Insolvenzrecht

Berichterstattung Berichtstermin

anymize entfernt Schuldner-, Gläubiger- und FIBU-Daten automatisch aus Bilanzen, BWA-Unterlagen und Unternehmensunterlagen, bevor der Sachverhalt an GPT, Claude oder Gemini geht — und setzt sie nach der KI-Antwort wieder ein. So strukturieren Sie den Bericht des Insolvenzverwalters zum Berichtstermin nach § 156 InsO mit Sanierungsaussichten und Beschlussfassungs-Vorlage für die Gläubigerversammlung § 157 InsO, ohne § 43a BRAO oder § 203 StGB zu berühren.

Schwierigkeit: Spezialist · Datenklasse: Mandantendaten · Letztes Review:

Zur Orientierung gedacht. Die anwaltliche Würdigung im Einzelfall bleibt selbstverständlich bei Ihnen — KI-Outputs sind vor jeder Verwendung zu prüfen. Mehr dazu am Ende.

01

Anwendungsbereich

Worum geht es hier?

Schriftsätze entwerfen

Der Berichtsterminsbericht nach § 156 InsO ist das zentrale Dokument der frühen Verfahrensphase — er fasst Ursachen der Insolvenz, wirtschaftliche Lage und Sanierungsaussichten zusammen und bereitet die Beschlussfassung der Gläubigerversammlung nach § 157 InsO vor. Die Strukturierung erfordert die Auswertung von FIBU-Daten, BWA, Bilanzen und Unternehmensunterlagen, die hochsensible personenbezogene und vertrauliche Geschäftsdaten enthalten. Mit anymize gehen diese Unterlagen anonymisiert an das Frontier-Modell; der Verwalter behält die anwaltliche Würdigung und die Empfehlung zur Liquidation oder Fortführung.

02

Für wen passt das?

Zielgruppe und Kontext

Rolle
Insolvenzverwalter und dessen Kanzlei-Team; Fachanwält:in für Insolvenz- und Sanierungsrecht; Associate in einer Insolvenzverwalter-Kanzlei; Berater auf der Gläubigerseite, der den Verwalter-Bericht einordnen muss.
Seniorität
Regelanwender bis Fortgeschritten — § 156 InsO-Grundkenntnisse und Erfahrung im Umgang mit FIBU-Unterlagen sind vorausgesetzt. Die anwaltliche Einschätzung der Sanierungsfähigkeit leistet der Verwalter; die KI übernimmt die Strukturierung des Sachverhalts und die Aufbereitung der wirtschaftlichen Daten.
Kanzleigröße
Insolvenzverwalter-Kanzleien mit regelmäßigem Berichtstermin-Aufkommen profitieren besonders — wer mehrere Verfahren parallel führt, gewinnt durch die KI-gestützte Berichtserstellung erhebliche Zeit.
Spezifische Kontexte
Typischer Ablauf: Verfahrenseröffnung → vorläufige Insolvenzverwaltung → Berichtstermin (in der Regel 3 Monate nach Eröffnung). Verwalter muss über wirtschaftliche Lage berichten (§ 156 InsO) und Empfehlung für Liquidation oder Fortführung geben; Gläubigerversammlung fasst Beschluss nach § 157 InsO.
03

Die Situation in der Kanzlei

So bringen Sie Tempo und Sorgfalt zusammen

Der Berichtstermin-Bericht nach § 156 InsO muss die wirtschaftliche Lage des Schuldners, die Insolvenzursachen und die Aussichten auf Fortführung oder Liquidation darstellen — auf Basis von Bilanzen, BWA, FIBU-Auszügen und sonstigen Unternehmensunterlagen. Diese Unterlagen enthalten Schuldner-Klarnamen, Gläubiger-IBANs, Geschäftsgeheimnisse und hochsensible Vermögensdaten. Wer ChatGPT oder Claude direkt nutzen würde, verletzt § 43a BRAO und § 203 StGB. anymize löst diesen Konflikt: Alle personenbezogenen Daten und Geschäftsgeheimnisse werden vor dem KI-Aufruf zu Platzhaltern; die KI strukturiert den Bericht auf pseudonymisierter Grundlage; anymize re-identifiziert. Die Empfehlung zur Sanierung oder Liquidation und die Würdigung der § 157 InsO-Beschlussfassung bleiben anwaltliche Kernverantwortung.

04

Was Sie davon haben

Zeit, Wert, Vertraulichkeit

Zeit pro Berichtstermin-Bericht

~2,5 Std

Frontier-KI strukturiert Ursachenanalyse, wirtschaftliche Lagebeschreibung und Sanierungsaussichten aus pseudonymisierten FIBU- und Bilanzunterlagen in unter zwanzig Minuten. Anwaltliche Würdigung und § 157 InsO-Empfehlung kommen obendrauf.

Mehrwert pro Berichtsbericht

€ 500–1.000

Stundensatz Insolvenzrecht (€ 250–400/h) angewandt auf 2,5 Stunden freigespielte Drafting-Zeit. Bei mehreren parallelen Verfahren skaliert das erheblich.

Vertraulichkeit

strukturell

anymize entfernt 40+ Kategorien personenbezogener Daten — Schuldner- und Gläubiger-Namen, IBANs, Buchungsdaten, Bilanzzahlen — bevor der Text das Haus verlässt.

Erkennungsrate

>95 %

Dreifach geprüft (Algorithmus + zwei spezialisierte KI-Prüfungen). Bei großen FIBU-Auszügen empfehlen wir den Vorschau-Modus vor dem KI-Aufruf.

05

So gehen Sie vor

In 5 Schritten zum Antrag

0

Terminkalender § 156 InsO prüfen. Berichtstermin ist in der Regel innerhalb von drei Monaten nach Verfahrenseröffnung abzuhalten — § 156 Abs. 1 InsO. Termin im Fristenkalender sichern, Ladungsfristen nach § 74 InsO (mindestens sieben Tage) einhalten. Dieser Schritt ist menschliche Aufgabe.

Sie

§ 156 Abs. 1 InsO — Terminpflicht des Insolvenzverwalters

1

Unterlagen zusammenstellen und in anymize laden. Bilanzen der letzten drei Jahre, BWA, FIBU-Auszüge, Gläubigerverzeichnis, Unternehmensunterlagen (Gesellschaftsvertrag, Organigramm, Hauptvertragsübersichten), ggf. Gutachten und Bewertungsunterlagen. Insolvenzursachen aus der Erstprüfung vorab dokumentieren.

Sie

Mandatsgrundlage für den Bericht

2

anymize anonymisiert automatisch. Schuldner- und Gläubiger-Namen, IBANs, Buchungsnummern, Bilanzzahlen, Firmennamen, Gesellschafterangaben — alle durch semantische Platzhalter ersetzt. Erkennungsrate über 95 %. Vorschau vor KI-Aufruf sichten.

anymize

§ 43a BRAO Verschwiegenheit · § 203 StGB

3

Frontier-KI strukturiert den Bericht. Der pseudonymisierte Sachverhalt geht an Ihr gewähltes Modell — GPT, Claude oder Gemini, alle in anymize verfügbar. Mit dem unten stehenden Prompt wird ein vollständiger Berichtstermin-Bericht nach § 156 InsO mit Ursachenanalyse, wirtschaftlicher Lagebeschreibung, Sanierungsaussichten und Beschlussfassungs-Vorlage für § 157 InsO erstellt.

GPT / Claude / Gemini in anymize

Strukturierung und Aufbereitung in Minuten

4

anymize re-identifiziert. Die KI-Antwort kommt mit Platzhaltern zurück; anymize setzt die Originaldaten wieder ein. Sie erhalten den Berichtsentwurf mit korrekten Namen und Zahlen.

anymize + Sie

Bidirektionale Anonymisierung

5

Anwaltliche Endprüfung und § 157 InsO-Empfehlung. Sanierungsfähigkeit anwaltlich würdigen, Liquidations- und Fortführungsvariante vergleichen, Beschlussfassungs-Empfehlung formulieren. Verwalter-Vergütung nach InsVV vorab kalkulieren, wenn relevant.

Sie

Anwaltliche Kernverantwortung

6

Gläubigerversammlung vorbereiten. § 74 InsO-Ladungen prüfen, Abstimmungsunterlagen vorbereiten, ggf. Ausschuss-Bildung nach § 68 InsO ansprechen. Protokoll-Vorlage für den Berichtstermin bereithalten.

Sie

Verfahrensorganisation nach § 74 InsO

06

Womit Sie arbeiten

So setzen Sie anymize konkret ein

Was anymize tut

  • Erkennt 40+ Kategorien personenbezogener Daten — Schuldner- und Gläubiger-Namen, IBANs, Buchungsnummern, Bilanzzahlen, Firmennamen, Gesellschafterangaben — mit über 95 % Erkennungsrate.
  • Dreistufige Prüfung: Algorithmische Analyse, dann zwei spezialisierte KI-Prüfungen, die auch Kontext berücksichtigen.
  • Bidirektionale Anonymisierung: Platzhalter werden eingesetzt, das Frontier-Modell antwortet mit Kontext, anymize re-identifiziert beim Empfang.
  • Daten in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter zu Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl.

Was Sie als Insolvenzverwalter tun

  • § 156 InsO-Terminpflicht prüfen und Ladungsfristen nach § 74 InsO einhalten.
  • Unterlagen vollständig bereitstellen — Bilanzen, BWA, FIBU, Gläubigerverzeichnis.
  • Vorschau der Anonymisierung sichten — bei großen FIBU-Auszügen einmal durch die Treffer-Liste gehen.
  • Anwaltliche Würdigung der Sanierungsfähigkeit und § 157 InsO-Empfehlung.
  • Gläubigerversammlung und Protokollführung organisieren.

Daten-Input

Bilanzen (letzte drei Jahre), BWA, FIBU-Auszüge, Gläubigerverzeichnis, Gesellschaftsvertrag, Unternehmensunterlagen, ggf. Bewertungsgutachten und Erstprüfungs-Ergebnisse.

Output-Kontrolle

Pseudonymisierter Sachverhalt geht an die KI. Re-identifizierter Berichtsentwurf nach § 156 InsO mit Ursachenanalyse, wirtschaftlicher Lagedarstellung, Sanierungsaussichten und § 157 InsO-Beschlussfassungs-Vorlage kommt zurück. anymize selbst trifft keine inhaltlichen Aussagen — die Strukturierung leistet das Frontier-Modell, die Würdigung machen Sie.

Freigabeprozess

Sie behalten jederzeit die Hoheit: § 156 InsO-Terminplanung, Würdigung der Sanierungsfähigkeit, § 157 InsO-Empfehlung, Gläubigerversammlung und Protokollführung — alles im üblichen Kanzlei-Workflow. anymize ist der Anonymisierungs-Layer, keine Workflow-Software.

07

Die KI-Anweisung

Prompt zum Kopieren

So nutzen Sie diesen Prompt:

1. Bilanzen, BWA und FIBU-Auszüge in anymize einfügen — die Anonymisierung läuft automatisch (Schuldner- und Gläubiger-Namen, IBANs, Bilanzzahlen werden zu Platzhaltern).

2. Pflicht-Metadaten ausfüllen (Verfahrenseröffnung, Berichtstermin, vorläufige Empfehlung).

3. Diesen Prompt kopieren und an den pseudonymisierten Sachverhalt anhängen.

4. In anymize unter „Tools → Reasoning“ auf „Thinking-Modus“ stellen, dann KI-Aufruf starten — der Output kommt re-identifiziert zurück.

Empfohlener Reasoning-Modus in anymize: Thinking-Modus. Bei überschaubarem Sachverhalt reicht Fast; bei komplexer wirtschaftlicher Lage mit mehreren Sanierungsoptionen Thinking-Modus oder Max. Modell-Auswahl (GPT, Claude, Gemini) in anymize.
# Rolle
Du bist Drafting-Assistenz für eine Insolvenzverwalter-Kanzlei.
Rechtsstand: <heutiges Datum — bitte aktuell ermitteln und hier einsetzen>.
Leitinstanz: BGH IX. Zivilsenat für Insolvenzrecht; § 156 InsO-Bericht
und § 157 InsO-Beschlussfassung als Rahmen.

# Pflicht-Metadaten (von Verwalter vorab geprüft)
- Verfahrenseröffnung: [DATUM_EROEFFNUNG]
- Berichtstermin: [DATUM_BERICHTSTERMIN]
- Schuldner: [[Unternehmensname-a3f9]] (pseudonymisiert)
- Insolvenzgericht: [[Ort-b2e7]], Az. [AKTENZEICHEN]
- Verwalter: [[Unternehmensname-c8fc]] (pseudonymisiert)
- Empfehlung (von Verwalter festgelegt):
  [Fortführung / Liquidation / noch offen]

# Aufgabe
Erstelle einen vollständigen Berichtstermin-Bericht nach § 156 InsO mit:
1. Rubrum und Verfahrensübersicht
2. Ursachenanalyse der Insolvenz
3. Darstellung der wirtschaftlichen Lage
4. Sanierungsaussichten und Fortführungsprognose
5. Liquidationsalternative mit Verwertungsübersicht
6. Empfehlung und Beschlussfassungs-Vorlage nach § 157 InsO

# Inhalt

1. Rubrum
   Insolvenzverwalter [[Unternehmensname-c8fc]] über das Vermögen von
   [[Unternehmensname-a3f9]]. Insolvenzgericht [[Ort-b2e7]],
   Az. [AKTENZEICHEN]. Eröffnung [DATUM_EROEFFNUNG].
   Berichtstermin [DATUM_BERICHTSTERMIN].

2. Ursachenanalyse
   Interne Ursachen: [aus FIBU-Unterlagen, pseudonymisiert].
   Externe Ursachen: [Marktlage, Branchenkontext].
   Zeitlicher Ablauf der Krise.

3. Wirtschaftliche Lage
   Aktiva-Übersicht (aus Bilanz, pseudonymisiert).
   Verbindlichkeiten-Übersicht je Gläubigergruppe.
   Liquiditätsstatus zum Berichtstermin.

4. Sanierungsaussichten
   Fortführungsprognose: Kerngeschäft, Kundenbasis, Personalstruktur.
   Sanierungsoptionen: Insolvenzplan §§ 217 ff. InsO,
   übertragende Sanierung, StaRUG.
   Finanzierungslücke und Sanierungsbeitrags-Bedarf.

5. Liquidationsalternative
   Verwertungsübersicht (Anlagevermögen, Vorräte, Forderungen).
   Geschätzte Liquidationserlöse (pseudonymisiert).
   Verteilungsquote je Gläubigergruppe.

6. Empfehlung und Beschlussfassungs-Vorlage § 157 InsO
   Empfehlung des Verwalters: [Fortführung / Liquidation].
   Beschlussentwurf für die Gläubigerversammlung.

# Format
Vollständiger Markdown-Bericht mit klarer Abschnittsgliederung.
[ANWALT-WERTUNG]-Markierungen für Stellen, an denen der Verwalter
eigene fachliche Einschätzung einfügen muss.
Separater Abschnitt "Offene Punkte" am Ende.

# Verbote
KEINE Aussage zur Sanierungsfähigkeit ohne Sachverhaltsbezug.
KEINE Empfehlung ohne Vergleich Liquidations- vs. Fortführungsquote.
KEINE BGH-Aktenzeichen ohne "(verifikations-bedürftig)"-Markierung.
KEINE Spekulation zu Gläubiger-Verhalten ohne Sachverhaltsbasis.
08

So sieht der Sachverhalt aus

Pseudonymisierter Eingabetext

Verfahrensunterlagen nach anymize-Anonymisierung. Schuldner- und Gläubiger-Namen, IBANs, Bilanzzahlen und Datumsangaben sind durch anymize-Platzhalter ersetzt. Die rechtliche Struktur bleibt nachvollziehbar.
Verfahrensdaten:
  Schuldner: [[Unternehmensname-a3f9]] GmbH
  Insolvenzgericht: AG [[Ort-b2e7]], Az. [IN 42/26]
  Eröffnung: [[Datum-2527]]
  Berichtstermin: [[Datum-7f2a]]
  Insolvenzverwalter: [[Unternehmensname-c8fc]]

Bilanz (letztes Geschäftsjahr, pseudonymisiert):
  Bilanzsumme: [[Geldbetrag-aa55]]
  Sachanlagevermögen: [[Geldbetrag-bf12]]
  Forderungen aus LuL: [[Geldbetrag-e8a2]]
  Verbindlichkeiten gesamt: [[Geldbetrag-3c4b]]
  Eigenkapital: negativ [[Geldbetrag-f7a1]]

Gläubigerstruktur (pseudonymisiert):
  Absonderungsberechtigte: [[Unternehmensname-d4c1]] (Grundschuld
    [[Geldbetrag-c2a1]]), [[Unternehmensname-e5b2]] (Sicherungsübereignung
    [[Geldbetrag-bb23]])
  Insolvenzgläubiger: ca. 40 Gläubiger, Gesamtforderungen [[Geldbetrag-1eef]]
  Massegläubiger: laufende Personalkosten [[Geldbetrag-d2a3]] p. M.

Insolvenzursachen (vorläufige Einschätzung):
  - Umsatzeinbruch im Hauptsegment seit [[Datum-9b27]]
  - Erhöhte Materialkosten ab [[Datum-fe09]] nicht an Kunden
    weitergegeben
  - Kontokorrentkündigung [[Unternehmensname-aa99]] am [[Datum-3bb9]]

Fortführung:
  - Kerngeschäft weiterhin marktfähig, Kundenstamm stabil
  - Personalstand [[Wert-ff04]] Mitarbeiter, davon [[Wert-c1a9]]
    Schlüsselpersonal
  - Zwei Interessenten für übertragende Sanierung vorhanden
09

So liefert anymize zurück

Der Antrags-Entwurf

KI-Output (Beispiel). Die anymize-Re-Identifikation hat Schuldner- und Gläubiger-Namen sowie Bilanzzahlen wieder eingesetzt. [ANWALT-WERTUNG]-Stellen sind explizit markiert — inhaltliche Würdigung und § 157 InsO-Empfehlung bleiben beim Verwalter.
# BERICHTSTERMIN-BERICHT NACH § 156 InsO — ENTWURF
# BGH IX. Zivilsenat-Citation-Check ZWINGEND vor dem Termin

[[Ort-b2e7]], [[Datum-f393]]

**Insolvenzverwalter**: [[Unternehmensname-c8fc]]
**Schuldnerin**: [[Unternehmensname-a3f9]] GmbH
**Gericht**: AG [[Ort-b2e7]], Az. IN 42/26
**Verfahrenseröffnung**: [[Datum-2527]]
**Berichtstermin**: [[Datum-7f2a]]

---

## I. Insolvenzursachen

### 1. Interne Ursachen
[ANWALT-WERTUNG: Aus FIBU-Auswertung und Managementbefragung
konkretisieren.]

Die Ursachenanalyse ergibt folgendes Bild: Seit [[Datum-9b27]]
verzeichnete die Schuldnerin einen signifikanten Umsatzeinbruch im
Hauptgeschäftssegment, der nicht durch Gegenmaßnahmen kompensiert
wurde. Gleichzeitig stiegen ab [[Datum-fe09]] die Materialkosten,
ohne dass eine Weitergabe an Kunden erfolgte.

### 2. Auslöser der akuten Krise
Die Kündigung des Kontokorrentkredits durch [[Unternehmensname-aa99]]
am [[Datum-3bb9]] löste die akute Zahlungsunfähigkeit aus.

---

## II. Wirtschaftliche Lage

### 1. Aktiva (nach Bilanz, pseudonymisiert)
- Bilanzsumme: [[Geldbetrag-aa55]]
- Sachanlagevermögen: [[Geldbetrag-bf12]]
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: [[Geldbetrag-e8a2]]

### 2. Verbindlichkeiten
- Gesamt: [[Geldbetrag-3c4b]]
- Eigenkapital: negativ [[Geldbetrag-f7a1]] (rechnerische
  Überschuldung i. S. v. § 19 InsO)

### 3. Gläubigerstruktur
Absonderungsberechtigte:
- [[Unternehmensname-d4c1]]: Grundschuld [[Geldbetrag-c2a1]]
- [[Unternehmensname-e5b2]]: Sicherungsübereignung [[Geldbetrag-bb23]]

Insolvenzgläubiger: ca. 40 Gläubiger, Gesamtforderungen
[[Geldbetrag-1eef]] (§ 38 InsO-Rang).

Massegläubiger: laufende Personalkosten [[Geldbetrag-d2a3]] p. M.

---

## III. Sanierungsaussichten

### 1. Fortführungsprognose
Das Kerngeschäft ist weiterhin marktfähig. Der Kundenstamm ist
trotz der Krise stabil. [[Wert-ff04]] Mitarbeiter, davon
[[Wert-c1a9]] Schlüsselpersonal, sind bereit, das Unternehmen in
einer Fortführungskonstellation weiterzuführen.

### 2. Sanierungsoptionen
a) Übertragende Sanierung (Asset Deal): Zwei Kaufinteressenten
   haben Interesse signalisiert. [ANWALT-WERTUNG: Angebote prüfen
   und vergleichen — Kaufpreisangebot vs. Liquidationserlös.]

b) Insolvenzplan §§ 217 ff. InsO: Setzt Sanierungsbeiträge der
   Hauptgläubiger voraus. [ANWALT-WERTUNG: Bereitschaft der
   Absonderungsberechtigten abklären.]

c) StaRUG: Bei noch ausreichender Fortführungsbasis denkbar.
   [ANWALT-WERTUNG: StaRUG-Eignung im Einzelfall prüfen.]

### 3. Finanzierungslücke
[ANWALT-WERTUNG: Monatliche Massekosten vs. Fortführungseinnahmen
gegenüberstellen — Finanzierungslücke quantifizieren.]

---

## IV. Liquidationsalternative

### 1. Verwertungsübersicht
- Sachanlagevermögen: Schätzwert [ANWALT-WERTUNG: Sachverständigen-
  gutachten einholen]
- Forderungen aus LuL: Einziehungsquote [ANWALT-WERTUNG: Bonität
  der Schuldner prüfen]
- Warenvorräte: [ANWALT-WERTUNG: Bestandsaufnahme abwarten]

### 2. Liquidationsquote (Schätzung)
[ANWALT-WERTUNG: Verwertungserlöse abzüglich Massekosten und
Absonderungsrechte → Verteilungsmasse für § 38 InsO-Gläubiger
→ Quote berechnen.]

---

## V. Empfehlung und Beschlussfassungs-Vorlage § 157 InsO

[ANWALT-WERTUNG: Empfehlung des Verwalters nach Abwägung der
Sanierungsoptionen und Liquidationsalternative einsetzen.]

**Beschlussentwurf für die Gläubigerversammlung:**

Die Gläubigerversammlung beschließt:

Option A (Fortführung):
"Das Unternehmen der Schuldnerin wird bis zur Entscheidung über
[Insolvenzplan / übertragende Sanierung] fortgeführt. Der
Insolvenzverwalter wird beauftragt, bis zum [DATUM] ein konkretes
Sanierungsangebot vorzulegen."

Option B (Stilllegung):
"Das Unternehmen der Schuldnerin wird mit sofortiger Wirkung
stillgelegt. Der Insolvenzverwalter wird beauftragt, die Verwertung
des Schuldnervermögens einzuleiten."

---

## Offene Punkte für den Verwalter

1. Sachverständigengutachten zu Anlagevermögen einholen.
2. Kaufangebote der Interessenten formal einholen und vergleichen.
3. Sanierungsbeitrags-Bereitschaft der Hauptgläubiger abklären.
4. Personalplanung für Fortführungsszenario konkretisieren.
5. Massekosten-Prognose für Fortführungszeitraum erstellen.
10

Was das Berufsrecht verlangt

Pflichten — und wie anymize sie abdeckt

§ 43a BRAO Verschwiegenheit

Bilanzen, BWA-Unterlagen und FIBU-Auszüge enthalten hochsensible Unternehmensdaten. anymize ersetzt 40+ Kategorien personenbezogener Daten durch Platzhalter, bevor irgendein KI-Anbieter die Unterlagen sieht. Erkennungsrate über 95 %.

§ 43e BRAO Auftragsverarbeitung

Sie schließen einen AVV mit anymize ab. Datenverarbeitung ausschließlich in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter zu Klarname.

§ 203 StGB Geheimnisschutz

Schuldner-Klarnamen, FIBU-Daten und Gläubiger-IBANs gehören zum geschützten Privatgeheimnis. Indem sie das Haus nicht verlassen, vermeiden Sie das Offenbarungsproblem strukturell.

§ 156 InsO Terminpflicht

Der Berichtstermin muss innerhalb von drei Monaten nach Verfahrenseröffnung stattfinden. Die Terminplanung und die Ladungsfristen nach § 74 InsO sind anwaltliche Aufgabe — die KI plant keine Termine.

§ 157 InsO Beschlussfassung

Die Empfehlung zur Fortführung oder Liquidation ist eine anwaltliche Kernentscheidung mit erheblichen Haftungsimplikationen. Der KI-Entwurf ist Strukturierungshilfe — die Würdigung der Sanierungsfähigkeit und die Beschlussfassungs-Empfehlung leisten Sie selbst.

Verwertungs-Schätzungen

KI-generierte Verwertungsschätzungen für Anlagevermögen und Forderungen sind ohne Sachverständigengutachten nicht belastbar. Der KI-Output markiert diese Stellen mit [ANWALT-WERTUNG] — Sachverständigeneinschaltung ist Pflicht bei bedeutendem Vermögen.

11

Datenschutz und Vertraulichkeit

So funktioniert das mit anymize

Die juristisch entscheidende Frage beim Berichtstermin-Bericht: Sieht der KI-Anbieter Schuldner-Namen, Gläubiger-Identitäten, IBANs und Bilanzdaten? Antwort mit anymize: nein. Alle personenbezogenen Daten und Geschäftsgeheimnisse werden vor dem KI-Aufruf durch Platzhalter ersetzt; nach der KI-Antwort identifiziert anymize zurück. Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner), AVV nach Art. 28 DSGVO und § 43e BRAO ist Teil des Standardvertrags. Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO (Insolvenzverwalter als gerichtlich bestellter Amtsträger).

Was anymize konkret leistet

  • Erkennt Schuldner- und Gläubiger-Namen, IBANs, Buchungsnummern und Bilanzzahlen mit über 95 % Genauigkeit.
  • Bulk-Anonymisierung von Bilanzen und FIBU-Auszügen mit hunderten Positionen — wichtig bei komplexen Unternehmensstrukturen.
  • Ersetzt alle Daten durch semantische Platzhalter, bevor der Sachverhalt an GPT, Claude oder Gemini geht.
  • Re-identifiziert die KI-Antwort automatisch — Sie sehen den Berichtsentwurf mit den richtigen Namen und Zahlen zurück.
  • Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner). AVV nach Art. 28 DSGVO mit § 43e BRAO-Erklärung im Standardvertrag.
12

Sicherheitscheck vor der Einreichung

Was anymize liefert — was Sie souverän entscheiden

Vor dem KI-Aufruf

  • § 156 InsO-Termin innerhalb von 3 Monaten nach Eröffnung — Terminkalender und § 74 InsO-Ladungsfristen geprüft?
  • Unterlagen vollständig: Bilanzen (letzte 3 Jahre), BWA, FIBU-Auszüge, Gläubigerverzeichnis?
  • Anonymisierungs-Vorschau gesichtet — Schuldner-Namen, IBANs und Bilanzzahlen als Platzhalter erkannt?
  • Pflicht-Metadaten im Prompt vollständig ausgefüllt?

Nach der KI-Antwort

  • Re-Identifikation korrekt — alle Platzhalter zurückgesetzt?
  • Verwertungsschätzungen mit Sachverständigengutachten abgeglichen — keine KI-Schätzwerte ungeprüft übernommen?
  • § 157 InsO-Empfehlung anwaltlich gewürdigt — Fortführung vs. Liquidation sachlich begründet?
  • [ANWALT-WERTUNG]-Stellen vollständig ausgefüllt?

Vor dem Berichtstermin

  • Ladungen nach § 74 InsO (mindestens 7 Tage) versandt?
  • Abstimmungsunterlagen für Gläubigerversammlung vorbereitet?
  • Beschlussentwurf nach § 157 InsO mit konkreter Formulierung?

Typische Fehlermuster — und wie anymize gegensteuert

  • KI schätzt Verwertungswerte für Anlagevermögen ohne Sachverständigenbasis — der Prompt markiert diese Stellen mit [ANWALT-WERTUNG]; nie ungeprüft übernehmen.
  • KI gibt eine Sanierungsempfehlung, ohne die Liquidationsquote zu berechnen — der Prompt verlangt den Vergleich; bei fehlendem Vergleich nachanfragen.
  • KI verwechselt Insolvenzplan (§§ 217 ff. InsO) und übertragende Sanierung — bei komplexen Konstellationen Variante im Prompt explizit nennen.
  • KI lässt § 74 InsO-Ladungsfristen unerwähnt — Terminplanung ist Anwaltsaufgabe, nicht KI-Aufgabe.
  • KI halluziniert BGH IX ZR-Aktenzeichen zum Berichtstermin-Recht — alle Aktenzeichen gegen bundesgerichtshof.de oder juris verifizieren.
13

Rechtsgrundlagen

Normen, Urteile, Belege

Primärnormen InsO

  • Berichtstermin — Pflichtbericht des Insolvenzverwalters
  • Beschlussfassung der Gläubigerversammlung — Fortführung oder Stilllegung
  • Einberufung der Gläubigerversammlung — Ladungsfristen
  • Bestellung und Abberufung des Gläubigerausschusses
  • Überschuldung als Insolvenzgrund
  • Zahlungsunfähigkeit als Insolvenzgrund
  • Insolvenzplan
  • Aus- und Absonderungsrechte
  • Insolvenzrechtliche Vergütungsverordnung

Berufsrechtliche Grundlagen

  • Anwaltliche Verschwiegenheit
  • Auftragsverarbeitung und IT-Auslagerung
  • Verletzung von Privatgeheimnissen
  • Insolvenzverwalter als Amtsträger
  • Auftragsverarbeitung

Sekundärquellen

  • Mandantentransparenz und KI-Einsatz
  • KI in der anwaltlichen Praxis
  • Standardkommentar zur Insolvenzordnung
  • Münchener Kommentar — Berichtstermin und Beschlussfassung

Stand: · Nächste Überprüfung:

Hinweis zur Nutzung

Zur Orientierung — nicht als Mandatsersatz

Diese Anleitung beschreibt einen Arbeitsablauf, den Sie mit anymize umsetzen können. Sie ist zur Orientierung gedacht und ersetzt weder die anwaltliche Würdigung im Einzelfall noch eine fachanwaltliche Prüfung. Welche Rechtsprechung einschlägig ist, wie der Sachverhalt rechtlich zu bewerten ist, welche Anträge in Ihrem konkreten Mandat richtig sind — das bleibt selbstverständlich bei Ihnen.

KI-Outputs müssen vor jeder Verwendung anwaltlich geprüft werden. Insbesondere Urteils-Aktenzeichen, Norm-Verweise und Fristen sind gegen Primärquellen zu verifizieren. anymize gewährleistet die Vertraulichkeit der Mandantendaten gegenüber dem KI-Anbieter; die fachliche Richtigkeit des Outputs liegt in Ihrer Verantwortung.

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