrund nach § 17 InsO), nicht offensichtlich aussichtslose Sanierung und Bescheinigung durch einen geeigneten Sachverständigen nach § 270d Abs. 1 InsO. Der Antrag selbst umfasst typischerweise 30–80 Seiten — Begründung der Antragsvoraussetzungen, Sanierungskonzept-Skizze, 24-Monats-Liquiditätsplan, Vorschlag des Sachwalters, Antrag auf Frist zur Vorlage des Insolvenzplans (höchstens drei Monate). Wer das manuell strukturiert, sitzt 30–60 Stunden am mittleren Antrag. Wer ChatGPT oder Claude direkt nutzen würde, kommt schneller — verletzt aber § 43a BRAO, sobald Schuldner-Name, Gesellschafterstruktur, Liquiditätsplanung mit Bankkonten und Sanierungs-Kennzahlen das Haus verlassen. anymize löst diesen Konflikt: Schuldner-, Gesellschafter- und Gläubiger-Klarnamen sowie IBANs und sensitive Bilanzdaten werden vor dem KI-Aufruf zu Platzhaltern; die KI-Antwort kommt strukturiert zurück, anymize re-identifiziert. Die Vertraulichkeit ist strukturell gewahrt — die kaufmännische Plausibilitätsprüfung, die Beurteilung der Sanierungsaussicht und die Sachwalter-Auswahl bleiben anwaltliche Pflichtschritte.

04

Was Sie davon haben

Zeit, Wert, Vertraulichkeit

Zeit pro Schutzschirm-Antrag

~12 Std

Frontier-KI strukturiert Antragsbegründung, Liquiditätsplan-Erläuterung, Sanierungskonzept-Skizze und Frist-Antrag auf pseudonymisierten Daten. Anwaltliche Detailausarbeitung, Bescheinigungs-Abstimmung und § 270d-Pflichtchecks kommen wie gewohnt obendrauf.

Mehrwert pro Schutzschirm-Mandat

€ 3.000–5.000

Stundensatz Restrukturierung (€ 250–400/h) angewandt auf 12 Stunden freigespielte Drafting-Zeit. Bei Schutzschirm-Mandaten mit sechsstelligem Honorar skaliert das stark.

Vertraulichkeit

strukturell

anymize entfernt 40+ Kategorien personenbezogener Daten — Schuldner-, Gesellschafter- und Gläubigernamen, IBANs, Bilanzdaten — bevor der Text das Haus verlässt.

Erkennungsrate

>95 %

Dreifach geprüft (Algorithmus + zwei spezialisierte KI-Prüfungen). Bei umfangreichen Liquiditätsplänen empfehlen wir den Vorschau-Modus vor dem KI-Aufruf.

05

So gehen Sie vor

In 5 Schritten zum Antrag

0

Pflicht-Vorprüfung: Insolvenzgrund § 17 InsO ausschließen. Schutzschirm setzt voraus, dass Zahlungsunfähigkeit nach § 17 InsO noch nicht eingetreten ist — nur drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) oder Überschuldung (§ 19 InsO) sind zulässig. Wer den Schutzschirm bei bereits eingetretener Zahlungsunfähigkeit beantragt, riskiert die Zurückweisung und einen Ausweg nur über § 270b InsO-Eigenverwaltung.

Sie + Sanierungsberater

§ 270d Abs. 1 InsO — Schutzschirm nur bei noch nicht eingetretenem § 17 InsO-Grund

1

Sanierungskonzept und Liquiditätsplan bereitstellen. Sie übernehmen Sanierungskonzept (IDW S6 oder vergleichbar), 24-Monats-Liquiditätsplan, Bilanz-Auszüge, Gesellschafterstruktur und Vorabstimmung mit dem späteren Bescheiniger in den anymize-Arbeitsplatz. Diese inhaltlichen Grundlagen muss die Anwält:in oder der CRO liefern — die KI strukturiert, sie ersetzt das Sanierungskonzept nicht.

Sie + Sanierungsberater

Inhaltliche Grundlage

2

anymize anonymisiert automatisch. Über 40 Kategorien personenbezogener Daten — Schuldner-, Gesellschafter- und Gläubigernamen, IBANs, Bankinstitute, Bilanzbeträge, Liquiditäts-Kennzahlen, Datumsangaben — werden durch semantische Platzhalter ersetzt. Sie sehen die Vorschau vor dem KI-Aufruf und können einzelne Treffer manuell bestätigen oder ergänzen. Erkennungsrate über 95 %.

anymize

§ 43a BRAO Verschwiegenheit · § 203 StGB

3

Frontier-KI strukturiert den Antrag. Der pseudonymisierte Sachverhalt geht an Ihr gewähltes Modell — GPT, Claude oder Gemini, alle in anymize verfügbar. Mit dem unten stehenden Prompt fragen Sie eine vollständige Antrags-Struktur ab: Antragsbegründung mit § 270d Abs. 1 InsO-Voraussetzungen, Begründung drohender Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO), Erläuterung des Sanierungskonzepts, Sachwalter-Vorschlag, Frist-Antrag (höchstens drei Monate), Anlagen-Übersicht. Die KI sieht keine Klarnamen — sie arbeitet ausschließlich mit den Platzhaltern.

GPT / Claude / Gemini in anymize

Strukturierungs- und Subsumtions-Skizze in Minuten

4

anymize re-identifiziert. Die KI-Antwort kommt mit Platzhaltern zurück; anymize setzt automatisch die Originaldaten wieder ein. Sie erhalten den Antrags-Entwurf mit den richtigen Namen, IBANs und Beträgen.

anymize + Sie

Bidirektionale Anonymisierung

5

Bescheinigungs-Abstimmung. Die Bescheinigung nach § 270d Abs. 1 Satz 3 InsO ist Kernvoraussetzung des Schutzschirms — sie muss durch einen in Insolvenzsachen erfahrenen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder vergleichbar geeigneten Sachverständigen erstellt sein und drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung sowie nicht offensichtlich aussichtslose Sanierung attestieren. Die Bescheinigung muss zum Antragszeitpunkt vorliegen und auf aktueller kaufmännischer Plausibilitätsprüfung beruhen.

Sie + Bescheiniger

§ 270d Abs. 1 Satz 3 InsO — Bescheinigung als Antragsvoraussetzung

6

Sachwalter-Auswahl prüfen. Der Schuldner schlägt den vorläufigen Sachwalter vor; das Insolvenzgericht ist nach § 270d Abs. 2 Satz 2 InsO an den Vorschlag gebunden, wenn der Vorgeschlagene geeignet und unabhängig ist. Eignung nach § 56 InsO, Unabhängigkeit insbesondere gegenüber dem Bescheiniger und großen Gläubigern. Die Auswahl ist anwaltliche Vertrauenssache — nicht KI-Aufgabe.

Sie

§ 270d Abs. 2 Satz 2 InsO · § 56 InsO

7

BGH-IX-Citation-Pflichtcheck und anwaltliche Endprüfung. Alle IX ZR-Zitate aus dem KI-Output gegen bundesgerichtshof.de, juris oder beck-online verifizieren. Antragsvoraussetzungen vollständig dargelegt (drohende Zahlungsunfähigkeit, nicht offensichtlich aussichtslose Sanierung, Bescheinigung beigefügt)? Frist zur Plan-Vorlage (höchstens drei Monate) konkret beantragt? Zuständiges Insolvenzgericht (§ 3 InsO) korrekt angegeben?

Sie

§ 43a Abs. 3 BRAO Wahrheitspflicht · anwaltliche Kernverantwortung

06

Womit Sie arbeiten

So setzen Sie anymize konkret ein

Was anymize tut

  • Erkennt 40+ Kategorien personenbezogener Daten — Schuldner-, Gesellschafter- und Gläubigernamen, IBANs, Bilanzbeträge, Liquiditäts-Kennzahlen — mit über 95 % Erkennungsrate.
  • Dreistufige Prüfung: Algorithmische Analyse, dann zwei spezialisierte KI-Prüfungen, die auch Kontext berücksichtigen (z. B. eine IBAN als Schuldner-Konto vs. als Gläubiger-Konto).
  • Bidirektionale Anonymisierung: Platzhalter werden eingesetzt, das Frontier-Modell antwortet mit Kontext, anymize re-identifiziert beim Empfang.
  • Daten in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter zu Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl von 24 Stunden bis unbegrenzt.

Was Sie als Anwält:in tun

  • Pflicht-Vorprüfung: § 17 InsO-Zahlungsunfähigkeit ausschließen, drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) oder Überschuldung (§ 19 InsO) feststellen.
  • Sanierungskonzept und 24-Monats-Liquiditätsplan vom CRO oder Sanierungsberater bereitstellen.
  • Bescheinigung nach § 270d Abs. 1 Satz 3 InsO mit geeignetem Sachverständigen abstimmen.
  • Sachwalter-Vorschlag treffen — Eignung nach § 56 InsO und Unabhängigkeit prüfen.
  • BGH-IX-Citation-Pflichtcheck gegen bundesgerichtshof.de / juris / beck-online.
  • Anwaltliche Endprüfung der Antragsvoraussetzungen vor Einreichung beim zuständigen Insolvenzgericht (§ 3 InsO).

Daten-Input

Sanierungskonzept (IDW S6 oder vergleichbar), 24-Monats-Liquiditätsplan, Bilanz-Auszüge der letzten zwei Geschäftsjahre, Fortführungsprognose, Gesellschafterstruktur, Bescheinigungs-Entwurf des Sachverständigen, ggf. Gläubigerliste mit Hauptgläubigern.

Output-Kontrolle

Pseudonymisierter Sachverhalt geht an die KI. Re-identifizierter Antrags-Entwurf mit Antragsbegründung, Erläuterung des Sanierungskonzepts, Sachwalter-Vorschlag und Frist-Antrag kommt zurück. anymize selbst trifft keine inhaltlichen Aussagen — die Strukturierung leistet das Frontier-Modell, die kaufmännische Plausibilität und Sanierungsbeurteilung machen Sie.

Freigabeprozess

Sie behalten jederzeit die Hoheit: Pflicht-Vorprüfung des Insolvenzgrundes, Sanierungskonzept-Inhalt, Bescheinigungs-Abstimmung, Sachwalter-Auswahl, anwaltliche Endprüfung, Citation-Verifikation und Einreichung — alles im üblichen Kanzlei-Workflow. anymize ist der Anonymisierungs-Layer, keine Workflow-Software.

07

Die KI-Anweisung

Prompt zum Kopieren

So nutzen Sie diesen Prompt:

1. Sanierungskonzept, Liquiditätsplan und Bescheinigungs-Entwurf in anymize einfügen — die Anonymisierung läuft automatisch (Schuldner-, Gesellschafter- und Gläubigernamen, IBANs, Bilanzdaten werden zu Platzhaltern).

2. Pflicht-Metadaten ausfüllen — insbesondere ist § 17 InsO-Ausschluss klar zu beantworten.

3. Diesen Prompt kopieren, Pflicht-Metadaten füllen, an den pseudonymisierten Sachverhalt anhängen.

4. In anymize unter „Tools → Reasoning“ auf „Thinking-Modus“ stellen, dann KI-Aufruf starten — der Output kommt re-identifiziert zurück.

Empfohlener Reasoning-Modus in anymize: Thinking-Modus. Bei Standard-Schutzschirm-Anträgen reicht Thinking-Modus; bei komplexer Gesellschafterstruktur oder Konzernlagen empfehlen wir Max. Modell-Auswahl (GPT, Claude, Gemini) in anymize.
# Rolle
Du bist Drafting-Assistenz für eine Restrukturierungs-Kanzlei
mit Schutzschirm-Mandat.
Rechtsstand: <heutiges Datum — bitte aktuell ermitteln und hier einsetzen>.
BGH IX. Zivilsenat ist Leitinstanz für §§ 270a–270d InsO.

# Pflicht-Metadaten (von Anwält:in vorab geprüft)
- Schuldnerin: [[Unternehmensname-a3f9]]
- Insolvenzgrund:
  [Drohende Zahlungsunfähigkeit § 18 InsO / Überschuldung § 19 InsO]
- § 17 InsO-Zahlungsunfähigkeit ausgeschlossen: [JA / NEIN]
  (Bei NEIN: Schutzschirm nicht zulässig — § 270b InsO prüfen)
- Bescheinigung nach § 270d Abs. 1 Satz 3 InsO liegt vor: [JA / NEIN]
  Bescheiniger: [[Unternehmensname-b2e7]]
- Vorgeschlagener Sachwalter: [[Vorname-c4d1]] [[Nachname-c4d1]]
- Antragsfrist zur Plan-Vorlage: [Tage, höchstens 3 Monate]
- Zuständiges Insolvenzgericht: Amtsgericht [[Ort-d8a2]]
  (Sitz der Hauptniederlassung, § 3 InsO)

# Aufgabe
Entwirf einen vollständigen Antrag auf Anordnung eines
Schutzschirmverfahrens nach § 270d InsO mit:
1. Antragsanschrift und Antragsstellungs-Tenor
2. Antragsbegründung (Antragsvoraussetzungen § 270d Abs. 1 InsO)
3. Darstellung der drohenden Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO)
   bzw. Überschuldung (§ 19 InsO) anhand der pseudonymisierten
   Liquiditätsplanung
4. Nicht offensichtlich aussichtslose Sanierung — Skizze
   des Sanierungskonzepts auf pseudonymisierten Daten
5. Sachwalter-Vorschlag mit Eignungs- und Unabhängigkeitsdarstellung
6. Antrag auf Frist zur Vorlage des Insolvenzplans
7. Anlagen-Übersicht
8. BGH-IX-Citation-Liste (alle Aktenzeichen als
   "(verifikations-bedürftig)" markieren)

# Inhalt

1. Antragsanschrift
   Amtsgericht [[Ort-d8a2]] — Insolvenzgericht.
   Schuldnerin: [[Unternehmensname-a3f9]],
   gesetzlich vertreten durch [[Vorname-aa55]] [[Nachname-aa55]].

2. Antragsstellungs-Tenor
   "Die Schuldnerin beantragt:
   1. die Anordnung eines Schutzschirmverfahrens nach § 270d InsO,
   2. die Bestimmung einer Frist von [TAGE_FRIST] Tagen zur Vorlage
      eines Insolvenzplans nach § 270d Abs. 1 Satz 1 InsO,
   3. die Bestellung von [[Vorname-c4d1]] [[Nachname-c4d1]] zum
      vorläufigen Sachwalter (§ 270d Abs. 2 InsO)."

3. Antragsbegründung — § 270d Abs. 1 InsO
   I. Antragsbefugnis und Form (§ 270d Abs. 1 Satz 1 InsO)
   II. Drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) oder Überschuldung
       (§ 19 InsO) — Darstellung anhand der pseudonymisierten
       Liquiditätsplanung und Bilanz-Auszüge.
   III. Kein eingetretener Insolvenzgrund nach § 17 InsO
        — ausdrücklicher Vortrag.
   IV. Nicht offensichtlich aussichtslose Sanierung
       — Skizze des Sanierungskonzepts.
   V. Bescheinigung nach § 270d Abs. 1 Satz 3 InsO
       beigefügt (Anlage A).

4. Liquiditäts- und Sanierungsplanung
   24-Monats-Liquiditätsplan aus den pseudonymisierten Bilanz-Daten;
   Hauptliquiditäts-Lücken markieren; Sanierungsmaßnahmen
   skizzieren (Restrukturierungsbeiträge der Gläubiger,
   Maßnahmen auf der Aufwandsseite, ggf. Frischgeld).

5. Sachwalter-Vorschlag
   [[Vorname-c4d1]] [[Nachname-c4d1]], in Insolvenzsachen erfahren,
   keine Vorbefassung mit der Schuldnerin oder Hauptgläubigern.
   Geeignet im Sinne § 56 InsO.

6. Antrag auf Frist
   Frist zur Vorlage des Insolvenzplans:
   [TAGE_FRIST] Tage (höchstens 3 Monate).

7. Anlagen
   A. Bescheinigung § 270d Abs. 1 Satz 3 InsO
   B. Sanierungskonzept-Skizze
   C. 24-Monats-Liquiditätsplan
   D. Bilanz-Auszüge letzte 2 Geschäftsjahre
   E. Handelsregister-Auszug
   F. Gesellschafterliste

8. BGH-IX-Citation-Pflichtliste
   Alle relevanten IX ZR- und ZR-Aktenzeichen, jeweils mit dem
   Hinweis "(verifikations-bedürftig)".

# Format
Markdown-Antrag mit klarer Abschnittsgliederung.
Separater Abschnitt "BGH-IX-Citation-Pflichtliste" am Ende.
Frist-Antrag und Sachwalter-Vorschlag prominent im Tenor.

# Verbote
KEINE Aussage zur Sanierungsaussicht ohne Hinweis auf das
beigefügte Sanierungskonzept des CRO bzw. Sanierungsberaters.
KEINE Empfehlung zur Wahl zwischen § 270b und § 270d InsO ohne
ausdrückliche anwaltliche Würdigung — die KI strukturiert,
sie entscheidet nicht.
KEINE BGH-Aktenzeichen ohne "(verifikations-bedürftig)"-Markierung.
KEINE Quantifizierung des Sanierungserfolgs.
08

So sieht der Sachverhalt aus

Pseudonymisierter Eingabetext

Original-Schutzschirm-Unterlagen nach anymize-Anonymisierung. Schuldner-, Gesellschafter- und Gläubigernamen, IBANs, Bilanz- und Liquiditätsbeträge sind durch anymize-Platzhalter im Format [[Kategorie-Hash]] ersetzt. Branche und Sanierungsstrategie bleiben durch die semantische Strukturierung der Platzhalter erkennbar.
Schuldnerin:
  [[Unternehmensname-a3f9]] GmbH, Sitz [[Ort-d8a2]].
  Geschäftsführer: [[Vorname-aa55]] [[Nachname-aa55]].
  Gesellschafter:
    - [[Vorname-bf12]] [[Nachname-bf12]] (60 %)
    - [[Unternehmensname-1eef]] Beteiligungs-GmbH (40 %)
  Branche: Maschinenbau / Komponentenfertigung.

Antragsgrund § 18 InsO — Drohende Zahlungsunfähigkeit:
  24-Monats-Liquiditätsplan zeigt Liquiditätslücke ab
  [[Datum-7f2a]] in Höhe von ca. [[Geldbetrag-e8a2]] EUR.
  Hauptursache: Wegfall Großkunde [[Unternehmensname-c4d1]] zum
  [[Datum-c2a1]] (rd. 35 % des Umsatzes).
  Aktuell liquide Mittel: [[Geldbetrag-bf12]] EUR.
  Fällige Verbindlichkeiten in den kommenden 24 Monaten:
  [[Geldbetrag-aa55]] EUR (ohne Kapitaldienst Hausbank).

§ 17 InsO ausgeschlossen:
  Aktuelle 3-Wochen-Liquidität gedeckt; keine fälligen offenen
  Forderungen ohne Stundungs-Vereinbarung; Tagesabschluss
  [[Datum-f393]] mit positivem Kontostand.

Sanierungskonzept (IDW S6, Auszug):
  - Kostensenkungsprogramm in der Fertigung (ca. 15 %).
  - Strategiewechsel auf zwei Folgekunden im Sondermaschinenbau.
  - Restrukturierungsbeitrag der Gläubiger über Quotenplan
    (Plan-Quote ca. [[Wert-ff04]] %, gestaffelt nach Gruppen).
  - Frischgeld der Gesellschafter [[Geldbetrag-7f2b]] EUR
    (verbindliche Zusage vom [[Datum-9b27]]).

Bescheinigung § 270d Abs. 1 Satz 3 InsO:
  Bescheiniger: [[Unternehmensname-b2e7]] (Wirtschaftsprüfer- und
  Steuerberater-Sozietät, in Insolvenzsachen erfahren).
  Bescheinigung vom [[Datum-fe09]]: drohende Zahlungsunfähigkeit
  und nicht offensichtlich aussichtslose Sanierung bestätigt.

Sachwalter-Vorschlag:
  [[Vorname-c4d1]] [[Nachname-c4d1]], Insolvenzverwalter mit
  Listung auf der Vorauswahlliste des Amtsgerichts [[Ort-d8a2]].
  Keine Vorbefassung mit der Schuldnerin oder Hauptgläubigern.

Antrags-Frist zur Plan-Vorlage:
  [[Wert-3bb9]] Tage (höchstens 3 Monate gemäß § 270d Abs. 1
  Satz 1 InsO).

Zuständiges Gericht:
  Amtsgericht [[Ort-d8a2]] — Insolvenzgericht (§ 3 InsO).
09

So liefert anymize zurück

Der Antrags-Entwurf

KI-Output (Beispiel). Die anymize-Re-Identifikation hat Schuldner-, Gesellschafter-, Gläubiger- und Bescheiniger-Daten wieder eingesetzt. BGH-Aktenzeichen sind bewusst als „verifikations-bedürftig“ markiert — Citation-Verifikation ist Pflichtschritt.
# ANTRAG AUF ANORDNUNG EINES SCHUTZSCHIRMVERFAHRENS
# § 270d InsO — ENTWURF
# BGH IX. Zivilsenat-Citation-Check ZWINGEND vor Einreichung

An das Amtsgericht [[Ort-d8a2]]
— Insolvenzgericht —

[[Ort-d8a2]], [[Datum-f393]]

**Antragstellerin (Schuldnerin)**:
[[Unternehmensname-a3f9]] GmbH, Sitz [[Ort-d8a2]],
gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer
[[Vorname-aa55]] [[Nachname-aa55]].

---

## Anträge

Die Antragstellerin beantragt:

1. die **Anordnung eines Schutzschirmverfahrens nach § 270d InsO**
   über das Vermögen der [[Unternehmensname-a3f9]] GmbH;

2. die Bestimmung einer **Frist von [[Wert-3bb9]] Tagen**
   (höchstens 3 Monate) zur Vorlage eines Insolvenzplans
   gemäß § 270d Abs. 1 Satz 1 InsO;

3. die Bestellung von **[[Vorname-c4d1]] [[Nachname-c4d1]]**
   zum **vorläufigen Sachwalter** gemäß § 270d Abs. 2 InsO;

4. die Anordnung der **Eigenverwaltung** gemäß § 270 InsO.

---

## A. Antragsbegründung

### I. Antragsbefugnis und Form

Die Antragstellerin ist juristische Person (GmbH) und damit nach
§ 11 Abs. 1 InsO insolvenzfähig. Der Antrag wird durch den nach
§ 35 GmbHG vertretungsberechtigten Geschäftsführer
[[Vorname-aa55]] [[Nachname-aa55]] gestellt (§ 15 Abs. 1 InsO).

**Beweis**: Handelsregister-Auszug vom [[Datum-2527]] (Anlage E).

### II. Drohende Zahlungsunfähigkeit § 18 InsO

Die Antragstellerin droht zahlungsunfähig zu werden im Sinne von
§ 18 Abs. 2 InsO. Der 24-Monats-Liquiditätsplan weist ab
[[Datum-7f2a]] eine Liquiditätslücke von rund
[[Geldbetrag-e8a2]] EUR aus. Hauptursache ist der bereits
vertraglich avisierte Wegfall des Großkunden
[[Unternehmensname-c4d1]] zum [[Datum-c2a1]], der etwa 35 % des
Umsatzes der Antragstellerin ausmacht.

Die aktuellen liquiden Mittel betragen [[Geldbetrag-bf12]] EUR.
Die in den kommenden 24 Monaten fälligen Verbindlichkeiten
belaufen sich auf [[Geldbetrag-aa55]] EUR.

**Beweis**: 24-Monats-Liquiditätsplan (Anlage C);
Bilanz-Auszüge der Geschäftsjahre [JAHR-1] und [JAHR-2] (Anlage D).

### III. Kein eingetretener Insolvenzgrund § 17 InsO

Die Zahlungsunfähigkeit nach § 17 Abs. 2 InsO ist **nicht
eingetreten**. Die aktuelle 3-Wochen-Liquidität ist gedeckt;
fällige offene Forderungen ohne Stundungs-Vereinbarung
bestehen nicht. Der Tagesabschluss vom [[Datum-f393]]
weist einen positiven Kontostand auf.

**Beweis**: Tagesabschluss [[Datum-f393]] (Anlage C-1).

### IV. Nicht offensichtlich aussichtslose Sanierung

Das Sanierungskonzept (IDW S6) der Antragstellerin sieht folgende
Maßnahmen vor:

- Kostensenkungsprogramm in der Fertigung (rund 15 %).
- Strategiewechsel auf zwei Folgekunden im Sondermaschinenbau,
  mit denen bereits Vorverträge geschlossen wurden.
- Restrukturierungsbeitrag der Gläubiger über einen Plan-Quotenansatz
  mit gestaffelten Quoten je Gläubigergruppe nach § 222 InsO.
- Verbindliche Frischgeld-Zusage der Gesellschafter über
  [[Geldbetrag-7f2b]] EUR (Zusage vom [[Datum-9b27]]).

Die Sanierungsaussicht ist nicht offensichtlich aussichtslos im
Sinne von § 270d Abs. 1 InsO. Eine quantifizierte Erfolgsprognose
ist Teil des Sanierungskonzepts (Anlage B).

### V. Bescheinigung § 270d Abs. 1 Satz 3 InsO

Die Bescheinigung des in Insolvenzsachen erfahrenen
[[Unternehmensname-b2e7]] vom [[Datum-fe09]] bestätigt die
drohende Zahlungsunfähigkeit und die nicht offensichtlich
aussichtslose Sanierung (Anlage A).

---

## B. Sachwalter-Vorschlag

Die Antragstellerin schlägt **[[Vorname-c4d1]] [[Nachname-c4d1]]**
zum vorläufigen Sachwalter vor. Der Vorgeschlagene ist
Insolvenzverwalter mit Listung auf der Vorauswahlliste des
Amtsgerichts [[Ort-d8a2]] und in Insolvenzsachen erfahren
(§ 56 InsO). Eine Vorbefassung mit der Antragstellerin oder
Hauptgläubigern besteht nicht; Unabhängigkeit ist gegeben.

Nach § 270d Abs. 2 Satz 2 InsO ist das Insolvenzgericht
grundsätzlich an den Vorschlag der Antragstellerin gebunden,
soweit der Vorgeschlagene geeignet und unabhängig ist.

---

## C. Antrag auf Frist zur Plan-Vorlage

Die Antragstellerin beantragt eine Frist von [[Wert-3bb9]] Tagen
zur Vorlage eines Insolvenzplans (§ 270d Abs. 1 Satz 1 InsO).
Die Frist orientiert sich am angestrebten Verhandlungsfahrplan
mit Hauptgläubigern und am Zeitbedarf für den Plan-Quotenansatz.

---

## D. Anlagen

- Anlage A: Bescheinigung § 270d Abs. 1 Satz 3 InsO
  ([[Unternehmensname-b2e7]], [[Datum-fe09]])
- Anlage B: Sanierungskonzept (IDW S6, Auszug)
- Anlage C: 24-Monats-Liquiditätsplan
- Anlage C-1: Tagesabschluss [[Datum-f393]]
- Anlage D: Bilanz-Auszüge letzte 2 Geschäftsjahre
- Anlage E: Handelsregister-Auszug
- Anlage F: Gesellschafterliste
- Anlage G: Frischgeld-Zusage der Gesellschafter [[Datum-9b27]]

---

## BGH IX-Citation-Pflichtliste (alle verifikations-bedürftig)

1. § 270d Abs. 1 InsO — Antragsvoraussetzungen und Bescheinigung;
   IX ZR — gegen bundesgerichtshof.de verifizieren.
2. § 270d Abs. 2 Satz 2 InsO — Bindung an Sachwalter-Vorschlag;
   IX ZR — verifizieren.
3. § 18 Abs. 2 InsO — Drohende Zahlungsunfähigkeit als
   Antragsgrund; IX ZR — verifizieren.
4. Verhältnis Schutzschirm § 270d und Eigenverwaltung § 270b InsO
   — jüngste BGH-Linie zur Abgrenzung verifizieren.

---

## Hinweise an die Anwält:in

1. § 17 InsO-Ausschluss vor Einreichung nochmals bestätigen:
   Liegt zwischen Bescheinigungsdatum und Einreichung mehr als
   eine Woche, Tagesabschluss aktualisieren.
2. Sachwalter-Unabhängigkeit dokumentieren: Standard-Selbsterklärung
   des Vorgeschlagenen über keine Vorbefassung beifügen.
3. Frist-Antrag (höchstens 3 Monate) so wählen, dass der
   Verhandlungsfahrplan mit Hauptgläubigern realistisch
   abgebildet ist — bei Großverfahren eher 3 Monate ausreizen.
4. [ANWALT-WERTUNG: Bei eingetretener § 17 InsO-Zahlungsunfähigkeit
   wäre statt § 270d InsO der § 270b InsO-Antrag (Eigenverwaltung)
   zu wählen — die Bescheinigungspflicht entfiele; die Eigenverwaltung
   ist aber bei der Wahl des Sachwalters etwas freier.]
10

Was das Berufsrecht verlangt

Pflichten — und wie anymize sie abdeckt

§ 270d Abs. 1 InsO — § 17 InsO-Ausschluss

Wer den Schutzschirm bei bereits eingetretener Zahlungsunfähigkeit beantragt, riskiert die Zurückweisung des Antrags. Der § 17 InsO-Ausschluss ist Pflicht-Vorprüfung — bei Unklarheit empfiehlt sich der Wechsel auf § 270b InsO-Eigenverwaltung. Die Pflichten des Geschäftsführers aus § 15a InsO laufen unabhängig weiter.

§ 270d Abs. 1 Satz 3 InsO — Bescheinigung

Die Bescheinigung ist Antragsvoraussetzung. Bescheiniger müssen in Insolvenzsachen erfahren sein und drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung sowie nicht offensichtlich aussichtslose Sanierung attestieren. Die Bescheinigung sollte zeitnah vor Antragstellung erstellt sein — bei zu langer Latenz droht Nachfrage des Gerichts.

§ 43a BRAO Verschwiegenheit

anymize ersetzt 40+ Kategorien personenbezogener Daten durch Platzhalter, bevor irgendein KI-Anbieter das Sanierungskonzept oder den Liquiditätsplan sieht. Schuldner-, Gesellschafter-, Gläubigernamen, IBANs, Bilanzbeträge — alles automatisch erkannt mit über 95 % Erkennungsrate.

§ 43e BRAO Auftragsverarbeitung

Sie schließen einen AVV mit anymize ab. Datenverarbeitung ausschließlich in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente speichern wir nicht — nur die Zuordnung Platzhalter zu Originaldaten, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl.

§ 203 StGB Geheimnisschutz

Sanierungskonzepte und Liquiditätsplanungen gehören zum geschützten Privatgeheimnis. Indem Schuldner-, Gesellschafter- und Gläubigernamen das Haus nicht verlassen, vermeiden Sie das Offenbarungsproblem grundsätzlich. Die anymize-Mitarbeitenden sind nach § 203 belehrt — und sehen ohnehin nur die Zuordnungstabelle.

§ 270d Abs. 2 Satz 2 InsO — Sachwalter-Unabhängigkeit

Der Vorschlag der Schuldnerin bindet das Gericht nur, wenn der Vorgeschlagene geeignet und unabhängig ist. Vorbefassung mit der Schuldnerin (z. B. als langjähriger Berater) oder mit Hauptgläubigern kann zur Ablehnung führen. Standard-Selbsterklärung über keine Vorbefassung beifügen.

§ 43a Abs. 3 BRAO Wahrheitspflicht

Halluzinierte BGH-IX-Aktenzeichen oder Quantifizierungen der Sanierungsaussicht ohne Belegkette verletzen die anwaltliche Wahrheitspflicht. Jedes IX ZR-Zitat ist Pflichtcheck gegen bundesgerichtshof.de oder juris. Die Sanierungsaussicht stützt sich auf das beigefügte Sanierungskonzept — die KI darf nicht eigenständig prognostizieren.

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Datenschutz und Vertraulichkeit

So funktioniert das mit anymize

Die juristisch entscheidende Frage bei Schutzschirm-Drafting: Sieht der KI-Anbieter den Schuldnernamen, die Gesellschafterstruktur, Bankkonten, Bilanzdaten und Liquiditätsplanung? Antwort mit anymize: nein. Schuldner-, Gesellschafter- und Gläubigernamen, IBANs, Bilanzbeträge, Liquiditäts-Kennzahlen und Datumsangaben werden vor dem KI-Aufruf durch Platzhalter ersetzt; nach der KI-Antwort identifiziert anymize zurück. Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner), AVV nach Art. 28 DSGVO und § 43e BRAO ist Teil des Standardvertrags, Originaldokumente werden nicht gespeichert. Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (anwaltliches Mandat) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Verfahrensvorbereitung, das der Schuldnerin selbst und ihren Gläubigern dient). Die Klarnamen werden aus dem KI-Kontext gehalten, was § 203 StGB strukturell entlastet.

Was anymize konkret leistet

  • Erkennt Schuldner-, Gesellschafter- und Gläubiger-Klarnamen, IBANs, Bilanzdaten und Liquiditäts-Kennzahlen mit über 95 % Genauigkeit.
  • Bulk-Anonymisierung von Gläubigerlisten und Sanierungskonzept-Anhängen.
  • Ersetzt die Daten durch semantische Platzhalter, bevor der Sachverhalt an GPT, Claude oder Gemini geht.
  • Re-identifiziert die KI-Antwort automatisch — Sie sehen den Antrags-Entwurf mit den richtigen Klarnamen zurück.
  • Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner). AVV nach Art. 28 DSGVO mit § 43e BRAO-Erklärung im Standardvertrag.
  • Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter zu Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl von 24 Stunden bis unbegrenzt.
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Sicherheitscheck vor der Einreichung

Was anymize liefert — was Sie souverän entscheiden

Vor dem KI-Aufruf

  • § 17 InsO-Zahlungsunfähigkeit ausgeschlossen — Tagesabschluss dokumentiert?
  • Drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) oder Überschuldung (§ 19 InsO) festgestellt?
  • Bescheinigung nach § 270d Abs. 1 Satz 3 InsO liegt vor?
  • Sanierungskonzept (IDW S6 oder vergleichbar) liegt vor?
  • Sachwalter-Vorschlag mit Eignungs- und Unabhängigkeitsprüfung?
  • Anonymisierungs-Vorschau gesichtet — Restmenge geprüft?
  • Pflicht-Metadaten im Prompt vollständig ausgefüllt?

Nach der KI-Antwort

  • Re-Identifikation korrekt — alle Platzhalter zurückgesetzt?
  • BGH-IX-Aktenzeichen gegen bundesgerichtshof.de / juris / beck-online verifiziert?
  • § 270d Abs. 1 InsO-Voraussetzungen vollständig dargelegt?
  • Frist-Antrag (höchstens 3 Monate) konkret beantragt?
  • Sachwalter-Vorschlag mit Selbsterklärung über keine Vorbefassung?
  • Anlagen-Übersicht vollständig (A bis G)?

Vor der Einreichung

  • § 3 InsO-Gerichtszuständigkeit (Sitz der Hauptniederlassung) korrekt?
  • Tagesabschluss zum Einreichungstag aktualisiert?
  • Bescheinigung zeitnah vor Antragstellung erstellt (idealerweise binnen 2 Wochen)?
  • Bei Konzernlagen: § 3 ff. InsO-Konzern-Insolvenzrecht berücksichtigt?

Typische Fehlermuster — und wie anymize gegensteuert

  • KI verwechselt § 270d InsO (Schutzschirm) und § 270b InsO (Eigenverwaltung) — Wahl zwischen beiden ist Anwaltsaufgabe, KI-Vorschlag immer prüfen.
  • KI quantifiziert die Sanierungsaussicht ohne Belegkette — die Sanierungsbeurteilung stützt sich auf das beigefügte Sanierungskonzept, nicht auf KI-Prognose.
  • KI vergisst den expliziten § 17 InsO-Ausschluss in der Antragsbegründung — formal Pflichtbestandteil, sonst droht Nachfrage des Gerichts.
  • KI fordert eine Frist über drei Monate — die Höchstfrist nach § 270d Abs. 1 Satz 1 InsO ist drei Monate, jede längere Frist ist unzulässig.
  • KI halluziniert konkrete IX ZR-Aktenzeichen ohne den Hinweis „verifikations-bedürftig“ — der Prompt fordert die Markierung; im Zweifel selbst nachprüfen.
  • KI vergisst den Antrag auf Anordnung der Eigenverwaltung nach § 270 InsO — Schutzschirm ist eine besondere Form der Eigenverwaltung und setzt diesen Antrag voraus.
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Rechtsgrundlagen

Normen, Urteile, Belege

Primärnormen

  • Eigenverwaltung — Grundsatz
  • Vorläufige Eigenverwaltung
  • Eigenverwaltungs-Antrag
  • Schutzschirmverfahren
  • Bescheinigung des Sachverständigen
  • Sachwalter-Vorschlag und gerichtliche Bindung
  • Zahlungsunfähigkeit
  • Drohende Zahlungsunfähigkeit
  • Überschuldung
  • Antragspflicht des Geschäftsführers
  • Eignung des Verwalters / Sachwalters
  • Gerichtszuständigkeit
  • Insolvenzplan-Verfahren

BGH IX. Zivilsenat (Auswahl)

  • Anforderungen an die Sachverständigenbescheinigung
  • Bindung des Gerichts an den Vorschlag der Schuldnerin
  • Drohende Zahlungsunfähigkeit und Prognosehorizont

Berufsrechtliche Grundlagen

  • Anwaltliche Verschwiegenheit
  • Auftragsverarbeitung und IT-Auslagerung
  • Verletzung von Privatgeheimnissen
  • Vertragserfüllung (anwaltliches Mandat)
  • Auftragsverarbeitung

Sekundärquellen

  • Mandantentransparenz und KI-Einsatz
  • KI in der anwaltlichen Praxis
  • Standard zur Erstellung von Sanierungsgutachten
  • Standardkommentar zur Eigenverwaltung
  • Münchener Kommentar zum Schutzschirm

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Hinweis zur Nutzung

Zur Orientierung — nicht als Mandatsersatz

Diese Anleitung beschreibt einen Arbeitsablauf, den Sie mit anymize umsetzen können. Sie ist zur Orientierung gedacht und ersetzt weder die anwaltliche Würdigung im Einzelfall noch eine fachanwaltliche Prüfung. Welche Rechtsprechung einschlägig ist, wie der Sachverhalt rechtlich zu bewerten ist, welche Anträge in Ihrem konkreten Mandat richtig sind — das bleibt selbstverständlich bei Ihnen.

KI-Outputs müssen vor jeder Verwendung anwaltlich geprüft werden. Insbesondere Urteils-Aktenzeichen, Norm-Verweise und Fristen sind gegen Primärquellen zu verifizieren. anymize gewährleistet die Vertraulichkeit der Mandantendaten gegenüber dem KI-Anbieter; die fachliche Richtigkeit des Outputs liegt in Ihrer Verantwortung.

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Wir sind überzeugt von anymize. Und wir wissen: Bei einem KI-Werkzeug, das Mandanten-, Patienten- oder Mitarbeiter-Daten berührt, reicht ein Demo-Video nicht. Deshalb 14 Tage voller Zugang – alle Modelle, alle Features, keine Kreditkarte. Genug Zeit, um sicher zu sein, bevor du uns vertraust.

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