Familienrecht

Scheidungsantrag einvernehmlich

anymize entfernt Ehegatten-Namen, Adressen, Geburtsdaten und Aktenzeichen automatisch aus Ihrem Sachverhalt, bevor er an GPT, Claude oder Gemini geht — und setzt sie nach der KI-Antwort wieder ein. So strukturieren Sie einen § 133-FamFG-Scheidungsantrag in Minuten, ohne § 43a BRAO oder § 203 StGB zu berühren.

Schwierigkeit: Fortgeschritten · Datenklasse: Mandantendaten · Letztes Review:

Zur Orientierung gedacht. Die anwaltliche Würdigung im Einzelfall bleibt selbstverständlich bei Ihnen — KI-Outputs sind vor jeder Verwendung zu prüfen. Mehr dazu am Ende.

01

Anwendungsbereich

Worum geht es hier?

Schriftsätze entwerfen

Der einvernehmliche Scheidungsantrag ist familienrechtliches Tagesgeschäft — und gerade darum ein Effizienz-Hebel. Wenn der Erstentwurf in 15 statt 90 Minuten steht, gewinnen Sie Zeit für Mandanten-Beratung, Folgesachen-Klärung und die Frage, ob Verbund- oder isolierter Antrag passt. Mit anymize geht der Sachverhalt anonymisiert an ein Frontier-Modell — Klarnamen der Ehegatten, Kinder, Adressen und Vermögenswerte verlassen das Haus nicht.

02

Für wen passt das?

Zielgruppe und Kontext

Rolle
Familienrechts-Anwält:in mit Scheidungspraxis; Allround-Anwält:in mit gelegentlichen FAM-Mandaten; Fachanwält:in für Familienrecht.
Seniorität
Berufsanfang bis Spezialist:in — der einvernehmliche Antrag ist Standard-Routine, braucht aber bei Auslandsvermögen, Versorgungsanwartschaften aus mehreren Quellen oder gemeinsamen Kindern den geübten Blick.
Kanzleigröße
Einzelkanzlei bis Großkanzlei — der Effizienz-Hebel rechnet sich besonders bei mittlerer Mandatsfrequenz, weil dann fünf Stunden pro Monat freigespielt werden.
Spezifische Kontexte
Ehegatten haben das Trennungsjahr durchlaufen und wollen einvernehmlich geschieden werden. Folgesachen — Versorgungsausgleich, eventuell Sorge, Umgang, Unterhalt, Zugewinn — sind entweder vorab geregelt oder werden im Verbund nach § 137 FamFG mitbeantragt.
03

Die Situation in der Kanzlei

So bringen Sie Tempo und Sorgfalt zusammen

Der einvernehmliche Scheidungsantrag ist standardisiert — aber jeder Antrag braucht sorgfältige Tatsachenaufnahme: Heiratsdatum und -ort, Trennungsdatum und Trennungsform (häuslich oder örtlich getrennt), gemeinsame Kinder mit Namen, Geburtsdatum und Aufenthalt, Vermögensverhältnisse, Versorgungsanwartschaften, Folgesachen-Status. Wer den Antrag manuell schreibt, sitzt 60–90 Minuten am Erstentwurf. Wer ChatGPT oder Claude direkt nutzen würde, kommt schneller — verletzt aber § 43a BRAO, sobald Ehegatten-Klarnamen das Haus verlassen. anymize löst genau diesen Konflikt: Vor- und Nachnamen, Adressen, Geburtsdaten und Aktenzeichen werden vor dem KI-Aufruf zu Platzhaltern; die KI-Antwort kommt strukturiert zurück, anymize re-identifiziert. Die Vertraulichkeit ist strukturell gewahrt.

04

Was Sie davon haben

Zeit, Wert, Vertraulichkeit

Zeit pro Antrag

~45 Min

Frontier-KI strukturiert in unter zehn Minuten, was manuell 60–90 Minuten dauert. Anwaltliche Würdigung, Folgesachen-Strategie und beA-Einreichung kommen wie gewohnt obendrauf.

Mehrwert pro Mandat

€ 150–250

Stundensatz Familienrecht (€ 200–330/h) angewandt auf 45 Minuten freigespielte Drafting-Zeit.

Vertraulichkeit

strukturell

anymize entfernt 40+ Kategorien personenbezogener Daten, bevor der Text das Haus verlässt — § 43a BRAO und § 203 StGB sind so von vornherein gewahrt.

Erkennungsrate

>95 %

Dreifach geprüft (Algorithmus + zwei spezialisierte KI-Prüfungen). Restmenge kontrollieren Sie im Vorschau-Modus vor dem KI-Aufruf.

05

So gehen Sie vor

In 5 Schritten zum Antrag

1

Sachverhalt aufnehmen. Sie übernehmen Heiratsurkunde, Trennungsdatum (mit Form-Beleg häuslich/örtlich), Kinderdaten, Vermögensaufstellung und Versorgungs-Auskunft in den anymize-Arbeitsplatz — per Drag-and-Drop oder API. Folgesachen-Status (Versorgungsausgleich Verbund, Zugewinn vorab notariell, Sorge/Umgang einvernehmlich oder offen) klären Sie mit der Mandantschaft vorab.

Sie

Mandatsgrundlage klären

2

anymize anonymisiert automatisch. Über 40 Kategorien personenbezogener Daten — Vor- und Nachnamen beider Ehegatten, Adressen, Geburtsdaten, Geburtsorte, Heirats-Aktenzeichen, Kinder-Namen, IBANs, Versicherungsnummern — werden durch semantische Platzhalter ersetzt. Sie sehen die Vorschau vor dem KI-Aufruf und können einzelne Treffer manuell bestätigen oder ergänzen. Erkennungsrate über 95 %.

anymize

§ 43a BRAO Verschwiegenheit · § 203 StGB

3

Frontier-KI strukturiert. Der pseudonymisierte Text geht an Ihr gewähltes Modell — GPT, Claude oder Gemini, alle in anymize verfügbar. Mit dem unten stehenden Prompt fragen Sie eine § 133-FamFG-konforme Antragsstruktur ab: Verfahrensbeteiligte, Anträge, Begründung mit Trennungsjahr-Nachweis nach § 1566 Abs. 1 BGB, Folgesachen-Verbund nach § 137 FamFG. Die KI sieht keine Klarnamen — sie arbeitet ausschließlich mit den Platzhaltern.

GPT / Claude / Gemini in anymize

Struktur in Minuten

4

anymize re-identifiziert. Die KI-Antwort kommt mit Platzhaltern zurück; anymize setzt automatisch die Originaldaten wieder ein. Sie erhalten einen Antrags-Entwurf, den Sie anwaltlich würdigen: Trennungsjahr-Beleg gegen Heiratsurkunde und Anmeldebestätigung verifizieren, Folgesachen-Strategie prüfen (Verbund nach § 137 FamFG zwingend, Versorgungsausgleich-Verzicht nur unter Hürden des § 6 VersAusglG), Zuständigkeit klären (§ 122 FamFG).

anymize + Sie

Bidirektionale Anonymisierung · anwaltliche Würdigung

5

Mandantenfreigabe und beA-Einreichung. Antrag mit Mandantschaft besprechen, Zustimmung des anderen Ehegatten dokumentieren (gemeinsamer Antrag oder Zustimmungserklärung nach § 134 FamFG), Anlagen zusammenstellen (Heiratsurkunde, ggf. Geburtsurkunden Kinder, Versorgungs-Auskunft), per beA an das zuständige Familiengericht.

Sie

Mandanten-Selbstbestimmung · § 14 FamFG Anwaltszwang

06

Womit Sie arbeiten

So setzen Sie anymize konkret ein

Was anymize tut

  • Erkennt 40+ Kategorien personenbezogener Daten — Namen beider Ehegatten, Adressen, Geburtsdaten, Heirats- und Verfahrens-Aktenzeichen, Kinder-Daten, IBANs, Versicherungs- und Rentennummern — mit über 95 % Erkennungsrate.
  • Dreistufige Prüfung: Algorithmische Analyse, dann zwei spezialisierte KI-Prüfungen, die auch den Kontext berücksichtigen (z. B. Geburtstag in Anschrift unterscheiden vs. Heiratsdatum).
  • Bidirektionale Anonymisierung: Platzhalter werden eingesetzt, das Frontier-Modell antwortet mit Kontext, anymize re-identifiziert beim Empfang.
  • Daten in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter ↔ Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl von 24 Stunden bis unbegrenzt.

Was Sie als Anwält:in tun

  • Sachverhalt vollständig aufnehmen — Trennungsjahr-Datum mit Form-Beleg (häusliche oder örtliche Trennung) ist die häufigste Lücke.
  • Vorschau der Anonymisierung sichten — Heiratsdaten und Trennungsdaten dürfen nicht versehentlich anonymisiert werden, da sie als Tatsachen-Belege im Antrag stehen müssen.
  • Folgesachen-Strategie festlegen — Versorgungsausgleich-Verbund (§ 137 FamFG) ist Regelfall; Verzicht nur unter den Hürden des § 6 VersAusglG.
  • Mandantenfreigabe einholen, Zustimmung des anderen Ehegatten dokumentieren, Anlagen zusammenstellen, per beA einreichen.

Daten-Input

Heiratsurkunde, Trennungsdatum mit Form-Beleg, Geburtsurkunden gemeinsamer Kinder, Versorgungs-Auskunft beider Ehegatten, Vermögensaufstellung — alles, was zur Antragsbegründung gehört. anymize akzeptiert PDFs, Word-Dokumente und Klartext.

Output-Kontrolle

Pseudonymisierter Text geht an die KI. Re-identifizierter Antrags-Entwurf kommt zurück. anymize selbst trifft keine inhaltlichen Aussagen — die Strukturierung leistet das Frontier-Modell, die Würdigung machen Sie.

Freigabeprozess

Sie behalten jederzeit die Hoheit: Sichtung der Anonymisierung, Folgesachen-Strategie, Mandantenfreigabe, beA-Einreichung — alles im üblichen Kanzlei-Workflow. anymize ist der Anonymisierungs-Layer, keine Workflow-Software.

07

Die KI-Anweisung

Prompt zum Kopieren

So nutzen Sie diesen Prompt:

1. Sachverhalt in anymize einfügen — die Anonymisierung läuft automatisch (Namen, Adressen, Geburtsdaten, Aktenzeichen werden zu Platzhaltern).

2. Diesen Prompt kopieren und an Ihren Sachverhalt anhängen.

3. In anymize unter „Tools → Reasoning“ auf „Fast“ oder „Thinking-Modus“ stellen, dann KI-Aufruf starten — der Output kommt re-identifiziert zurück.

Empfohlener Reasoning-Modus in anymize: Fast oder Thinking-Modus. Für den Standard-Antrag reicht Fast; bei Auslandsvermögen oder komplexen Folgesachen Thinking-Modus. Modell-Auswahl (GPT, Claude, Gemini) in anymize.
# Rolle
Du bist Schriftsatz-Strukturierungs-Assistenz für eine Familienrechts-Kanzlei.
Rechtsstand: <heutiges Datum — bitte aktuell ermitteln und hier einsetzen>.

# Aufgabe
Strukturiere für den vorliegenden Sachverhalt einen einvernehmlichen
Scheidungsantrag nach § 133 FamFG. Liefere ausschließlich (1) die formalen
Antragsangaben, (2) den Antrag selbst, (3) die Begründung mit
Trennungsjahr-Nachweis nach § 1566 Abs. 1 BGB und (4) die einschlägigen
Folgesachen nach § 137 FamFG.

Die anwaltliche Wertung — Erfolgsaussicht-Einschätzung, Folgesachen-Strategie,
Verzichts-Beratung zum Versorgungsausgleich — ist NICHT deine Aufgabe.

# Inhalt

1. Antragsangaben nach § 133 Abs. 1 FamFG
   - Verfahrensbeteiligte (Antragsteller:in, Antragsgegner:in) mit Namen,
     Anschriften, Geburtsdaten
   - Heiratsdatum und -ort, Heirats-Standesamtsnummer
   - Gemeinsame minderjährige Kinder (Namen, Geburtsdaten, Aufenthalt)
   - Vermögensauseinandersetzung: getroffen / nicht getroffen
   - Anhängige Verfahren

2. Antrag
   - Hauptantrag: "Die am [Heiratsdatum] vor dem Standesamt [Ort]
     unter Nummer [Heirats-Aktenzeichen] geschlossene Ehe wird geschieden."
   - Zustimmungserklärung des anderen Ehegatten nach § 134 FamFG
     (sofern gemeinsamer Antrag, ansonsten als Anlage)

3. Begründung — Trennungsjahr nach § 1566 Abs. 1 BGB
   - Trennungsdatum mit Form (häuslich getrennt / örtlich getrennt)
   - Beleg-Tatsachen für die Trennung (z. B. unterschiedliche Anschriften
     ab Datum / getrennte Schlafräume / wirtschaftliche Trennung)
   - Einvernehmen über die Scheidung

4. Folgesachen nach § 137 FamFG
   Tabelle mit Spalten: Folgesache | Status | Verbund?
   Erfasse:
   - Versorgungsausgleich (§§ 1587 ff. BGB / VersAusglG)
   - Sorgerecht für minderjährige Kinder
   - Umgangsrecht
   - Kindesunterhalt
   - Ehegattenunterhalt
   - Zugewinnausgleich
   - Ehewohnung und Hausrat
   Markiere Folgesachen, die nach § 6 VersAusglG verzichtbar sind, gesondert
   und versehe sie mit dem Hinweis [ANWALT-PRUEFUNG: Verzichts-Hürden § 6
   VersAusglG erforderlich].

5. Anlagen-Liste
   - Heiratsurkunde
   - Geburtsurkunden gemeinsamer Kinder
   - Versorgungs-Auskunft beider Ehegatten
   - Notarielle Folgesachen-Vereinbarung (sofern vorhanden)

# Format
Markdown. Tabelle für Folgesachen. Nummerierte Liste für Anlagen.
Volle Sätze für Tatsachendarstellung, knappe Aufzählungen für Belegliste.

# Verbote
KEINE Bewertung der Erfolgsaussicht.
KEINE Empfehlung zum Verzicht auf Versorgungsausgleich.
KEINE Beratung zur Folgesachen-Strategie.
KEINE Spekulation zur Verfahrensdauer.
08

So sieht der Sachverhalt aus

Pseudonymisierter Eingabetext

Original-Sachverhalt nach anymize-Anonymisierung. Klarnamen, Adressen, Geburtsdaten, Aktenzeichen und Versicherungsnummern sind durch anymize-Platzhalter im Format [[Kategorie-Hash]] ersetzt.
Verfahrensbeteiligte:
  Antragstellerin: [[Vorname-7a3c]] [[Nachname-7a3c]],
    geb. [[Geburtsdatum-7a3c]] in [[Geburtsort-7a3c]],
    wohnhaft [[Adresse-7a3c]].
  Antragsgegner: [[Vorname-9b2e]] [[Nachname-9b2e]],
    geb. [[Geburtsdatum-9b2e]] in [[Geburtsort-9b2e]],
    wohnhaft [[Adresse-9b2e]].

Eheschließung:
  Datum: [[Datum-c4d1]]
  Standesamt: [[Behörde-c4d1]]
  Eheurkunden-Nummer: [[Aktenzeichen-c4d1]]

Trennung:
  Trennungsdatum: [[Datum-e5f8]]
  Trennungsform: häusliche Trennung — getrennte Schlafräume und wirtschaftliche
    Trennung, dokumentiert durch separate Mietverträge ab [[Datum-e5f8]].
  Einvernehmen über Scheidung: ja, beide Ehegatten.

Gemeinsame Kinder:
  [[Vorname-2g4h]] [[Nachname-2g4h]], geb. [[Geburtsdatum-2g4h]],
    aktuell beim Antragsteller wohnhaft.
  [[Vorname-3i5j]] [[Nachname-3i5j]], geb. [[Geburtsdatum-3i5j]],
    aktuell bei der Antragstellerin wohnhaft.
  Sorgerecht: gemeinsam, einvernehmliche Regelung des Umgangs.

Folgesachen-Status:
  Versorgungsausgleich: nicht verzichtet, Verbund § 137 FamFG.
  Zugewinnausgleich: notarielle Vereinbarung vom [[Datum-6k7l]] vor
    Notar [[Vorname-8m9n]] [[Nachname-8m9n]] (UR-Nr. [[Aktenzeichen-8m9n]]).
  Ehegattenunterhalt: nicht gefordert, einvernehmlich.
  Kindesunterhalt: notariell tituliert, siehe oben.
  Ehewohnung: bereits aufgelöst.

Versorgungsanwartschaften:
  Antragstellerin: Deutsche Rentenversicherung Bund, Versicherungs-Nr.
    [[Versicherungsnummer-7a3c]].
  Antragsgegner: Deutsche Rentenversicherung Bund, Versicherungs-Nr.
    [[Versicherungsnummer-9b2e]] sowie betriebliche Altersvorsorge bei
    [[Unternehmensname-9b2e]].
09

So liefert anymize zurück

Der Antrags-Entwurf

KI-Output (Beispiel). Die anymize-Re-Identifikation hat die Klarnamen, Adressen und Aktenzeichen wieder eingesetzt — Sie sehen den Output mit den richtigen Daten.
# Scheidungsantrag — Strukturierter Entwurf

## I. Verfahrensbeteiligte (§ 133 Abs. 1 Nr. 1 FamFG)

**Antragstellerin:** [[Vorname-7a3c]] [[Nachname-7a3c]], geb. [[Geburtsdatum-7a3c]]
in [[Geburtsort-7a3c]], wohnhaft [[Adresse-7a3c]].

**Antragsgegner:** [[Vorname-9b2e]] [[Nachname-9b2e]], geb. [[Geburtsdatum-9b2e]]
in [[Geburtsort-9b2e]], wohnhaft [[Adresse-9b2e]].

## II. Antrag

Die am [[Datum-c4d1]] vor dem Standesamt [[Behörde-c4d1]] unter Nummer
[[Aktenzeichen-c4d1]] geschlossene Ehe der Verfahrensbeteiligten wird
geschieden.

Die Antragstellerin beantragt die Scheidung. Der Antragsgegner stimmt
dem Scheidungsantrag nach § 134 FamFG zu (Zustimmungserklärung als Anlage 1).

## III. Begründung — Trennungsjahr nach § 1566 Abs. 1 BGB

### 1. Trennungsdatum und Trennungsform

Die Verfahrensbeteiligten leben seit dem [[Datum-e5f8]] in häuslicher Trennung.
Die Trennung wurde vollzogen durch:

- Getrennte Schlafräume innerhalb der bisherigen Ehewohnung
- Wirtschaftliche Trennung
- Separate Mietverträge ab [[Datum-e5f8]] (Anlage 2: Mietverträge)

### 2. Einvernehmen

Beide Ehegatten sind sich über die Scheidung einig. Ein gemeinsamer Antrag wird
gestellt; die Zustimmungserklärung des Antragsgegners liegt bei (Anlage 1).

## IV. Gemeinsame minderjährige Kinder (§ 133 Abs. 1 Nr. 2 FamFG)

| Name | Geburtsdatum | Aufenthalt |
|---|---|---|
| [[Vorname-2g4h]] [[Nachname-2g4h]] | [[Geburtsdatum-2g4h]] | beim Antragsgegner |
| [[Vorname-3i5j]] [[Nachname-3i5j]] | [[Geburtsdatum-3i5j]] | bei der Antragstellerin |

Sorgerecht: gemeinsam. Umgangsregelung: einvernehmlich, kein Streit anhängig.

## V. Folgesachen nach § 137 FamFG

| Folgesache | Status | Verbund? |
|---|---|---|
| Versorgungsausgleich (§§ 1587 ff. BGB / VersAusglG) | nicht verzichtet | **ja, im Verbund** |
| Sorgerecht | einvernehmlich, gemeinsam | nein |
| Umgangsrecht | einvernehmlich | nein |
| Kindesunterhalt | notariell tituliert | nein |
| Ehegattenunterhalt | nicht gefordert | nein |
| Zugewinnausgleich | notariell vereinbart [[Datum-6k7l]], UR-Nr. [[Aktenzeichen-8m9n]] | nein |
| Ehewohnung und Hausrat | aufgelöst | nein |

[ANWALT-PRUEFUNG: Falls Verzicht auf Versorgungsausgleich erwogen wird,
sind die Hürden des § 6 VersAusglG zu prüfen — notarielle Form, anwaltliche
Belehrung beider Ehegatten, materielle Wirksamkeitskontrolle nach BGH-Maßstäben.]

## VI. Anlagen

1. Heiratsurkunde des Standesamts [[Behörde-c4d1]] vom [[Datum-c4d1]]
2. Geburtsurkunden der gemeinsamen Kinder
3. Versorgungs-Auskunft Deutsche Rentenversicherung Bund für die Antragstellerin
4. Versorgungs-Auskunft Deutsche Rentenversicherung Bund für den Antragsgegner
5. Versorgungs-Auskunft betriebliche Altersvorsorge [[Unternehmensname-9b2e]]
6. Notarielle Vereinbarung über Zugewinnausgleich vom [[Datum-6k7l]]
   (Notar [[Vorname-8m9n]] [[Nachname-8m9n]], UR-Nr. [[Aktenzeichen-8m9n]])
7. Mietverträge der separaten Wohnungen ab [[Datum-e5f8]]
8. Zustimmungserklärung des Antragsgegners nach § 134 FamFG
10

Was das Berufsrecht verlangt

Pflichten — und wie anymize sie abdeckt

§ 43a BRAO Verschwiegenheit

anymize ersetzt 40+ Kategorien personenbezogener Daten durch Platzhalter, bevor irgendein KI-Anbieter den Text sieht. Ehegatten-Namen, Adressen, Geburtsdaten, Heirats-Aktenzeichen, Kinder-Daten — alles automatisch erkannt mit über 95 % Erkennungsrate. Das ersetzt nicht Ihre anwaltliche Sorgfalt — wohl aber das manuelle Schwärzen.

§ 43e BRAO Auftragsverarbeitung

Sie schließen einen AVV mit anymize ab. Datenverarbeitung ausschließlich in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente speichern wir nicht — nur die Zuordnung Platzhalter ↔ Originaldaten, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl.

§ 203 StGB Geheimnisschutz

Indem die Klarnamen das Haus nicht verlassen, vermeiden Sie das Offenbarungsproblem grundsätzlich. Die anymize-Mitarbeitenden sind nach § 203 belehrt — und sehen ohnehin nur die Zuordnungstabelle, nicht den Sachverhalt.

§ 137 FamFG Verbundzwang

Folgesachen nach § 137 FamFG werden mit der Scheidung zwingend mit verhandelt — der Versorgungsausgleich ist ohne wirksamen Verzicht obligatorischer Verbund. Eine KI-generierte Empfehlung zum Verzicht ist deshalb berufsrechtlich kritisch; lassen Sie die KI nur Optionen aufzeigen, die anwaltliche Beratung zum Verzicht erfolgt im Mandantengespräch.

§ 6 VersAusglG Verzichts-Hürden

Verzicht auf den Versorgungsausgleich erfordert notarielle Form, anwaltliche Belehrung beider Ehegatten und eine materielle Wirksamkeitskontrolle nach BGH-Maßstäben (Kernbereichslehre, Wirksamkeits- und Ausübungskontrolle analog zum Ehevertrag). Der CRAFT-Prompt markiert solche Konstellationen mit [ANWALT-PRUEFUNG] — die rechtliche Bewertung leisten Sie.

§ 14 FamFG Anwaltszwang

Familiensachen nach § 121 FamFG sind für die Antragstellerin / den Antragsteller Anwaltsprozess. Der andere Ehegatte kann die Zustimmung selbst erklären (§ 114 Abs. 4 Nr. 3 FamFG) — eine KI-generierte Zustimmungserklärung ohne Mandatsvertrag mit dem zustimmenden Ehegatten ist berufsrechtlich kritisch.

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Datenschutz und Vertraulichkeit

So funktioniert das mit anymize

Die juristisch entscheidende Frage bei Scheidungsanträgen: Sieht der KI-Anbieter die Klarnamen der Ehegatten, der Kinder, die Adressen und Aktenzeichen? Antwort mit anymize: nein. Ehegatten-Namen, Geburtsdaten, Adressen, Heirats- und Verfahrens-Aktenzeichen, Kinder-Daten und IBANs werden vor dem KI-Aufruf durch Platzhalter ersetzt; nach der KI-Antwort identifiziert anymize zurück. Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner), AVV nach Art. 28 DSGVO und § 43e BRAO ist Teil des Standardvertrags, Originaldokumente werden nicht gespeichert. Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Mandatsvertrag); bei Art.-9-Datenflüssen — etwa wenn Gesundheitsangaben für eine Härtefall-Begründung relevant würden — zusätzlich Art. 9 Abs. 2 lit. f i.V.m. § 43a BRAO. Mandanten-Klarnamen werden aus dem KI-Kontext gehalten, was § 203 StGB strukturell entlastet.

Was anymize konkret leistet

  • Erkennt Ehegatten-Namen, Adressen, Geburtsdaten, Heirats- und Verfahrens-Aktenzeichen, Kinder-Daten und IBANs mit über 95 % Genauigkeit.
  • Ersetzt sie durch semantische Platzhalter, bevor der Sachverhalt an GPT, Claude oder Gemini geht.
  • Re-identifiziert die KI-Antwort automatisch — Sie sehen den Antrags-Entwurf mit den richtigen Klarnamen zurück.
  • Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner). AVV nach Art. 28 DSGVO mit § 43e BRAO-Erklärung im Standardvertrag.
  • Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter ↔ Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl von 24 Stunden bis unbegrenzt.
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Sicherheitscheck vor der Einreichung

Was anymize liefert — was Sie souverän entscheiden

Vor dem KI-Aufruf

  • Sachverhalt vollständig — insbesondere Trennungsdatum mit Form-Beleg (häuslich oder örtlich)?
  • Anonymisierungs-Vorschau gesichtet — keine Heirats- oder Trennungsdaten versehentlich anonymisiert?
  • Versorgungs-Auskunft beider Ehegatten beigezogen?
  • Folgesachen-Status mit Mandantschaft geklärt?

Nach der KI-Antwort

  • Re-Identifikation korrekt — alle Platzhalter zurückgesetzt?
  • Trennungsjahr-Beleg trifft den vorgetragenen Sachverhalt?
  • Folgesachen-Tabelle vollständig — kein Punkt aus § 137 FamFG vergessen?
  • Keine Verzichts-Empfehlung zum Versorgungsausgleich ohne anwaltliche Würdigung?

Vor der beA-Einreichung

  • Mandantenfreigabe schriftlich dokumentiert?
  • Zustimmungserklärung des anderen Ehegatten nach § 134 FamFG vorhanden?
  • Anlagen vollständig: Heiratsurkunde, Geburtsurkunden Kinder, Versorgungs-Auskunft, ggf. notarielle Folgesachen-Vereinbarung?
  • Zuständiges Familiengericht nach § 122 FamFG identifiziert?

Typische Fehlermuster — und wie anymize gegensteuert

  • KI erfindet § 1565 BGB-Härtefälle, die nicht zum Sachverhalt passen — vermeiden durch klare Aufgabe „einvernehmlich nach § 1566 Abs. 1 BGB“.
  • KI behauptet Trennungsjahr ohne Datums-Beleg — der Prompt zwingt zum Beleg-Bezug, prüfen Sie ihn anschließend gegen die Mandanten-Angaben.
  • KI gibt Verzichts-Empfehlung zum Versorgungsausgleich — verboten in der Aufgabe; falls die KI es trotzdem tut, [ANWALT-PRUEFUNG]-Marker wahrnehmen.
  • KI erfindet Aktenzeichen oder Standesamtsnummern — die Re-Identifikation durch anymize ersetzt nur, was vorher als Platzhalter gesetzt wurde; prüfen Sie die Originaldaten gegen die Heiratsurkunde.
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Rechtsgrundlagen

Normen, Urteile, Belege

Primärnormen

  • Inhalt des Scheidungsantrags
  • Zustimmung zum Scheidungsantrag
  • Folgesachen-Verbund
  • Anwaltszwang in Familiensachen
  • Örtliche Zuständigkeit
  • Scheidung durch richterlichen Beschluss
  • Trennungsjahr-Vermutung bei Einvernehmen
  • Versorgungsausgleich
  • Verzichts-Hürden

Berufsrechtliche Grundlagen

  • Anwaltliche Verschwiegenheit
  • Auftragsverarbeitung und IT-Auslagerung
  • Verletzung von Privatgeheimnissen
  • Rechtsgrundlage Mandatsvertrag
  • Auftragsverarbeitung

Sekundärquellen

  • Mandantentransparenz und KI-Einsatz
  • KI in der anwaltlichen Praxis
  • Kommentar § 133 FamFG zur Antragspraxis

Stand: · Nächste Überprüfung:

Hinweis zur Nutzung

Zur Orientierung — nicht als Mandatsersatz

Diese Anleitung beschreibt einen Arbeitsablauf, den Sie mit anymize umsetzen können. Sie ist zur Orientierung gedacht und ersetzt weder die anwaltliche Würdigung im Einzelfall noch eine fachanwaltliche Prüfung. Welche Rechtsprechung einschlägig ist, wie der Sachverhalt rechtlich zu bewerten ist, welche Anträge in Ihrem konkreten Mandat richtig sind — das bleibt selbstverständlich bei Ihnen.

KI-Outputs müssen vor jeder Verwendung anwaltlich geprüft werden. Insbesondere Urteils-Aktenzeichen, Norm-Verweise und Fristen sind gegen Primärquellen zu verifizieren. anymize gewährleistet die Vertraulichkeit der Mandantendaten gegenüber dem KI-Anbieter; die fachliche Richtigkeit des Outputs liegt in Ihrer Verantwortung.

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Wir sind überzeugt von anymize. Und wir wissen: Bei einem KI-Werkzeug, das Mandanten-, Patienten- oder Mitarbeiter-Daten berührt, reicht ein Demo-Video nicht. Deshalb 14 Tage voller Zugang – alle Modelle, alle Features, keine Kreditkarte. Genug Zeit, um sicher zu sein, bevor du uns vertraust.

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