Insolvenzrecht
Sanierungsmoderation nach StaRUG
anymize entfernt Schuldner-, Geschäftsführer- und Gläubigerdaten automatisch aus Sanierungsskizze, Liquiditätsplan und Antragsentwurf, bevor der Sachverhalt an GPT, Claude oder Gemini geht — und setzt sie nach der KI-Antwort wieder ein. So strukturieren Sie einen Antrag auf Bestellung eines Sanierungsmoderators nach §§ 94 ff. StaRUG mit Begründung der drohenden Zahlungsunfähigkeit, Sanierungsskizze und Vertraulichkeits-Rahmen, ohne § 43a BRAO oder § 203 StGB zu berühren.
Schwierigkeit: Spezialist · Datenklasse: Mandantendaten · Letztes Review:
Zur Orientierung gedacht. Die anwaltliche Würdigung im Einzelfall bleibt selbstverständlich bei Ihnen — KI-Outputs sind vor jeder Verwendung zu prüfen. Mehr dazu am Ende.
Anwendungsbereich
Worum geht es hier?
Die Sanierungsmoderation nach §§ 94–100 StaRUG ist das niedrigschwellige, vertrauliche Restrukturierungs-Instrument der deutschen Sanierungsordnung — seit dem 1.1.2021 in Kraft, oft genutzt als Vorstufe zum förmlichen Restrukturierungsplan nach §§ 1 ff. StaRUG oder als Alternative dazu. Der Antrag selbst ist schlank: drohende Zahlungsunfähigkeit nach § 18 InsO, kein Versagungsgrund nach § 94 StaRUG, Sanierungsskizze und Moderator-Vorschlag. Die Vertraulichkeit ist gerichtlich abgesichert — anders als das öffentliche Restrukturierungsplan-Verfahren bleibt die Sanierungsmoderation unter dem Radar. KI strukturiert den Antrag und die Begleitkorrespondenz mit den Hauptgläubigern erheblich schneller — die kaufmännische Plausibilität, die Moderator-Auswahl und die Strategie-Entscheidung zwischen Moderation, Restrukturierungsplan und Insolvenz bleiben anwaltliche Kernpflichten.
Für wen passt das?
Zielgruppe und Kontext
- Rolle
- Fachanwält:in für Insolvenz- und Sanierungsrecht in vorinsolvenzlichen Mandaten; Sanierungsberater:in (CRO) mit Vorbereitungsmandat; Geschäftsführer:in mit beginnender Liquiditäts-Krise; In-House-Counsel mit Restrukturierungs-Auftrag.
- Seniorität
- Fortgeschritten bis Senior — StaRUG-Kenntnisse sind zwingend; die Moderation ist kein Routine-Produkt. Wer Sanierungsmoderation einsetzt, braucht ein klares Bild der Sanierungsoptionen (Moderation vs. Restrukturierungsplan vs. Insolvenz) und der Hauptgläubiger-Lage.
- Kanzleigröße
- Mittelständische Kanzleien bis Großkanzleien mit Restrukturierungs-Praxis. Sanierungsmoderation ist oft das erste Tool im Restrukturierungs-Werkzeugkasten — Pauschalhonorare im fünfstelligen Bereich sind üblich.
- Spezifische Kontexte
- Drohende Zahlungsunfähigkeit nach § 18 InsO oder absehbare Liquiditätsschwierigkeiten. Wenige Hauptgläubiger (10–30), grundsätzliche Verhandlungsbereitschaft, kein eingetretener Insolvenzgrund nach § 17 oder § 19 InsO. Typische Anlässe: Auslaufender Kontokorrent mit der Hausbank, fällige Gesellschafterdarlehen, drohender Zahlungsausfall eines Großschuldners, Lieferanten-Stundungs-Verhandlungen. Die Moderation ist insbesondere dann attraktiv, wenn Vertraulichkeit gegenüber Kunden und Wettbewerb entscheidend ist.
Die Situation in der Kanzlei
So bringen Sie Tempo und Sorgfalt zusammen
Die Sanierungsmoderation nach §§ 94–100 StaRUG ist seit der StaRUG-Einführung 2021 das vertraulichste vorinsolvenzliche Restrukturierungs-Instrument — gerichtsunterstützt, aber ohne Publizität. Der Antrag selbst umfasst typischerweise 6–12 Seiten: Antrag, drohende Zahlungsunfähigkeit nach § 18 InsO, Sanierungsskizze, Hauptgläubiger-Übersicht, Moderator-Vorschlag mit Annahmebereitschaft, Versagungsgründe-Negativ-Prüfung nach § 94 Abs. 2 StaRUG (keine eingetretene Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, keine offensichtlich aussichtslose Sanierung). Die Begleitkorrespondenz mit Hauptgläubigern, Moderator-Briefing, Verhandlungs-Term-Sheet und ggf. Übergang zum förmlichen Restrukturierungsplan addieren weitere Drafting-Arbeit. Wer das manuell strukturiert, sitzt 10–20 Stunden am ersten Antrag plus Begleitkorrespondenz. Wer ChatGPT oder Claude direkt nutzen würde, kommt schneller — verletzt aber § 43a BRAO, sobald Schuldner-Name, Hauptgläubiger-Identitäten und Liquiditätsplanung das Haus verlassen. anymize löst diesen Konflikt: Schuldner-, Geschäftsführer-, Gesellschafter- und Gläubiger-Klarnamen sowie IBANs und sensible Bilanzdaten werden vor dem KI-Aufruf zu Platzhaltern; die KI-Antwort kommt strukturiert zurück, anymize re-identifiziert. Die kaufmännische Plausibilitätsprüfung, die Moderator-Auswahl und die Strategie-Entscheidung zwischen Moderation, Restrukturierungsplan und Insolvenz bleiben anwaltliche Pflichtschritte.
Was Sie davon haben
Zeit, Wert, Vertraulichkeit
Zeit pro Moderations-Antrag
~5 Std
Frontier-KI strukturiert Antrag, Sanierungsskizze, Moderator-Briefing und Hauptgläubiger-Korrespondenz auf pseudonymisierten Daten in wenigen Iterationen. Anwaltliche Detailausarbeitung und Strategie-Entscheidung kommen wie gewohnt obendrauf.
Mehrwert pro Moderations-Mandat
€ 1.250–2.000
Stundensatz Restrukturierung (€ 250–400/h) angewandt auf 5 Stunden freigespielte Drafting-Zeit. Bei Moderations-Mandaten mit anschließendem Restrukturierungsplan kumuliert sich der Effekt.
Vertraulichkeit
strukturell
anymize entfernt 40+ Kategorien personenbezogener Daten — Schuldner-, Geschäftsführer-, Gesellschafter- und Gläubigernamen, IBANs, Bilanzdaten — bevor der Text das Haus verlässt. Die § 97 StaRUG-Vertraulichkeit bleibt zusätzlich gewahrt.
Erkennungsrate
>95 %
Dreifach geprüft (Algorithmus + zwei spezialisierte KI-Prüfungen). Bei umfangreichen Liquiditätsplänen empfehlen wir den Vorschau-Modus vor dem KI-Aufruf.
So gehen Sie vor
In 5 Schritten zum Antrag
Strategie-Vorprüfung: Moderation, Restrukturierungsplan oder Insolvenz? Die Sanierungsmoderation ist niedrigschwellig und vertraulich — geeignet bei wenigen verhandlungsbereiten Hauptgläubigern. Der förmliche Restrukturierungsplan (§§ 1 ff. StaRUG) erlaubt Cross-Class-Cramdown gegen widersprechende Gläubigergruppen, ist aber öffentlich. Eigenverwaltung (§ 270b InsO) und Schutzschirm (§ 270d InsO) sind insolvenzrechtliche Instrumente. Die Wahl ist anwaltlich-strategisch.
Sie + Sanierungsberater
Strategie ist anwaltliche Kernverantwortung
Versagungsgründe-Vorprüfung § 94 Abs. 2 StaRUG. Bevor irgendein Antragsentwurf vorbereitet wird: keine eingetretene Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung (§§ 17, 19 InsO), keine offensichtlich aussichtslose Sanierung. Liegt einer dieser Versagungsgründe vor, ist der Moderations-Antrag chancenlos — Eigenverwaltung oder Regelverfahren sind die einzigen Auswege.
Sie + Geschäftsführer
§ 94 Abs. 2 StaRUG — Versagungsgrund führt zur Zurückweisung
Sanierungsskizze und Liquiditätsplan zusammenstellen. Sie übernehmen 12-Monats-Liquiditätsplan (mit Liquiditätslücke-Prognose), Sanierungsskizze (operative Maßnahmen + bilanzielle Bestandteile), Hauptgläubiger-Übersicht mit Verhandlungsstand und Moderator-Vorschlag mit Annahmebereitschaft in den anymize-Arbeitsplatz. Die inhaltlichen Grundlagen liefert Anwält:in oder CRO — die KI strukturiert, ersetzt aber nicht das kaufmännische Konzept.
Sie + Sanierungsberater
Inhaltliche Grundlage
anymize anonymisiert automatisch. Über 40 Kategorien personenbezogener Daten — Schuldner-, Geschäftsführer-, Gesellschafter-, Gläubiger- und Moderator-Namen, IBANs, HRB-Nummern, Bilanzdaten, Datumsangaben — werden durch semantische Platzhalter ersetzt. Sie sehen die Vorschau vor dem KI-Aufruf und können einzelne Treffer manuell bestätigen oder ergänzen. Erkennungsrate über 95 %.
anymize
§ 43a BRAO Verschwiegenheit · § 203 StGB
Frontier-KI strukturiert den Antrag. Der pseudonymisierte Sachverhalt geht an Ihr gewähltes Modell — GPT, Claude oder Gemini, alle in anymize verfügbar. Mit dem unten stehenden Prompt fragen Sie eine vollständige Antragsstruktur ab: Rubrum, Hauptantrag, Begründung drohende Zahlungsunfähigkeit, Sanierungsskizze, Hauptgläubiger-Übersicht, Versagungsgründe-Negativ-Prüfung, Moderator-Vorschlag. Die KI sieht keine Klarnamen — sie arbeitet ausschließlich mit den Platzhaltern.
GPT / Claude / Gemini in anymize
Strukturierungs-Skizze in Minuten
anymize re-identifiziert. Die KI-Antwort kommt mit Platzhaltern zurück; anymize setzt automatisch die Originaldaten wieder ein. Sie erhalten den Antragsentwurf mit Schuldner-, Geschäftsführer-, Gesellschafter- und Gläubiger-Klarnamen, IBANs und Bilanzzahlen.
anymize + Sie
Bidirektionale Anonymisierung
Moderator-Auswahl und Vertraulichkeits-Rahmen. Moderator-Vorschlag mit Annahmebereitschaft und Unabhängigkeits-Erklärung nach § 95 StaRUG i.V.m. § 56 InsO. Vertraulichkeits-Rahmen festlegen: § 97 StaRUG sichert dem Moderator und allen Beteiligten gerichtsfeste Vertraulichkeit. Begleitkorrespondenz an Hauptgläubiger mit Vertraulichkeits-Hinweis vorbereiten.
Sie + Sanierungsberater
§ 95 StaRUG i.V.m. § 56 InsO Moderator-Unabhängigkeit · § 97 StaRUG Vertraulichkeit
Anwaltliche Endprüfung und Mandantenfreigabe. Antrag vollständig? Versagungsgründe-Negativ-Prüfung explizit? Sanierungsskizze kaufmännisch tragend? Moderator-Vorschlag mit Annahmebereitschaft? Mandanteninformation zu möglichem Übergang zu förmlichem Restrukturierungsplan (§§ 1 ff. StaRUG) oder zur Insolvenz dokumentiert? Vertraulichkeits-Strategie mit Mandant abgestimmt?
Sie
Anwaltliche Kernverantwortung
Womit Sie arbeiten
So setzen Sie anymize konkret ein
Was anymize tut
- Erkennt 40+ Kategorien personenbezogener Daten — Schuldner-, Geschäftsführer-, Gesellschafter-, Gläubiger- und Moderator-Namen, IBANs, HRB-Nummern, Bilanzdaten — mit über 95 % Erkennungsrate.
- Dreistufige Prüfung: Algorithmische Analyse, dann zwei spezialisierte KI-Prüfungen, die auch Kontext berücksichtigen (z.B. ein Gläubigername in Verbindung mit einer Forderungshöhe).
- Bidirektionale Anonymisierung: Platzhalter werden eingesetzt, das Frontier-Modell antwortet mit Kontext, anymize re-identifiziert beim Empfang.
- Daten in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter zu Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl von 24 Stunden bis unbegrenzt.
Was Sie als Anwält:in tun
- Strategie-Vorprüfung — Moderation, förmlicher Restrukturierungsplan oder Insolvenz?
- Versagungsgründe-Vorprüfung § 94 Abs. 2 StaRUG (keine eingetretene Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung; keine offensichtlich aussichtslose Sanierung) als Schritt 1.
- Sanierungsskizze und 12-Monats-Liquiditätsplan mit Geschäftsführer/CRO erarbeiten — die KI strukturiert, ersetzt die Planung nicht.
- Moderator-Auswahl mit Unabhängigkeits-Prüfung (§ 95 StaRUG i.V.m. § 56 InsO).
- Vertraulichkeits-Rahmen nach § 97 StaRUG mit Mandant und Hauptgläubigern abstimmen.
- Übergangsstrategie zum förmlichen Restrukturierungsplan (§§ 1 ff. StaRUG) vorbereiten, falls die Moderation scheitert.
Daten-Input
12-Monats-Liquiditätsplan, Sanierungsskizze (operative + bilanzielle Maßnahmen), Bilanz und Status zum Stichtag, Hauptgläubiger-Übersicht mit Forderungshöhen und Verhandlungsstand, Moderator-Vorschlag mit Annahmebereitschaft und Unabhängigkeits-Erklärung, ggf. Term Sheet mit Hauptgesellschafter zu Frischgeld.
Output-Kontrolle
Pseudonymisierter Sachverhalt geht an die KI. Re-identifizierter Antragsentwurf mit Rubrum, Hauptantrag, Begründung drohende Zahlungsunfähigkeit, Sanierungsskizze, Hauptgläubiger-Übersicht, Versagungsgründe-Negativ-Prüfung und Moderator-Vorschlag kommt zurück. anymize selbst trifft keine inhaltlichen Aussagen — die Strukturierung leistet das Frontier-Modell, die kaufmännische Plausibilität und Strategie-Entscheidung machen Sie.
Freigabeprozess
Sie behalten jederzeit die Hoheit: Strategie-Vorprüfung, Versagungsgründe-Negativ-Prüfung, kaufmännische Plausibilität, Moderator-Auswahl, Vertraulichkeits-Strategie, Mandantenfreigabe und Einreichung — alles im üblichen Kanzlei-Workflow. anymize ist der Anonymisierungs-Layer, keine Workflow-Software.
Die KI-Anweisung
Prompt zum Kopieren
So nutzen Sie diesen Prompt:
1. Sanierungsskizze, 12-Monats-Liquiditätsplan und Hauptgläubiger-Übersicht in anymize einfügen — die Anonymisierung läuft automatisch (Schuldner-, Geschäftsführer-, Gesellschafter-, Gläubiger-Namen, IBANs, Bilanzdaten werden zu Platzhaltern).
2. Versagungsgründe-Negativ-Prüfung in den Pflicht-Metadaten bestätigen.
3. Diesen Prompt kopieren, Pflicht-Metadaten füllen, an den pseudonymisierten Sachverhalt anhängen.
4. In anymize unter „Tools → Reasoning“ auf „Thinking-Modus“ stellen, dann KI-Aufruf starten — der Output kommt re-identifiziert zurück.
# Rolle
Du bist Drafting-Assistenz für eine Restrukturierungs-Kanzlei mit
StaRUG-Sanierungsmoderations-Mandat.
Rechtsstand: <heutiges Datum — bitte aktuell ermitteln und hier einsetzen>.
StaRUG in Kraft seit 1.1.2021; §§ 94–100 StaRUG regeln die
Sanierungsmoderation.
# Pflicht-Metadaten (von Anwält:in vorab geprüft)
- Schuldnerin: [[Unternehmensname-XXXX]]
- Eröffnungsgrund (anwaltlich festgelegt):
§ 18 InsO — drohende Zahlungsunfähigkeit
- Versagungsgründe-Negativ-Prüfung § 94 Abs. 2 StaRUG: KEINE
(anwaltlich bestätigt — keine eingetretene Zahlungsunfähigkeit
/ Überschuldung; Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos)
- Moderator-Vorschlag: [[Vorname-YYYY]] [[Nachname-YYYY]]
([[Unternehmensname-ZZZZ]]), Annahmebereitschaft und
Unabhängigkeits-Erklärung vorab eingeholt
- Sanierungsskizze: Anlage [N]
- 12-Monats-Liquiditätsplan: Anlage [N+1]
- Hauptgläubiger-Übersicht: Anlage [N+2]
- Zuständiges Restrukturierungsgericht: Amtsgericht
[[Ort-AAAA]] (Restrukturierungs-Sondergerichte
nach § 34 StaRUG)
# Aufgabe
Entwirf einen vollständigen Antrag auf Bestellung eines
Sanierungsmoderators nach §§ 94 ff. StaRUG mit:
1. Rubrum
2. Hauptantrag
3. Begründung drohende Zahlungsunfähigkeit § 18 InsO
4. Sanierungsskizze (operative + bilanzielle Maßnahmen)
5. Hauptgläubiger-Übersicht
6. Versagungsgründe-Negativ-Prüfung § 94 Abs. 2 StaRUG
7. Moderator-Vorschlag mit Unabhängigkeit § 95 StaRUG
i.V.m. § 56 InsO
8. Vertraulichkeits-Hinweis § 97 StaRUG
# Inhalt
1. Rubrum
Antragstellerin: [[Unternehmensname-XXXX]], vertreten durch
Geschäftsführer [[Vorname-BBBB]] [[Nachname-BBBB]].
Gericht: Amtsgericht [[Ort-AAAA]] —
Restrukturierungsgericht.
2. Hauptantrag
"Es wird beantragt, gemäß § 94 StaRUG einen Sanierungsmoderator
zu bestellen. Als Moderator wird [[Vorname-YYYY]]
[[Nachname-YYYY]] vorgeschlagen."
3. Begründung drohende Zahlungsunfähigkeit
Subsumtion unter § 18 InsO mit Verweis auf den beigefügten
12-Monats-Liquiditätsplan und Bilanz.
4. Sanierungsskizze
- Operative Maßnahmen
- Bilanzielle Maßnahmen (Quotenangebot, Schuldenschnitt)
- Gesellschafterbeitrag
5. Hauptgläubiger-Übersicht
Tabelle mit Forderungshöhen und Verhandlungsstand.
6. Versagungsgründe-Negativ-Prüfung § 94 Abs. 2 StaRUG
- Keine eingetretene Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO)
- Keine Überschuldung (§ 19 InsO)
- Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos
7. Moderator-Vorschlag mit Unabhängigkeits-Erklärung
8. Vertraulichkeits-Hinweis nach § 97 StaRUG
# Format
Markdown-Antragsschrift mit klarer Abschnittsgliederung.
Anlagenverzeichnis am Ende.
# Verbote
KEINE Aussage zur Sanierungsaussicht ohne kaufmännische Belegkette.
KEINE Erwähnung der Sanierungsmoderation gegenüber Dritten ohne
ausdrückliche Mandanten-Zustimmung — § 97 StaRUG schützt
Vertraulichkeit gerichtsfest, aber nur innerhalb des Verfahrens.
KEINE Moderator-Vorschläge ohne vorab eingeholte Annahmebereitschaft
und Unabhängigkeits-Erklärung.
KEINE Vermischung mit dem förmlichen Restrukturierungsplan
(§§ 1 ff. StaRUG) — das ist ein anderes Verfahren mit Publizität.So sieht der Sachverhalt aus
Pseudonymisierter Eingabetext
Schuldnerin:
[[Unternehmensname-XXXX]] (Spezial-Maschinenbau).
Sitz: [[Ort-AAAA]]. HRB [[Wert-cccc]] beim Amtsgericht [[Ort-AAAA]].
Geschäftsführer: [[Vorname-BBBB]] [[Nachname-BBBB]].
Mitarbeitende: 124.
Insolvenzgrund (anwaltlich festgelegt):
§ 18 InsO — drohende Zahlungsunfähigkeit.
Liquiditätslücke erwartet ab [[Datum-FFFF]] in Höhe
ca. [[Geldbetrag-IIII]] EUR (Großkundenwegfall + auslaufende
Kreditlinie [[Unternehmensname-OOOO]]).
Versagungsgründe-Negativ-Prüfung § 94 Abs. 2 StaRUG:
- Keine eingetretene Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO):
aktuelle Liquidität deckt fällige Verbindlichkeiten.
- Keine Überschuldung (§ 19 InsO): Fortführungsprognose positiv,
siehe IDW S6-Gutachten Steuerberater
[[Unternehmensname-GGGG]] Anlage.
- Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos: Sanierungsskizze
mit operativer Wende und Gesellschafterbeitrag.
12-Monats-Liquiditätsplan (Auszug):
- Liquidität zum Stichtag [[Datum-HHHH]]: [[Geldbetrag-JJJJ]] EUR.
- Liquiditätslücke ab [[Datum-FFFF]]:
ca. [[Geldbetrag-IIII]] EUR.
- Mit Sanierungsmaßnahmen: positive Liquidität erreichbar
bis Monatsende 12.
Sanierungsskizze:
- Operative Maßnahmen: Standortschließung [[Ort-LLLL]] zum
[[Datum-MMMM]], Personalanpassung -15, Fokussierung auf
Produktlinie [[Wert-WWWW]].
- Bilanzielle Maßnahmen: Quotenvereinbarung mit Lieferanten
70 %, mit Hausbank Stillhalten + Tilgungsstreckung.
- Gesellschafterbeitrag: Frischgeld [[Geldbetrag-NNNN]] EUR
durch Hauptgesellschafter [[Vorname-DDDD]] [[Nachname-DDDD]].
Hauptgläubiger:
- Hausbank [[Unternehmensname-OOOO]]: Kreditlinie
[[Geldbetrag-PPPP]] EUR, gesichert durch Globalzession.
- Lieferanten-Konsortium 6 Hauptlieferanten:
[[Geldbetrag-RRRR]] EUR.
- Finanzamt [[Ort-AAAA]]: [[Geldbetrag-SSSS]] EUR.
Moderator-Vorschlag:
[[Vorname-YYYY]] [[Nachname-YYYY]] ([[Unternehmensname-ZZZZ]]),
Restrukturierungs-Spezialist, Annahmebereitschaft eingeholt,
Unabhängigkeits-Erklärung nach § 95 StaRUG i.V.m. § 56 InsO
liegt vor.
Vertraulichkeits-Strategie:
Mandant priorisiert Vertraulichkeit gegenüber Kunden und
Wettbewerb — Sanierungsmoderation ist deshalb gegenüber
förmlichem Restrukturierungsplan vorzugswürdig.
§ 97 StaRUG-Vertraulichkeit ist gerichtlich abgesichert.
Übergangsstrategie:
Falls Moderation scheitert (z.B. blockierende Mindergläubiger):
Übergang zum förmlichen Restrukturierungsplan (§§ 1 ff. StaRUG)
mit Cross-Class-Cramdown vorbereitet.So liefert anymize zurück
Der Antrags-Entwurf
# ANTRAG AUF BESTELLUNG EINES SANIERUNGSMODERATORS
# nach §§ 94 ff. StaRUG — ENTWURF
# Vertraulich (§ 97 StaRUG)
[[Ort-AAAA]], [[Datum-VVVV]]
**Antragstellerin**: [[Unternehmensname-XXXX]], vertreten durch
Geschäftsführer [[Vorname-BBBB]] [[Nachname-BBBB]],
HRB [[Wert-cccc]] beim Amtsgericht [[Ort-AAAA]].
**Gericht**: Amtsgericht [[Ort-AAAA]] — Restrukturierungsgericht
nach § 34 StaRUG.
---
## Antrag
1. Es wird beantragt, gemäß § 94 StaRUG einen Sanierungsmoderator
zu bestellen.
2. Als Sanierungsmoderator wird **[[Vorname-YYYY]]
[[Nachname-YYYY]]** ([[Unternehmensname-ZZZZ]]) vorgeschlagen.
Annahmebereitschaft und Unabhängigkeits-Erklärung nach
§ 95 StaRUG i.V.m. § 56 InsO liegen bei (Anlage M1).
---
## A. Begründung — drohende Zahlungsunfähigkeit § 18 InsO
Die Antragstellerin ist drohend zahlungsunfähig im Sinne von
§ 18 Abs. 2 InsO. Nach dem beigefügten 12-Monats-Liquiditätsplan
(Anlage M2) ist eine Liquiditätslücke ab dem [[Datum-FFFF]] in
Höhe von ca. [[Geldbetrag-IIII]] EUR zu erwarten, ausgelöst durch
den Wegfall eines Großauftrags und das Auslaufen der Kreditlinie
bei der Hausbank [[Unternehmensname-OOOO]].
Eine Insolvenzantragspflicht nach § 15a InsO besteht (noch) nicht;
die Sanierungsmoderation soll die Zahlungsunfähigkeit abwenden.
**Beweis**:
- Anlage M2: 12-Monats-Liquiditätsplan zum Stichtag [[Datum-HHHH]]
- Anlage M3: Bilanz und Erfolgsrechnung zum Stichtag [[Datum-HHHH]]
- Anlage M4: IDW S6-Gutachten Steuerberater
[[Unternehmensname-GGGG]] — Fortführungsprognose positiv
---
## B. Sanierungsskizze
### I. Operative Maßnahmen
1. Standortschließung **[[Ort-LLLL]]** zum [[Datum-MMMM]] —
Personalanpassung -15 mit Sozialplan-Skizze (Anlage M5).
2. Fokussierung auf Produktlinie **[[Wert-WWWW]]** mit höchster
Marge; Aufgabe defizitärer Produktlinien.
### II. Bilanzielle Maßnahmen
1. **Hausbank [[Unternehmensname-OOOO]]**: Stillhalten und
Tilgungsstreckung über 24 Monate; Globalzession bleibt
unberührt.
2. **Lieferanten-Konsortium** (6 Hauptlieferanten):
Quotenvereinbarung 70 % bei vollständiger Stundung der
Restforderung gegen Lieferantenkredit-Erneuerung.
3. **Finanzamt [[Ort-AAAA]]**: Stundungs- und Erlassantrag
nach § 222 AO.
### III. Gesellschafterbeitrag
Frischgeld [[Geldbetrag-NNNN]] EUR durch Hauptgesellschafter
[[Vorname-DDDD]] [[Nachname-DDDD]] (Term Sheet Anlage M6).
---
## C. Hauptgläubiger-Übersicht
| Gläubiger | Forderung | Sicherheit | Verhandlungsstand |
| --- | --- | --- | --- |
| Hausbank [[Unternehmensname-OOOO]] | [[Geldbetrag-PPPP]] EUR | Globalzession | Stillhalten vorbereitet |
| Lieferanten-Konsortium | [[Geldbetrag-RRRR]] EUR | teilweise EV | Quote 70 % signalisiert |
| Finanzamt [[Ort-AAAA]] | [[Geldbetrag-SSSS]] EUR | ggf. Steuerpfändung | Vorabgespräch geführt |
| Restliche Gläubiger | < [[Geldbetrag-XXXY]] EUR | unbesichert | Moderations-Verhandlung |
---
## D. Versagungsgründe-Negativ-Prüfung § 94 Abs. 2 StaRUG
1. **Keine eingetretene Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO)** — die
aktuelle Liquidität deckt die fälligen Verbindlichkeiten
vollständig; nur drohende Zahlungsunfähigkeit ab
[[Datum-FFFF]] (Anlage M2).
2. **Keine Überschuldung (§ 19 InsO)** — die Fortführungsprognose
ist positiv, siehe IDW S6-Gutachten Steuerberater
[[Unternehmensname-GGGG]] (Anlage M4).
3. **Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos** — die
Sanierungsskizze (Abschnitt B) ist durch belastbare Maßnahmen
und einen Gesellschafterbeitrag fundiert; die Verhandlungslage
mit den Hauptgläubigern signalisiert grundsätzliche
Verhandlungsbereitschaft.
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## E. Moderator-Vorschlag
Vorgeschlagen wird **[[Vorname-YYYY]] [[Nachname-YYYY]]**
([[Unternehmensname-ZZZZ]]). Der Vorgeschlagene ist
Restrukturierungs-Spezialist mit langjähriger StaRUG- und
Insolvenzrechts-Erfahrung. Annahmebereitschaft und
Unabhängigkeits-Erklärung nach § 95 StaRUG i.V.m. § 56 InsO
liegen bei (Anlage M1). Er war zuvor weder in einem
Beratungsmandat für die Antragstellerin noch in einer
Gesellschafter-, Kunden- oder Lieferanten-Beziehung tätig.
---
## F. Vertraulichkeit § 97 StaRUG
Der Antrag und das gesamte Moderations-Verfahren sind vertraulich
im Sinne von § 97 StaRUG. Die Antragstellerin priorisiert die
Vertraulichkeit gegenüber Kunden, Wettbewerb und nicht beteiligten
Lieferanten — die Sanierungsmoderation ist deshalb gegenüber dem
förmlichen Restrukturierungsplan (§§ 1 ff. StaRUG) und der
Eigenverwaltung (§ 270b InsO) vorzugswürdig.
---
## Anlagenverzeichnis
- M1: Annahmebereitschaft und Unabhängigkeits-Erklärung Moderator
- M2: 12-Monats-Liquiditätsplan zum Stichtag [[Datum-HHHH]]
- M3: Bilanz und Erfolgsrechnung zum Stichtag [[Datum-HHHH]]
- M4: IDW S6-Gutachten Steuerberater [[Unternehmensname-GGGG]]
- M5: Sozialplan-Skizze Personalanpassung
- M6: Term Sheet Gesellschafter-Frischgeld
- M7: Hauptgläubiger-Übersicht detailliert
- M8: Sanierungsskizze Vollversion
---
## Hinweise an die Anwält:in
1. **§ 96 StaRUG Moderator-Aufgaben**: Der Moderator führt die
Verhandlungen mit den Hauptgläubigern, ohne Verfügungsbefugnis
über das Schuldnervermögen zu haben. Mandant über diese
Verteilung explizit aufklären.
2. **Übergangsstrategie**: Falls die Moderation scheitert
(blockierende Mindergläubiger, fehlende Einigung über
Quotenhöhe), ist der Übergang zum förmlichen
Restrukturierungsplan (§§ 1 ff. StaRUG) mit
Cross-Class-Cramdown vorzubereiten. Bei eingetretener
Zahlungsunfähigkeit während des Verfahrens: Eigenverwaltung
(§ 270b InsO) oder Schutzschirm (§ 270d InsO).
3. **§ 97 StaRUG Vertraulichkeit**: Die Vertraulichkeit gilt
gerichtlich; gegenüber Dritten außerhalb des Verfahrens ist
sie nur durch zivilrechtliche NDA abzusichern.
4. **Hauptgläubiger-Briefing**: Vor Antragseinreichung
mündliche Vorabinformation der Top 3 Gläubiger erwägen, um
überraschungsfreie Moderation zu ermöglichen.
5. [ANWALT-WERTUNG: Bei eingetretener Zahlungsunfähigkeit wäre
nur Eigenverwaltung (§ 270b InsO) zulässig; bei klar
aussichtsloser Sanierung wäre Regelverfahren der einzige
Weg. Hier ist Moderation belastbar.]Was das Berufsrecht verlangt
Pflichten — und wie anymize sie abdeckt
§ 94 Abs. 2 StaRUG Versagungsgründe
Drei Versagungsgründe schließen die Moderation aus: eingetretene Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO), Überschuldung (§ 19 InsO) oder offensichtlich aussichtslose Sanierung. Wer mit eingetretener Zahlungsunfähigkeit moderiert, riskiert nicht nur Zurückweisung, sondern auch Pflichtverletzung der Geschäftsführung nach § 15a InsO.
§ 95 StaRUG i.V.m. § 56 InsO Moderator-Unabhängigkeit
Der Moderator muss unabhängig sein — wer als Anwalt, Steuerberater oder CRO bereits mandatiert ist, kann nicht zugleich Moderator werden. Annahmebereitschaft und Unabhängigkeits-Erklärung gehören vor Antragseinreichung in die Akte.
§ 97 StaRUG Vertraulichkeit
Die Vertraulichkeit ist gerichtlich abgesichert — gegenüber Dritten außerhalb des Verfahrens nur durch zivilrechtliche NDA. Wer Sanierungsmoderation publik macht (z.B. gegenüber Wettbewerbern), riskiert den Vertraulichkeits-Vorteil zu verspielen.
§ 43a BRAO Verschwiegenheit
anymize ersetzt 40+ Kategorien personenbezogener Daten durch Platzhalter, bevor irgendein KI-Anbieter den Sachverhalt sieht. Schuldner-, Geschäftsführer-, Gesellschafter-, Gläubiger-, Moderator-Namen, IBANs, HRB-Nummern, Bilanzdaten — alles automatisch erkannt mit über 95 % Erkennungsrate.
§ 43e BRAO Auftragsverarbeitung
Sie schließen einen AVV mit anymize ab. Datenverarbeitung ausschließlich in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente speichern wir nicht — nur die Zuordnung Platzhalter zu Originaldaten, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl.
§ 203 StGB Geheimnisschutz
Sanierungsskizzen, Liquiditätspläne und Hauptgläubiger-Verhandlungen gehören zum geschützten Privatgeheimnis. Indem Klarnamen, HRB-Nummern und Bilanzdaten das Haus nicht verlassen, vermeiden Sie das Offenbarungsproblem grundsätzlich. Die anymize-Mitarbeitenden sind nach § 203 belehrt — und sehen ohnehin nur die Zuordnungstabelle.
Abgrenzung Moderation vs. förmlicher Restrukturierungsplan
Die Moderation hat keinen Cramdown — blockierende Mindergläubiger können die Einigung verhindern. Wer Cramdown braucht (gegen widersprechende Gläubigergruppen), muss zum förmlichen Restrukturierungsplan (§§ 1 ff. StaRUG) wechseln; dort ist allerdings die Vertraulichkeit eingeschränkt.
Datenschutz und Vertraulichkeit
So funktioniert das mit anymize
Die juristisch entscheidende Frage bei StaRUG-Sanierungsmoderation-Drafting: Sieht der KI-Anbieter den Schuldnernamen, die Identität von Geschäftsführung und Hauptgläubigern, Bilanzdaten und Sanierungskennzahlen? Antwort mit anymize: nein. Schuldner-, Geschäftsführer-, Gesellschafter-, Gläubiger- und Moderator-Namen, IBANs, HRB-Nummern, Bilanzpositionen und Datumsangaben werden vor dem KI-Aufruf durch Platzhalter ersetzt; nach der KI-Antwort identifiziert anymize zurück. Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner), AVV nach Art. 28 DSGVO und § 43e BRAO ist Teil des Standardvertrags, Originaldokumente werden nicht gespeichert. Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Restrukturierungsmandat) oder Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an Sanierungs-Beratung). Die Klarnamen werden aus dem KI-Kontext gehalten, was § 203 StGB strukturell entlastet — zusätzlich zur § 97 StaRUG-Vertraulichkeit des Verfahrens.
Was anymize konkret leistet
- Erkennt Schuldner-, Geschäftsführer-, Gesellschafter-, Gläubiger- und Moderator-Klarnamen, IBANs, HRB-Nummern und Bilanzdaten mit über 95 % Genauigkeit.
- Bulk-Anonymisierung von Liquiditätsplänen und Sanierungsskizzen — wichtig bei mehrstufigen Restrukturierungs-Mandaten.
- Ersetzt die Daten durch semantische Platzhalter, bevor der Sachverhalt an GPT, Claude oder Gemini geht.
- Re-identifiziert die KI-Antwort automatisch — Sie sehen den Antragsentwurf mit den richtigen Klarnamen zurück.
- Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner). AVV nach Art. 28 DSGVO mit § 43e BRAO-Erklärung im Standardvertrag.
- Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter zu Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl von 24 Stunden bis unbegrenzt.
Sicherheitscheck vor der Einreichung
Was anymize liefert — was Sie souverän entscheiden
Vor dem KI-Aufruf
- Strategie-Vorprüfung — Moderation, förmlicher Restrukturierungsplan oder Eigenverwaltung?
- Versagungsgründe-Vorprüfung § 94 Abs. 2 StaRUG abgeschlossen und dokumentiert?
- Sanierungsskizze und 12-Monats-Liquiditätsplan vorbereitet?
- Moderator-Vorschlag mit Annahmebereitschaft eingeholt?
- Anonymisierungs-Vorschau gesichtet — Restmenge geprüft?
- Pflicht-Metadaten im Prompt vollständig ausgefüllt?
Nach der KI-Antwort
- Re-Identifikation korrekt — alle Platzhalter zurückgesetzt?
- Drohende Zahlungsunfähigkeit § 18 InsO substantiiert (Liquiditätslücke mit Datum und Höhe)?
- Versagungsgründe-Negativ-Prüfung § 94 Abs. 2 StaRUG explizit?
- Sanierungsskizze kaufmännisch plausibel und nicht offensichtlich aussichtslos?
- Moderator-Vorschlag mit Unabhängigkeits-Erklärung nach § 95 StaRUG i.V.m. § 56 InsO?
Vor der Einreichung
- Vertraulichkeits-Strategie § 97 StaRUG mit Mandant abgestimmt?
- Hauptgläubiger-Vorabinformation (Top 3) erwogen?
- Übergangsstrategie zum förmlichen Restrukturierungsplan vorbereitet?
- Mandanteninformation zu Konsequenzen (mögliche Eskalation Eigenverwaltung / Insolvenz) dokumentiert?
Typische Fehlermuster — und wie anymize gegensteuert
- →KI vermischt Moderation (§§ 94 ff. StaRUG) und förmlichen Restrukturierungsplan (§§ 1 ff. StaRUG) — das sind unterschiedliche Verfahren mit unterschiedlicher Publizität und unterschiedlichen Cramdown-Möglichkeiten.
- →KI vergisst die Versagungsgründe-Negativ-Prüfung § 94 Abs. 2 StaRUG — explizit ist Pflicht.
- →KI argumentiert mit eingetretener Zahlungsunfähigkeit — dann ist Moderation aber ausgeschlossen; nur § 18 InsO (drohende Zahlungsunfähigkeit) ist zulässig.
- →KI schlägt Moderator ohne Unabhängigkeits-Erklärung vor — § 95 StaRUG i.V.m. § 56 InsO wird verfehlt.
- →KI optimistisch in der Sanierungsskizze — kaufmännische Plausibilität ist anwaltliche Pflichtprüfung; die offensichtliche Aussichtslosigkeit ist eigener Versagungsgrund.
- →KI vergisst den § 97 StaRUG-Vertraulichkeits-Hinweis — die Vertraulichkeit ist ein zentraler Vorteil gegenüber dem öffentlichen Restrukturierungsplan.
Rechtsgrundlagen
Normen, Urteile, Belege
Primärnormen — StaRUG
- Antrag auf Sanierungsmoderation und Versagungsgründe
- Bestellung und Unabhängigkeit des Sanierungsmoderators
- Aufgaben des Sanierungsmoderators
- Vertraulichkeit
- Vergütung des Sanierungsmoderators
- Bestätigung eines Sanierungsvergleichs
- Beendigung der Sanierungsmoderation
- Restrukturierungsplan — Abgrenzung
- Restrukturierungs-Sondergerichte
Primärnormen — InsO/Berufsrecht
- Zahlungsunfähigkeit — Versagungsgrund
- Drohende Zahlungsunfähigkeit — Voraussetzung
- Überschuldung — Versagungsgrund
- Insolvenzantragspflicht Geschäftsführung
- Verwalter-/Moderator-Unabhängigkeit (Verweis aus § 95 StaRUG)
- Anwaltliche Verschwiegenheit
- Auftragsverarbeitung und IT-Auslagerung
- Verletzung von Privatgeheimnissen
- Restrukturierungsmandat
- Auftragsverarbeitung
Sekundärquellen
- Mandantentransparenz und KI-Einsatz
- KI in der anwaltlichen Praxis
- Vorgaben für vorinsolvenzliche Restrukturierung
- Anforderungen an die Erstellung von Sanierungskonzepten
- Standardkommentar zum StaRUG
Stand: · Nächste Überprüfung:
Hinweis zur Nutzung
Zur Orientierung — nicht als Mandatsersatz
Diese Anleitung beschreibt einen Arbeitsablauf, den Sie mit anymize umsetzen können. Sie ist zur Orientierung gedacht und ersetzt weder die anwaltliche Würdigung im Einzelfall noch eine fachanwaltliche Prüfung. Welche Rechtsprechung einschlägig ist, wie der Sachverhalt rechtlich zu bewerten ist, welche Anträge in Ihrem konkreten Mandat richtig sind — das bleibt selbstverständlich bei Ihnen.
KI-Outputs müssen vor jeder Verwendung anwaltlich geprüft werden. Insbesondere Urteils-Aktenzeichen, Norm-Verweise und Fristen sind gegen Primärquellen zu verifizieren. anymize gewährleistet die Vertraulichkeit der Mandantendaten gegenüber dem KI-Anbieter; die fachliche Richtigkeit des Outputs liegt in Ihrer Verantwortung.
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Alle Modelle. Alle Features. Keine Kreditkarte.
Wir sind überzeugt von anymize. Und wir wissen: Bei einem KI-Werkzeug, das Mandanten-, Patienten- oder Mitarbeiter-Daten berührt, reicht ein Demo-Video nicht. Deshalb 14 Tage voller Zugang – alle Modelle, alle Features, keine Kreditkarte. Genug Zeit, um sicher zu sein, bevor du uns vertraust.
Dein KI-Arbeitsplatz wartet.