Insolvenzrecht
Insolvenzantrag — Eigenantrag § 13 InsO
anymize entfernt Schuldner-, Geschäftsführer- und Gläubigerdaten automatisch aus FIBU-Auszügen, Liquiditätsstatus und Gläubigerverzeichnis, bevor der Antragsentwurf an die Frontier-KI geht — und setzt sie nach der KI-Antwort wieder ein. So strukturieren Sie den Eigenantrag nach § 13 InsO mit Insolvenzgrund-Darlegung (§§ 17, 18, 19 InsO) und der § 15a-Antragspflicht der Geschäftsführer:innen, ohne § 43a BRAO oder § 203 StGB zu berühren.
Schwierigkeit: Spezialist · Datenklasse: Mandantendaten · Letztes Review:
Zur Orientierung gedacht. Die anwaltliche Würdigung im Einzelfall bleibt selbstverständlich bei Ihnen — KI-Outputs sind vor jeder Verwendung zu prüfen. Mehr dazu am Ende.
Anwendungsbereich
Worum geht es hier?
Der Eigenantrag nach § 13 InsO ist das zeitkritischste Drafting-Produkt im Insolvenzrecht. Er verbindet die Antragsstruktur (§ 13 Abs. 1 InsO mit Vermögensübersicht, Gläubiger- und Forderungsverzeichnis), die Subsumtion unter §§ 17–19 InsO (Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung) und — bei juristischen Personen — die Antragspflicht § 15a InsO mit Drei-Wochen-Frist ab Zahlungsunfähigkeit und Sechs-Wochen-Frist ab Überschuldung. KI kann die Antragsstruktur, den Liquiditätsstatus und die Überschuldungsbilanz-Skizze erheblich beschleunigen — die Feststellung des Insolvenzreife-Datums, die Fristberechnung und die anwaltliche Endprüfung bleiben menschliche Pflichtschritte.
Für wen passt das?
Zielgruppe und Kontext
- Rolle
- Fachanwält:in für Insolvenz- und Sanierungsrecht; Rechtsanwält:in mit Insolvenzrechts-Schwerpunkt; Associate in Restrukturierungs-Teams; Sanierungsberater:in, die den Antrag gemeinsam mit der Geschäftsführung vorbereitet.
- Seniorität
- Regelanwender bis Fortgeschritten — §§ 13–19 InsO-Grundkenntnisse sind vorausgesetzt. Die Feststellung der Insolvenzreife und die Anlagen-Vollständigkeit leisten Sie selbst, die KI strukturiert Antrag, Liquiditätsstatus und Überschuldungsbilanz.
- Kanzleigröße
- Solo bis BigLaw — Restrukturierungs- und Insolvenzrechts-Boutiquen mit hohem Antragsvolumen profitieren besonders. Auch Sanierungsberater:innen in mittelständischen Kanzleien gewinnen Zeit für die Mandantenkommunikation.
- Spezifische Kontexte
- Geschäftsführung erkennt Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung und mandatiert die Kanzlei sofort; drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) als Vorstufe für Eigenverwaltung oder Schutzschirm; natürliche Person mit Selbständigen-Bezug, die nicht in die Verbraucherinsolvenz fällt; Krisensituation mit parallel laufenden Sanierungsbemühungen und Antragspflichten-Prüfung.
Die Situation in der Kanzlei
So bringen Sie Tempo und Sorgfalt zusammen
Der Eigenantrag nach § 13 InsO entscheidet, ob das Insolvenzverfahren überhaupt eröffnet wird — und bei juristischen Personen ob § 15a InsO eingehalten ist (Drei-Wochen-Frist ab Zahlungsunfähigkeit, Sechs-Wochen-Frist ab Überschuldung). Ein vollständiger Antrag umfasst Rubrum, Antragstenor, Insolvenzgrund-Darlegung mit Liquiditätsstatus oder Überschuldungsbilanz, Vermögensübersicht, Gläubigerverzeichnis und Forderungsverzeichnis. Wer das manuell strukturiert, sitzt 4–8 Stunden am Standard-Antrag — vor allem, wenn das Gläubigerverzeichnis hunderte Einträge hat. Wer die Frontier-KI direkt nutzen würde, kommt schneller, verletzt aber § 43a BRAO, sobald Schuldnername, Geschäftsführer-Identitäten, IBANs und FIBU-Auszüge das Haus verlassen. anymize löst genau diesen Konflikt: Schuldner-, Geschäftsführer- und Gläubigerklarnamen, IBANs und sensitive Bilanzposten werden vor dem KI-Aufruf zu Platzhaltern; die KI-Antwort kommt strukturiert zurück, anymize re-identifiziert. Die Vertraulichkeit ist strukturell gewahrt — die Insolvenzreife-Feststellung, der § 15a-Fristeneintrag und die anwaltliche Endprüfung bleiben Pflichtschritte.
Was Sie davon haben
Zeit, Wert, Vertraulichkeit
Zeit pro Eigenantrag
~3 Std
Frontier-KI strukturiert Rubrum, Insolvenzgrund-Darlegung, Liquiditätsstatus oder Überschuldungsbilanz und Anlagen-Liste auf pseudonymisierten FIBU- und Bilanzdaten. Anwaltliche Würdigung der Insolvenzreife, Fristberechnung § 15a InsO und Anlagen-Vollständigkeitsprüfung kommen wie gewohnt obendrauf.
Mehrwert pro Antragsmandat
€ 800–1.500
Stundensatz Insolvenzrecht (€ 250–400/h) angewandt auf rund 3 Stunden freigespielte Drafting-Zeit. Bei serieller Antragspraxis (Tochtergesellschaften, Konzerninsolvenz) skaliert das stark.
Vertraulichkeit
strukturell
anymize entfernt 40+ Kategorien personenbezogener Daten — Schuldnername, Geschäftsführer- und Gläubiger-Identitäten, IBANs, FIBU-Beträge, Bilanzposten — bevor der Text das Haus verlässt.
Erkennungsrate
>95 %
Dreifach geprüft (Algorithmus + zwei spezialisierte KI-Prüfungen). Bei Gläubigerverzeichnissen mit über 100 Einträgen empfehlen wir den Vorschau-Modus vor dem KI-Aufruf.
So gehen Sie vor
In 5 Schritten zum Antrag
§ 15a InsO-Fristeneintrag bei juristischen Personen. Datum des Eintritts der Insolvenzreife (§ 17 oder § 19 InsO) feststellen, Antragsfrist berechnen: + 21 Tage bei Zahlungsunfähigkeit, + 42 Tage bei Überschuldung. Eintrag in den Kanzlei-Fristenkalender mit Vorab-Erinnerung. Fristbeginn deterministisch — niemals KI-geschätzt.
Sie
§ 15a Abs. 1 InsO · § 15a Abs. 4 InsO (Insolvenzverschleppung)
Insolvenzgrund anwaltlich festlegen. § 17 InsO (Zahlungsunfähigkeit · Deckungslücke), § 18 InsO (drohende Zahlungsunfähigkeit · 24-Monats-Planungshorizont, nur Schuldnerantrag) oder § 19 InsO (Überschuldung · zweistufige Prüfung mit Fortbestehensprognose und Überschuldungsstatus). Tatbestandsauswahl ist anwaltliche Kernverantwortung.
Sie
§§ 17–19 InsO · eigenständige Prüfung
Unterlagen zusammenstellen. Eröffnungsantrag-Entwurf, Liquiditätsstatus oder Überschuldungsbilanz, Vermögensübersicht, Gläubigerverzeichnis (winsolvenz- oder LEXolution-Export), Forderungsverzeichnis, Bestellungsurkunden Geschäftsführung, Gesellschafterliste übernehmen Sie in den anymize-Arbeitsplatz.
Sie
§ 13 Abs. 1 Satz 4 InsO · Anlagen-Pflicht
anymize anonymisiert automatisch. Über 40 Kategorien personenbezogener Daten — Schuldnername, Geschäftsführer- und Gläubiger-Identitäten, IBANs, Buchungsnummern, Beträge, Adressen, Bilanzposten — werden durch semantische Platzhalter ersetzt. Sie sehen die Vorschau vor dem KI-Aufruf und können einzelne Treffer manuell bestätigen oder ergänzen. Erkennungsrate über 95 %.
anymize
§ 43a BRAO Verschwiegenheit · § 203 StGB
Frontier-KI strukturiert den Antrag. Der pseudonymisierte Sachverhalt geht an Ihr gewähltes Modell in anymize. Mit dem unten stehenden Prompt fragen Sie eine vollständige Antragsstruktur ab: Rubrum, Antragstenor, Insolvenzgrund-Abschnitt mit Liquiditätsstatus-Tabelle oder Überschuldungsbilanz-Skizze, Anlagen-Liste nach § 13 Abs. 1 Satz 4 InsO und Hinweise an die Anwält:in. Die KI sieht keine Klarnamen — sie arbeitet ausschließlich mit den Platzhaltern.
Frontier-KI in anymize
Strukturierungs- und Subsumtions-Skizze in Minuten
anymize re-identifiziert. Die KI-Antwort kommt mit Platzhaltern zurück; anymize setzt automatisch die Originaldaten wieder ein. Sie erhalten den Antragsentwurf mit den richtigen Namen, IBANs und Bilanzposten.
anymize + Sie
Bidirektionale Anonymisierung
BGH-IX-Citation-Pflichtcheck. Alle IX ZR-Zitate aus dem KI-Output (vor allem zur 10 %-Deckungslücken-Schwelle bei § 17 InsO oder zur zweistufigen Überschuldungsprüfung bei § 19 InsO) gegen bundesgerichtshof.de, juris oder beck-online verifizieren. Halluzinierte Aktenzeichen sind hier besonders riskant, weil die BGH-Linie zu §§ 17/19 InsO dicht und entwicklungsoffen ist.
Sie
§ 43a Abs. 3 BRAO Wahrheitspflicht
Anlagen-Vollständigkeitsprüfung und anwaltliche Endprüfung. § 13 Abs. 1 Satz 4 InsO: Vermögensübersicht, Gläubigerverzeichnis, Forderungsverzeichnis. Bei juristischen Personen zusätzlich: Bestellungsurkunden, Handelsregisterauszug, Gesellschafterliste. § 3 InsO-Zuständigkeit (allgemeiner Gerichtsstand der Schuldnerin / COMI bei Auslandsbezug) bestätigt? § 15b InsO-Zahlungsverbot-Zeitraum in der Beratung berücksichtigt?
Sie
§ 13 Abs. 1 Satz 4 InsO · Anwaltliche Kernverantwortung
§ 15a InsO-Fristen-Nochmals-Check vor Einreichung. Bei juristischen Personen ist die Drei- bzw. Sechs-Wochen-Frist unmittelbar vor Einreichung gegen den Fristenkalender abzugleichen — Insolvenzverschleppung ist ein Maximalschaden für die Geschäftsführer:innen.
Sie
Letzte Sicherung gegen § 15a Abs. 4 InsO-Haftung
Womit Sie arbeiten
So setzen Sie anymize konkret ein
Was anymize tut
- Erkennt 40+ Kategorien personenbezogener Daten — Schuldnername, Geschäftsführer- und Gläubiger-Identitäten, IBANs, Buchungsnummern, FIBU-Beträge und Bilanzposten — mit über 95 % Erkennungsrate.
- Bulk-Anonymisierung von Gläubigerverzeichnissen mit hunderten Einträgen — wichtig bei mittelständischen und großen Eigenanträgen.
- Dreistufige Prüfung: Algorithmische Analyse, dann zwei spezialisierte KI-Prüfungen, die auch Kontext berücksichtigen (z. B. eine Person als Geschäftsführer:in vs. als Gläubiger:in).
- Bidirektionale Anonymisierung: Platzhalter werden eingesetzt, das Frontier-Modell antwortet mit Kontext, anymize re-identifiziert beim Empfang.
- Daten in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter zu Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl von 24 Stunden bis unbegrenzt.
Was Sie als Anwält:in tun
- § 15a InsO-Fristeneintrag als Schritt 0 bei juristischen Personen — vor jeder KI-Nutzung.
- Insolvenzgrund anwaltlich festlegen (§§ 17, 18, 19 InsO) — die KI wählt nicht den Tatbestand für Sie.
- Vorschau der Anonymisierung sichten — bei großen Gläubigerverzeichnissen kurz durch die Treffer-Liste gehen.
- BGH-IX-Citation-Pflichtcheck gegen bundesgerichtshof.de / juris / beck-online.
- Anlagen-Vollständigkeit nach § 13 Abs. 1 Satz 4 InsO prüfen.
- § 15b InsO-Zahlungsverbot in der Beratung mit der Geschäftsführung berücksichtigen.
Daten-Input
Eröffnungsantrag-Entwurf, Liquiditätsstatus oder Überschuldungsbilanz, Vermögensübersicht, Gläubigerverzeichnis (winsolvenz/LEXolution-Export), Forderungsverzeichnis, Handelsregisterauszug, Gesellschafterliste, Bestellungsurkunden Geschäftsführung.
Output-Kontrolle
Pseudonymisierter Sachverhalt geht an die KI. Re-identifizierter Antragsentwurf mit Rubrum, Antragstenor, Insolvenzgrund-Abschnitt, Liquiditätsstatus-Tabelle oder Überschuldungsbilanz-Skizze, Anlagen-Liste und Anwalts-Hinweisen kommt zurück. anymize selbst trifft keine inhaltlichen Aussagen — die Strukturierung leistet das Frontier-Modell, die Würdigung machen Sie.
Freigabeprozess
Sie behalten jederzeit die Hoheit: § 15a InsO-Fristeneintrag, Insolvenzgrund-Auswahl, anwaltliche Endprüfung, Anlagen-Vollständigkeitscheck, Citation-Verifikation und Einreichung — alles im üblichen Kanzlei-Workflow. anymize ist der Anonymisierungs-Layer, keine Antrags-Workflow-Software.
Die KI-Anweisung
Prompt zum Kopieren
So nutzen Sie diesen Prompt:
1. Liquiditätsstatus, Bilanz-Auszüge und Gläubigerverzeichnis in anymize einfügen — die Anonymisierung läuft automatisch (Schuldner-, Geschäftsführer- und Gläubiger-Namen, IBANs, Beträge werden zu Platzhaltern).
2. Insolvenzgrund und Schuldnertyp in den Pflicht-Metadaten festlegen, § 15a InsO-Frist (bei juristischen Personen) eintragen.
3. Diesen Prompt kopieren, Pflicht-Metadaten füllen, an den pseudonymisierten Sachverhalt anhängen.
4. In anymize unter „Tools → Reasoning“ auf „Thinking-Modus“ stellen, dann KI-Aufruf starten — der Output kommt re-identifiziert zurück.
# Rolle
Du bist Drafting-Assistenz für eine Insolvenz- und Sanierungsrechts-Kanzlei.
Rechtsstand: <heutiges Datum — bitte aktuell ermitteln und hier einsetzen>.
BGH IX. Zivilsenat ist Leitinstanz für §§ 13–19 InsO.
# Pflicht-Metadaten (von Anwält:in vorab geprüft)
- Schuldnertyp:
[Juristische Person (GmbH / AG / OHG / KG) / Natürliche Person mit Selbständigen-Bezug]
- Insolvenzgrund (vom Anwalt festgelegt):
[§ 17 Zahlungsunfähigkeit / § 18 drohende Zahlungsunfähigkeit / § 19 Überschuldung]
- Datum Eintritt Insolvenzreife: [DATUM_INSOLVENZREIFE]
- Antragsfrist § 15a Abs. 1 InsO (nur bei juristischen Personen):
[DATUM_INSOLVENZREIFE] + 21 Tage (§ 17) bzw. + 42 Tage (§ 19) = [FRIST_DATUM]
— BEREITS IN FRISTENKALENDER EINGETRAGEN
- Zuständiges Insolvenzgericht: [[Ort-b2e7]] (§ 3 InsO)
- Gesellschaftsform (sofern zutreffend): [GmbH / AG / OHG / KG]
# Aufgabe
Entwirf einen vollständigen Eigenantrag nach § 13 InsO mit:
1. Rubrum und Antragstenor
2. Insolvenzgrund-Abschnitt mit Liquiditätsstatus (§ 17) oder
Überschuldungsbilanz-Skizze (§ 19)
3. Vermögensübersichts-Gerüst
4. Anlagen-Liste nach § 13 Abs. 1 Satz 4 InsO
5. Hinweise an die Anwält:in (Fristen, § 15b InsO, § 3 InsO)
6. BGH-IX-Citation-Pflichtliste (alle Aktenzeichen als
"(verifikations-bedürftig)" markieren)
# Inhalt
1. Rubrum
Schuldnerin: [[Vorname-a3f9]] [[Nachname-a3f9]] (bzw. [[Unternehmensname-a3f9]]).
Vertreten durch: [[Vorname-f1c6]] [[Nachname-f1c6]] als Geschäftsführer:in.
Verfahrensbevollmächtigte: [KANZLEI_PLATZHALTER].
Insolvenzgericht: Amtsgericht [[Ort-b2e7]].
2. Antragstenor
"Es wird beantragt, das Insolvenzverfahren über das Vermögen der
[[Vorname-a3f9]] [[Nachname-a3f9]] zu eröffnen."
3. Insolvenzgrund-Abschnitt (je nach gewähltem Tatbestand)
a) § 17 InsO Zahlungsunfähigkeit:
Liquiditätsstatus zum [[Datum-7f2a]]:
| Position | Betrag (EUR) |
|----------|--------------|
| Fällige Verbindlichkeiten gesamt | [[Geldbetrag-aa55]] |
| Verfügbare liquide Mittel | [[Geldbetrag-bf12]] |
| Deckungslücke (absolut) | [[Geldbetrag-cc99]] |
| Deckungslücke (in %) | [[Wert-a2fb]] % |
Subsumtion: Deckungslücke > 10 % länger als drei Wochen
= Zahlungsunfähigkeit (BGH IX ZR — verifikations-bedürftig).
b) § 18 InsO drohende Zahlungsunfähigkeit:
24-Monats-Planungshorizont strukturieren — Cashflow-Prognose.
c) § 19 InsO Überschuldung:
- Fortbestehensprognose (negativ): kurze Begründung.
- Überschuldungsstatus: Aktiva zu Liquidationswerten gegen
Verbindlichkeiten; Ergebnis [[Geldbetrag-ee77]] EUR negativ.
4. Vermögensübersichts-Gerüst
Aktiva: Anlagevermögen, Umlaufvermögen, Forderungen.
Passiva: Verbindlichkeiten gegenüber Banken, Lieferanten, Finanzamt,
Sozialversicherungsträgern, übrigen.
5. Anlagen-Liste § 13 Abs. 1 Satz 4 InsO
- Anlage 1: Vermögensübersicht
- Anlage 2: Gläubigerverzeichnis [[Zahl-11bb]] Einträge
- Anlage 3: Forderungsverzeichnis [[Zahl-11bb]] Einträge
- Bei juristischer Person zusätzlich:
Anlage 4 Handelsregisterauszug, Anlage 5 Gesellschafterliste,
Anlage 6 Bestellungsurkunden Geschäftsführung.
6. Hinweise an die Anwält:in
- § 15a InsO-Fristen-Nochmals-Check vor Einreichung.
- § 15b InsO-Zahlungsverbot-Zeitraum in der Beratung.
- § 3 InsO-Zuständigkeit (allg. Gerichtsstand / COMI).
7. BGH-IX-Citation-Pflichtliste (alle verifikations-bedürftig)
# Format
Markdown-Antragsentwurf mit klarer Abschnittsgliederung.
Liquiditätsstatus oder Überschuldungsbilanz als Tabelle.
§ 15a InsO-Fristen-Hinweis prominent im Deckblatt
(bei juristischen Personen).
# Verbote
KEINE eigenständige Fristberechnung — die Fristen stehen in den
Pflicht-Metadaten.
KEINE Aussage zur Erfolgsaussicht des Antrags.
KEINE BGH-Aktenzeichen ohne "(verifikations-bedürftig)"-Markierung.
KEINE Empfehlung zur Insolvenzgrund-Auswahl — der Anwalt entscheidet.So sieht der Sachverhalt aus
Pseudonymisierter Eingabetext
Schuldnerin:
[[Vorname-a3f9]] [[Nachname-a3f9]] GmbH, Sitz [[Ort-b2e7]].
Gegründet [[Datum-4872]], Branche [[Wert-9a4b]].
Bilanzsumme: [[Geldbetrag-f2ba]] EUR.
Jahresumsatz: [[Geldbetrag-f5c1]] EUR.
Vertretung:
Geschäftsführer [[Vorname-f1c6]] [[Nachname-f1c6]].
Mit-Geschäftsführer [[Vorname-9b27]] [[Nachname-9b27]].
Insolvenzgrund (anwaltlich festgelegt):
§ 17 Abs. 2 InsO Zahlungsunfähigkeit.
Datum Eintritt Zahlungsunfähigkeit: [[Datum-6ec3]].
Antragsfrist § 15a Abs. 1 InsO: [[Datum-3150]] (21 Tage später).
Liquiditätsstatus zum [[Datum-0638]]:
Fällige Verbindlichkeiten gesamt: [[Geldbetrag-0506]] EUR.
Verfügbare liquide Mittel: [[Geldbetrag-91f8]] EUR.
Deckungslücke absolut: [[Geldbetrag-0dc7]] EUR.
Deckungslücke in %: [[Wert-a2fb]] %.
Hauptgläubiger:
- [[Unternehmensname-c4d1]] (Lieferant): [[Geldbetrag-e8a2]] EUR.
- Finanzamt [[Ort-b2e7]]: [[Geldbetrag-4d7e]] EUR.
- [[Unternehmensname-aa31]] (Hausbank): [[Geldbetrag-f1c6]] EUR.
- [[Vorname-051d]] [[Nachname-051d]] (privates Darlehen): [[Geldbetrag-9a4b]] EUR.
Gläubigerverzeichnis insgesamt:
[[Zahl-11bb]] Einträge (LEXolution-Export, anonymisiert).
Summe Verbindlichkeiten: [[Geldbetrag-1c29]] EUR.
Zuständigkeit:
Amtsgericht [[Ort-b2e7]] als Insolvenzgericht (§ 3 InsO,
allg. Gerichtsstand der Schuldnerin).So liefert anymize zurück
Der Antrags-Entwurf
# INSOLVENZANTRAG · EIGENANTRAG — ENTWURF
# § 15a Abs. 1 InsO-Antragsfrist: [[Datum-3150]] — vor Einreichung nochmals prüfen
# BGH IX. Zivilsenat-Citation-Check ZWINGEND vor Einreichung
An das
Amtsgericht — Insolvenzgericht [[Ort-b2e7]]
[[Ort-b2e7]], [[Datum-f393]]
**Schuldnerin**: [[Vorname-a3f9]] [[Nachname-a3f9]] GmbH, Sitz [[Ort-b2e7]]
**Vertreten durch**: [[Vorname-f1c6]] [[Nachname-f1c6]] als
Geschäftsführer (einzelvertretungsberechtigt)
**Verfahrensbevollmächtigte**: [KANZLEI_PLATZHALTER]
---
## Antrag
Es wird beantragt, das Insolvenzverfahren über das Vermögen der
[[Vorname-a3f9]] [[Nachname-a3f9]] GmbH zu eröffnen.
---
## I. Eröffnungsgrund · § 17 Abs. 2 InsO Zahlungsunfähigkeit
### 1. Liquiditätsstatus zum [[Datum-0638]]
| Position | Betrag (EUR) |
|----------|--------------|
| Fällige Verbindlichkeiten gesamt | [[Geldbetrag-0506]] |
| Verfügbare liquide Mittel | [[Geldbetrag-91f8]] |
| **Deckungslücke (absolut)** | **[[Geldbetrag-0dc7]]** |
| Deckungslücke (in %) | [[Wert-a2fb]] % |
### 2. Subsumtion
Die Deckungslücke von [[Wert-a2fb]] % überschreitet die nach BGH IX ZR —
(verifikations-bedürftig) anerkannte Wesentlichkeitsschwelle von 10 %
und besteht seit mindestens [[Datum-6ec3]], also länger als drei Wochen.
Damit ist die Schuldnerin zahlungsunfähig im Sinne von § 17 Abs. 2 InsO.
**Beweis**:
- Anlage K1: Liquiditätsstatus zum [[Datum-0638]]
- Anlage K2: Kontoauszüge der Hauptkonten [[Datum-1eef]] bis [[Datum-0638]]
- Anlage K3: FIBU-Auszug "Offene Posten Kreditoren"
---
## II. Vermögensübersicht (Skizze · vollständig in Anlage 1)
**Aktiva**:
- Anlagevermögen (Sachanlagen): [[Geldbetrag-44c2]] EUR
- Umlaufvermögen (Vorräte): [[Geldbetrag-55c3]] EUR
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: [[Geldbetrag-66c4]] EUR
- Liquide Mittel: [[Geldbetrag-91f8]] EUR
**Passiva**:
- Verbindlichkeiten Banken: [[Geldbetrag-f1c6]] EUR
- Verbindlichkeiten Lieferanten: [[Geldbetrag-e8a2]] EUR
- Steuerverbindlichkeiten: [[Geldbetrag-4d7e]] EUR
- Übrige Verbindlichkeiten: [[Geldbetrag-9a4b]] EUR
---
## III. Hauptgläubiger (vollständig in Anlage 2)
| Gläubiger | Betrag (EUR) | Grund |
|-----------|--------------|-------|
| [[Unternehmensname-c4d1]] | [[Geldbetrag-e8a2]] | Lieferantenverbindlichkeit |
| Finanzamt [[Ort-b2e7]] | [[Geldbetrag-4d7e]] | Umsatzsteuer, Lohnsteuer |
| [[Unternehmensname-aa31]] | [[Geldbetrag-f1c6]] | Hausbank — Kontokorrent |
| [[Vorname-051d]] [[Nachname-051d]] | [[Geldbetrag-9a4b]] | Privates Darlehen |
Gläubigerverzeichnis insgesamt: [[Zahl-11bb]] Einträge,
Summe Verbindlichkeiten [[Geldbetrag-1c29]] EUR.
---
## IV. Anlagen (§ 13 Abs. 1 Satz 4 InsO)
- Anlage 1: Vermögensübersicht zum [[Datum-0638]]
- Anlage 2: Gläubigerverzeichnis ([[Zahl-11bb]] Einträge)
- Anlage 3: Forderungsverzeichnis ([[Zahl-11bb]] Einträge)
- Anlage 4: Handelsregisterauszug HRB [[Aktenzeichen-862e]]
- Anlage 5: Gesellschafterliste Stand [[Datum-3a47]]
- Anlage 6: Bestellungsurkunde Geschäftsführung
[[Vorname-f1c6]] [[Nachname-f1c6]]
- Anlage K1–K3: Liquiditätsstatus und FIBU-Belege (s. I.1.)
---
## V. Zuständigkeit · § 3 InsO
Amtsgericht [[Ort-b2e7]] als Insolvenzgericht ist nach § 3 Abs. 1 InsO
zuständig, weil die Schuldnerin ihren allgemeinen Gerichtsstand in
[[Ort-b2e7]] hat (Sitz lt. Handelsregister, COMI im Inland).
---
## BGH IX-Citation-Pflichtliste (alle verifikations-bedürftig)
1. § 17 Abs. 2 InsO — Zahlungsunfähigkeit bei Deckungslücke > 10 %
und länger als drei Wochen: IX ZR — gegen bundesgerichtshof.de
verifizieren.
2. § 13 Abs. 1 Satz 4 InsO — Anforderungen an Anlagen-Vollständigkeit:
IX ZR — verifikations-bedürftig.
3. § 19 Abs. 2 InsO — Zweistufige Überschuldungsprüfung
(sofern alternativ relevant): IX ZR — verifikations-bedürftig.
---
## Hinweise an die Anwält:in
1. **§ 15a Abs. 1 InsO-Antragsfrist [[Datum-3150]]** vor Einreichung
nochmals gegen Fristenkalender prüfen — Insolvenzverschleppung
nach § 15a Abs. 4 InsO ist Maximalschaden für die
Geschäftsführer:innen.
2. § 15b InsO-Zahlungsverbot: Letzte Zahlungen der Gesellschaft nach
Eintritt der Zahlungsunfähigkeit prüfen — Haftung des
Geschäftsführers für Zahlungsverbotsverstöße.
3. § 3 InsO-Zuständigkeit nochmals bestätigen: Sitz lt. HRB =
COMI im Sinne der EuInsVO?
4. Anlagen 1–3 mit Steuerberater abstimmen — Vermögensübersicht und
Forderungsverzeichnis sollten auf gleicher Stichtags-Basis stehen
wie der Liquiditätsstatus.
5. [ANWALT-WERTUNG: Bei drohendem Auslandsbezug (Tochtergesellschaft,
Lager im EU-Ausland) EuInsVO-Sekundärverfahren mitbedenken.]Was das Berufsrecht verlangt
Pflichten — und wie anymize sie abdeckt
§ 15a Abs. 1 InsO Antragsfrist
Die Antragsfrist beginnt mit Eintritt der Zahlungsunfähigkeit (21 Tage) bzw. Überschuldung (42 Tage), nicht mit Kenntnis der Geschäftsführer:innen. Kenntniszeitpunkt ist Beweisfrage. Fristbeginn deterministisch — niemals KI-geschätzt. Eintrag in den Kanzlei-Fristenkalender ist Schritt 0 und nochmals unmittelbar vor Einreichung zu prüfen.
§ 15a Abs. 4 InsO Insolvenzverschleppung
Vorsätzliche oder fahrlässige Fristüberschreitung ist strafbar (Freiheitsstrafe bis zu drei Jahre oder Geldstrafe) und begründet zugleich zivilrechtliche Haftung nach § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 15a InsO. Dieser Haftungsrahmen übersteigt jeden anderen im Insolvenzrecht.
§ 15b InsO Zahlungsverbote
Seit 2021 kodifiziert; löste die § 64 GmbHG a.F.-Haftung ab. In der Beratung mitberücksichtigen: Wann wurden letzte Zahlungen geleistet? Zahlungen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit können die Geschäftsführer:innen persönlich in die Haftung bringen.
Verwechslungsgefahr §§ 17/18/19 InsO
§ 18 InsO (drohende Zahlungsunfähigkeit) steht nur dem Schuldner als Antragsbefugnis zur Verfügung — eine Verwechslung mit § 17 InsO in der Antragsbegründung kann die Eröffnung verzögern. § 19 InsO-Überschuldungsprüfung ist zweistufig (Fortbestehensprognose und Überschuldungsstatus). Tatbestandsauswahl ist Anwaltsaufgabe.
§ 43a BRAO Verschwiegenheit
anymize ersetzt 40+ Kategorien personenbezogener Daten durch Platzhalter, bevor irgendein KI-Anbieter den Antragsentwurf sieht. Schuldnername, Geschäftsführer- und Gläubiger-Identitäten, IBANs, Buchungsnummern und Bilanzposten werden automatisch erkannt mit über 95 % Erkennungsrate. Bei Gläubigerverzeichnissen mit hunderten Einträgen ist Bulk-Anonymisierung kritisch.
§ 43e BRAO Auftragsverarbeitung
Sie schließen einen AVV mit anymize ab. Datenverarbeitung ausschließlich in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente speichern wir nicht — nur die Zuordnung Platzhalter zu Originaldaten, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl.
§ 203 StGB Geheimnisschutz
Bilanzdaten, Gläubigerverzeichnisse, Geschäftsführer-Privatdaten gehören zum geschützten Privatgeheimnis. Indem Klarnamen das Haus nicht verlassen, vermeiden Sie das Offenbarungsproblem grundsätzlich. Die anymize-Mitarbeitenden sind nach § 203 belehrt und sehen ohnehin nur die Zuordnungstabelle.
§ 43a Abs. 3 BRAO Wahrheitspflicht
Halluzinierte BGH-IX-Aktenzeichen in Antragsbegründungen verletzen die anwaltliche Wahrheitspflicht. Jedes IX ZR-Zitat ist Pflichtcheck gegen bundesgerichtshof.de oder juris — vor allem die 10 %-Deckungslücken-Schwelle und die zweistufige Überschuldungsprüfung sind BGH-IX-getrieben.
Datenschutz und Vertraulichkeit
So funktioniert das mit anymize
Die juristisch entscheidende Frage beim Eigenantrag-Drafting: Sieht der KI-Anbieter den Schuldnernamen, die Geschäftsführer-Identitäten, das Gläubigerverzeichnis mit IBANs und die Bilanzposten? Antwort mit anymize: nein. Schuldnername, Geschäftsführer- und Gläubiger-Identitäten, IBANs, Buchungsnummern, FIBU-Beträge und Bilanzposten werden vor dem KI-Aufruf durch Platzhalter ersetzt; nach der KI-Antwort identifiziert anymize zurück. Bulk-Anonymisierung von Gläubigerverzeichnissen mit hunderten Einträgen läuft automatisch — bei Sample-Stichproben über 100 Einträge empfehlen wir den Vorschau-Modus. Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner), AVV nach Art. 28 DSGVO und § 43e BRAO ist Teil des Standardvertrags, Originaldokumente werden nicht gespeichert. Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (anwaltliches Mandat) oder Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse bei Konzernsachverhalten). Die Klarnamen werden aus dem KI-Kontext gehalten, was § 203 StGB strukturell entlastet.
Was anymize konkret leistet
- Erkennt Schuldner-, Geschäftsführer- und Gläubiger-Klarnamen, IBANs, Buchungsnummern, FIBU-Beträge und Bilanzposten mit über 95 % Genauigkeit.
- Bulk-Anonymisierung von Gläubigerverzeichnissen mit hunderten Einträgen — wichtig bei Konzern- und Mittelstands-Anträgen.
- Ersetzt die Daten durch semantische Platzhalter, bevor der Antragsentwurf an die Frontier-KI geht.
- Re-identifiziert die KI-Antwort automatisch — Sie sehen den Antragsentwurf mit den richtigen Klarnamen zurück.
- Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner). AVV nach Art. 28 DSGVO mit § 43e BRAO-Erklärung im Standardvertrag.
- Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter zu Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl von 24 Stunden bis unbegrenzt.
Sicherheitscheck vor der Einreichung
Was anymize liefert — was Sie souverän entscheiden
Vor dem KI-Aufruf
- § 15a InsO-Fristeneintrag (bei juristischen Personen) durchgeführt — Restlaufzeit dokumentiert?
- Insolvenzgrund anwaltlich festgelegt (§ 17 / § 18 / § 19 InsO)?
- Unterlagen vollständig (Liquiditätsstatus, Gläubigerverzeichnis, Vermögensübersicht)?
- Anonymisierungs-Vorschau gesichtet — bei großen Gläubigerverzeichnissen Stichprobe?
- Pflicht-Metadaten im Prompt vollständig ausgefüllt?
Nach der KI-Antwort
- Re-Identifikation korrekt — alle Platzhalter zurückgesetzt?
- BGH-IX-Aktenzeichen gegen bundesgerichtshof.de / juris / beck-online verifiziert?
- Insolvenzgrund schlüssig dargelegt (Liquiditätsstatus oder Überschuldungsbilanz vollständig)?
- Anlagen-Liste nach § 13 Abs. 1 Satz 4 InsO vollständig?
- § 3 InsO-Zuständigkeit bestätigt?
Vor der Einreichung
- § 15a InsO-Antragsfrist (bei juristischen Personen) nochmals bestätigt?
- § 15b InsO-Zahlungsverbot-Zeitraum mit Geschäftsführung besprochen?
- Alle Anlagen physisch beigefügt und nummeriert?
- Bei Auslandsbezug: EuInsVO-COMI-Prüfung dokumentiert?
Typische Fehlermuster — und wie anymize gegensteuert
- →KI verwechselt § 17 (Zahlungsunfähigkeit) und § 18 InsO (drohende Zahlungsunfähigkeit) — § 18 InsO steht nur dem Schuldner als Antragsgrund zur Verfügung.
- →KI gibt 10 %-Deckungslücken-Schwelle ohne Hinweis „verifikations-bedürftig“ — der Prompt fordert die Markierung; im Zweifel selbst gegen die jüngste BGH-Linie prüfen.
- →KI vergisst § 15b InsO-Zahlungsverbot — dieses ist keine Antrags-Voraussetzung, aber haftungsrechtlich für die Geschäftsführung zentral.
- →KI listet Anlagen unvollständig — bei juristischen Personen sind Handelsregisterauszug, Gesellschafterliste und Bestellungsurkunden zusätzliche Pflicht-Anlagen.
- →KI verwendet veraltete Frist-Angaben — die § 15a Abs. 1 InsO-Fristen sind 21 Tage bei Zahlungsunfähigkeit und 42 Tage bei Überschuldung (Stand SanInsFoG 2021).
Rechtsgrundlagen
Normen, Urteile, Belege
Primärnormen
- Eröffnungsantrag — Form und Anlagen
- Antragsbefugnis bei juristischen Personen
- Antragspflicht der Geschäftsleiter (Drei- und Sechs-Wochen-Frist)
- Zahlungsverbote nach Eintritt der Insolvenzreife
- Zahlungsunfähigkeit als Insolvenzgrund
- Drohende Zahlungsunfähigkeit
- Überschuldung — zweistufige Prüfung
- Örtliche Zuständigkeit des Insolvenzgerichts
- Amtsermittlungsgrundsatz
- Abweisung mangels Masse
BGH IX. Zivilsenat (Auswahl)
- Deckungslücke > 10 % länger als drei Wochen
- Zweistufige Prüfung Fortbestehensprognose und Status
- Fristbeginn und Beweisfragen zum Kenntniszeitpunkt
Berufsrechtliche Grundlagen
- Anwaltliche Verschwiegenheit
- Auftragsverarbeitung und IT-Auslagerung
- Verletzung von Privatgeheimnissen
- Vertragserfüllung / anwaltliches Mandat
- Auftragsverarbeitung
Sekundärquellen
- Mandantentransparenz und KI-Einsatz
- KI in der anwaltlichen Praxis
- Standardkommentar zur Insolvenzordnung
- Münchener Kommentar zum Eröffnungsverfahren
Stand: · Nächste Überprüfung:
Hinweis zur Nutzung
Zur Orientierung — nicht als Mandatsersatz
Diese Anleitung beschreibt einen Arbeitsablauf, den Sie mit anymize umsetzen können. Sie ist zur Orientierung gedacht und ersetzt weder die anwaltliche Würdigung im Einzelfall noch eine fachanwaltliche Prüfung. Welche Rechtsprechung einschlägig ist, wie der Sachverhalt rechtlich zu bewerten ist, welche Anträge in Ihrem konkreten Mandat richtig sind — das bleibt selbstverständlich bei Ihnen.
KI-Outputs müssen vor jeder Verwendung anwaltlich geprüft werden. Insbesondere Urteils-Aktenzeichen, Norm-Verweise und Fristen sind gegen Primärquellen zu verifizieren. anymize gewährleistet die Vertraulichkeit der Mandantendaten gegenüber dem KI-Anbieter; die fachliche Richtigkeit des Outputs liegt in Ihrer Verantwortung.
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