Familienrecht
Gewaltschutzantrag § 1 GewSchG
anymize entfernt Beteiligten-Namen, Adressen, Geburtsdaten, Polizei-Vorgangsnummern und ärztliche Atteste-Bezüge automatisch aus Ihrem Sachverhalt, bevor er an GPT, Claude oder Gemini geht — und setzt sie nach der KI-Antwort wieder ein. So strukturieren Sie in Minuten einen Eil-Antrag nach § 1 GewSchG mit Glaubhaftmachung, Maßnahmen-Katalog und ggf. Wohnungszuweisung § 2 GewSchG, ohne § 43a BRAO oder § 203 StGB zu berühren.
Schwierigkeit: Spezialist · Datenklasse: Mandantendaten · Letztes Review:
Zur Orientierung gedacht. Die anwaltliche Würdigung im Einzelfall bleibt selbstverständlich bei Ihnen — KI-Outputs sind vor jeder Verwendung zu prüfen. Mehr dazu am Ende.
Hinweis
Gewaltschutz-Mandate sind besonders sensibel — anymize anonymisiert mit
Gewaltschutz-Sachverhalte enthalten regelmäßig Art.-9-Daten (Gesundheits-, Verletzungs-Bezüge), Polizei-Vorgangs-Daten, Zeugen-Namen und ggf. Kindes-Bezüge nach Art. 8 EMRK. anymize anonymisiert Beteiligte, Adressen, Polizei-Vorgangsnummern, Krankenhaus- und ärztliche Atteste-Bezüge automatisch — über 95 % Erkennungsrate, dreifach geprüft, deutsche Rechenzentren. Die anwaltliche Würdigung der Tatbestands-Schwelle, der Glaubhaftmachung und der Eil-Strategie bleibt selbstverständlich bei Ihnen.
Anwendungsbereich
Worum geht es hier?
Der Gewaltschutzantrag ist ein Eil-Schriftsatz mit höchster Zeit-Sensitivität: § 1 GewSchG-Maßnahmen können binnen Stunden notwendig sein, § 49 FamFG ermöglicht einstweilige Anordnung ohne mündliche Verhandlung. Wer den Antrag in 60 statt 180 Minuten entwirft, gewinnt Zeit für die zentralen Wertungsfragen: Trägt die Glaubhaftmachung den Maßnahmen-Katalog? Welche Maßnahmen nach § 1 Abs. 1 GewSchG sind verhältnismäßig? Ist eine Wohnungszuweisung nach § 2 GewSchG erforderlich? Mit anymize geht der Sachverhalt anonymisiert an ein Frontier-Modell — Klarnamen der Beteiligten, Adressen, Polizei-Vorgangsnummern und ärztliche Atteste-Bezüge verlassen das Haus nicht.
Für wen passt das?
Zielgruppe und Kontext
- Rolle
- Familienrechts-Anwält:in mit Gewaltschutz-Erfahrung; Fachanwält:in für Familienrecht; Eilrechtsschutz-erfahrene Anwält:in; Beratungs-Stellen im Bezug auf Frauen- und Männerhilfe.
- Seniorität
- Fortgeschritten bis Spezialist:in — Gewaltschutz-Anträge brauchen Kenntnis der § 1 GewSchG-Tatbestände (Körperverletzung, Drohung, Nachstellung), der Glaubhaftmachung nach § 31 FamFG i.V.m. § 294 ZPO, der Verhältnismäßigkeits-Skala der Maßnahmen und der Eil-Logik nach § 49 FamFG.
- Kanzleigröße
- Einzelkanzlei bis Großkanzlei; bei akuter Gefahrenlage ist die geübte Hand wesentlich. Großkanzleien delegieren regelmäßig in spezialisierte FAM-Teams oder kooperieren mit Frauen-/Männerhäusern.
- Spezifische Kontexte
- Mandantschaft ist von Gewalt oder Bedrohung betroffen — körperliche Übergriffe, Drohung, Nachstellung (Stalking), unzumutbare Belästigung. Häufig mit Polizei-Vorgang, ärztlichem Attest oder Zeugen. Bei häuslicher Gewalt zusätzlich Wohnungszuweisung nach § 2 GewSchG denkbar. Eil-Bedürftigkeit ist die Regel.
Die Situation in der Kanzlei
So bringen Sie Tempo und Sorgfalt zusammen
§ 1 GewSchG sieht Schutzmaßnahmen vor, wenn eine Person den Körper, die Gesundheit oder die Freiheit einer anderen widerrechtlich verletzt hat oder mit einer solchen Verletzung gedroht hat — oder eine andere Person unzumutbar belästigt, insbesondere durch Nachstellung. Der Maßnahmen-Katalog des § 1 Abs. 1 GewSchG umfasst Annäherungs-, Aufenthalts- und Kontaktverbote sowie das Verbot, die Wohnung zu betreten. § 49 FamFG ermöglicht einstweilige Anordnung bei Dringlichkeit. § 2 GewSchG erweitert das Instrument um die Wohnungszuweisung bei häuslicher Gewalt. Wer den Antrag manuell entwirft, sitzt 120–180 Minuten an Tatbestands-Aufbau, Glaubhaftmachung und Maßnahmen-Begründung. Wer ChatGPT oder Claude direkt nutzen würde, kommt schneller — verletzt aber § 43a BRAO, sobald Klarnamen, Adressen, Polizei-Vorgangsnummern, ärztliche Atteste und Zeugen-Bezüge das Haus verlassen. anymize löst genau diesen Konflikt: Beteiligten-Namen, Adressen, Geburtsdaten, Polizei- und Krankenhaus-Bezüge und Zeugen-Bezüge werden vor dem KI-Aufruf zu Platzhaltern; die KI-Antwort kommt strukturiert zurück, anymize re-identifiziert. Die anwaltliche Würdigung der Tatbestands-Schwelle, der Glaubhaftmachung und der Maßnahmen-Verhältnismäßigkeit leisten Sie selbst. Die Vertraulichkeit ist strukturell gewahrt.
Was Sie davon haben
Zeit, Wert, Vertraulichkeit
Zeit pro Eil-Antrag
~120 Min
Frontier-KI strukturiert den Tatbestands-Aufbau, die Glaubhaftmachung und die Maßnahmen-Begründung in unter 20 Minuten, was manuell 120–180 Minuten kostet. Anwaltliche Würdigung der Tatbestands-Schwelle, der Verhältnismäßigkeit und der Eil-Strategie kommen wie gewohnt obendrauf.
Mehrwert pro Mandat
€ 400–650
Stundensatz Familienrecht (€ 200–330/h) angewandt auf 120 Minuten freigespielte Drafting-Zeit.
Vertraulichkeit
strukturell
anymize entfernt 40+ Kategorien personenbezogener Daten, bevor der Text das Haus verlässt — § 43a BRAO und § 203 StGB sind so von vornherein gewahrt.
Erkennungsrate
>95 %
Dreifach geprüft (Algorithmus + zwei spezialisierte KI-Prüfungen). Restmenge kontrollieren Sie im Vorschau-Modus vor dem KI-Aufruf.
So gehen Sie vor
In 5 Schritten zum Antrag
Mandatsaufnahme. Sie übernehmen den Vorfalls-Sachverhalt (Datum, Ort, Art der Übergriffe), Polizei-Vorgang (falls vorhanden), ärztliches Attest (mit Art.-9-Vorprüfung), Zeugen-Liste, gemeinsame Wohn-Situation, ggf. gemeinsame Kinder und die aktuelle Gefährdungs-Einschätzung in den anymize-Arbeitsplatz. Anlagen per Drag-and-Drop oder API.
Sie
Mandatsgrundlage · § 1 GewSchG-Tatbestände
anymize anonymisiert automatisch. Über 40 Kategorien personenbezogener Daten — Namen der Beteiligten, Adressen, Geburtsdaten, Polizei-Vorgangsnummern, Krankenhaus- und ärztliche Atteste-Bezüge, Zeugen-Namen, ggf. Kindes-Bezüge — werden durch semantische Platzhalter ersetzt. Bei Diagnose-Bezügen empfehlen wir, in der Vorschau auf generische Platzhalter zu vereinheitlichen. Erkennungsrate über 95 %.
anymize
§ 43a BRAO · § 203 StGB · Art. 9 DSGVO
Frontier-KI strukturiert. Der pseudonymisierte Sachverhalt geht an Ihr gewähltes Modell — GPT, Claude oder Gemini, alle in anymize verfügbar. Mit dem unten stehenden Prompt fragen Sie eine Antrags-Struktur ab: Tatbestand nach § 1 GewSchG (Körperverletzung, Drohung, Nachstellung), Glaubhaftmachungs-Skizze nach § 31 FamFG i.V.m. § 294 ZPO, Maßnahmen-Katalog § 1 Abs. 1 GewSchG, Dringlichkeit § 49 FamFG und optional Wohnungszuweisung § 2 GewSchG. Die KI sieht keine Klarnamen.
GPT / Claude / Gemini in anymize
Struktur in Minuten
anymize re-identifiziert. Die KI-Antwort kommt mit Platzhaltern zurück; anymize setzt automatisch die Originaldaten wieder ein. Sie erhalten einen Eil-Antrags-Entwurf, den Sie anwaltlich würdigen: Tatbestands-Aufbau gegen den Sachverhalt prüfen, Glaubhaftmachungs-Belege (eidesstattliche Versicherung, Polizei-Vorgang, ärztliches Attest, Zeugen-Erklärungen) zuordnen, Maßnahmen-Verhältnismäßigkeit prüfen.
anymize + Sie
Bidirektionale Anonymisierung · anwaltliche Würdigung
Mandantenfreigabe und beA-Einreichung. Antrag mit Mandantschaft besprechen, Anlagen zusammenstellen (eidesstattliche Versicherung der Mandantschaft, Polizei-Vorgang, ärztliches Attest, Zeugen-Erklärungen), per beA an das zuständige Familiengericht. Bei akuter Gefahrenlage Dringlichkeits-Hinweis nach § 49 FamFG hervorheben.
Sie
Mandanten-Selbstbestimmung · § 49 FamFG Eilrechtsschutz · § 14 FamFG Anwaltszwang
Womit Sie arbeiten
So setzen Sie anymize konkret ein
Was anymize tut
- Erkennt 40+ Kategorien personenbezogener Daten — Namen der Beteiligten, Adressen, Geburtsdaten, Polizei-Vorgangsnummern, Krankenhaus-Bezüge, ärztliche Atteste-Bezüge, Zeugen-Namen und Kindes-Bezüge — mit über 95 % Erkennungsrate.
- Dreistufige Prüfung: Algorithmische Analyse, dann zwei spezialisierte KI-Prüfungen, die auch den Kontext berücksichtigen (Polizei-Vorgangsnummer von Anzeigen-Aktenzeichen unterscheiden, Zeugen-Name von Beteiligten-Name).
- Bidirektionale Anonymisierung: Platzhalter werden eingesetzt, das Frontier-Modell antwortet mit Kontext, anymize re-identifiziert beim Empfang.
- Daten in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter ↔ Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl von 24 Stunden bis unbegrenzt.
Was Sie als Anwält:in tun
- Mandatsaufnahme mit Trauma-Sensibilität führen — der Vorfalls-Sachverhalt ist regelmäßig belastend; nehmen Sie sich Zeit für die Dokumentation.
- Anonymisierungs-Vorschau sichten — bei ärztlichen Attesten und Polizei-Vorgängen besonders sorgfältig vorgehen; Diagnose-Bezüge auf generische Platzhalter vereinheitlichen.
- Glaubhaftmachungs-Belege strukturieren — eidesstattliche Versicherung der Mandantschaft, Polizei-Vorgang, ärztliches Attest, Zeugen-Erklärungen.
- Maßnahmen-Verhältnismäßigkeit anwaltlich prüfen — Annäherungs-, Aufenthalts-, Kontaktverbot und ggf. Wohnungszuweisung § 2 GewSchG; Strafbewehrung nach § 4 GewSchG kommunizieren.
Daten-Input
Vorfalls-Sachverhalt, Polizei-Vorgang (falls vorhanden), ärztliches Attest (mit Art.-9-Vorprüfung), Zeugen-Erklärungen, Wohn-Situation, ggf. Kindes-Daten. Klassifikation: Klasse A. anymize akzeptiert PDFs, Word-Dokumente und Klartext.
Output-Kontrolle
Pseudonymisierter Sachverhalt geht an die KI. Re-identifizierter Eil-Antrags-Entwurf — Tatbestand, Glaubhaftmachung, Maßnahmen-Katalog, Dringlichkeit — kommt zurück. anymize selbst trifft keine inhaltlichen Aussagen — die Strukturierung leistet das Frontier-Modell, die anwaltliche Würdigung der Tatbestands-Schwelle und der Verhältnismäßigkeit machen Sie.
Freigabeprozess
Sie behalten die Hoheit: Sichtung der Anonymisierung, anwaltliche Würdigung, Mandantenfreigabe, beA-Einreichung — alles im üblichen Kanzlei-Workflow. anymize ist der Anonymisierungs-Layer, keine Workflow-Software.
Die KI-Anweisung
Prompt zum Kopieren
So nutzen Sie diesen Prompt:
1. Sachverhalt in anymize einfügen — die Anonymisierung läuft automatisch (Namen, Adressen, Geburtsdaten, Polizei-Vorgangsnummern, ärztliche Atteste-Bezüge, Zeugen-Namen werden zu Platzhaltern).
2. Diesen Prompt kopieren und an Ihren Sachverhalt anhängen.
3. In anymize unter „Tools → Reasoning” auf „Max” stellen, dann KI-Aufruf starten — der Output kommt re-identifiziert zurück.
4. Verhältnismäßigkeits-Prüfung jeder Maßnahme anwaltlich durchgehen.
# Rolle
Du bist Schriftsatz-Strukturierungs-Assistenz für eine Familienrechts-
Kanzlei, die einen Eil-Antrag nach § 1 GewSchG vorbereitet.
Rechtsstand: <heutiges Datum — bitte aktuell ermitteln und hier einsetzen>.
# Aufgabe
Strukturiere für den vorliegenden pseudonymisierten Sachverhalt einen
Eil-Antrag auf Schutzmaßnahmen nach § 1 GewSchG mit
(1) Tatbestands-Aufbau, (2) Glaubhaftmachungs-Skizze nach § 31 FamFG
i.V.m. § 294 ZPO, (3) Maßnahmen-Katalog § 1 Abs. 1 GewSchG,
(4) Dringlichkeits-Begründung § 49 FamFG und (5) optional
Wohnungszuweisung nach § 2 GewSchG.
Die anwaltliche Wertung — Tatbestands-Schwelle, Verhältnismäßigkeit
der Maßnahmen, Erfolgswahrscheinlichkeit, Eil-Strategie — ist NICHT
deine Aufgabe.
# Inhalt
1. Tatbestand nach § 1 GewSchG
Tabelle: Tatbestands-Variante | Sachverhalts-Bezug | Status
Erfasse die einschlägigen Varianten:
- § 1 Abs. 1 S. 1 GewSchG: Widerrechtliche Verletzung von Körper,
Gesundheit oder Freiheit
- § 1 Abs. 1 S. 1 GewSchG: Drohung mit Verletzung von Körper,
Gesundheit oder Freiheit
- § 1 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GewSchG: Widerrechtliches Eindringen
in die Wohnung
- § 1 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 GewSchG: Unzumutbare Belästigung
(insbesondere durch Nachstellung)
[ANWALT-WUERDIGUNG: Tatbestands-Schwelle und Verhältnis zu
§ 238 StGB-Nachstellung anwaltlich prüfen.]
2. Glaubhaftmachung (§ 31 FamFG i.V.m. § 294 ZPO)
Tabelle: Beleg | Inhalt | Beweismittel-Form
Erfasse:
- Eidesstattliche Versicherung der Mandantschaft
- Polizei-Vorgang (Aktenzeichen)
- Ärztliches Attest (mit Diagnose generisch)
- Zeugen-Erklärungen (eidesstattlich)
- Sonstige Belege (Foto-Dokumentation, Chat-Verläufe etc.)
[ANWALT-WUERDIGUNG: Vollständigkeit und Belastbarkeit der
Glaubhaftmachung sind anwaltliche Aufgabe — eine
Glaubhaftmachungs-Lücke kann zur Antragsabweisung führen.]
3. Maßnahmen-Katalog (§ 1 Abs. 1 GewSchG)
Tabelle: Maßnahme | Begründung im Sachverhalt | Verhältnismäßigkeits-Hinweis
Liste der möglichen Maßnahmen:
- Verbot, die Wohnung der verletzten Person zu betreten
- Verbot, sich in einem bestimmten Umkreis der Wohnung
aufzuhalten
- Verbot, sich in der Umgebung sonstiger Orte (Arbeitsplatz,
Schule, Kita) aufzuhalten
- Kontakt-Verbot (auch elektronisch)
- Verbot, Zusammentreffen herbeizuführen
- Befristung der Maßnahmen (regelmäßig 6 Monate, mit
Verlängerungs-Option)
[ANWALT-WUERDIGUNG: Verhältnismäßigkeit jeder Maßnahme prüfen —
möglichst spezifische, möglichst gering eingreifende, möglichst
geeignete Maßnahme.]
4. Dringlichkeit (§ 49 FamFG)
- Begründung der Eilbedürftigkeit (aktuelle Gefahrenlage, Zeit-
druck, drohende Wiederholungsgefahr)
- Antrag auf einstweilige Anordnung ohne mündliche Verhandlung
bei besonderer Dringlichkeit
- Hinweis auf § 4 GewSchG Strafbewehrung (Verstoß gegen
einstweilige Anordnung ist strafbar)
5. Optional: Wohnungszuweisung (§ 2 GewSchG)
Sofern gemeinsame Wohnung und häusliche Gewalt:
Tabelle: Anspruchs-Grund | Sachverhalts-Bezug | Status
- § 2 Abs. 1 GewSchG: Wohnungs-Zuweisung zur alleinigen Nutzung
- Befristung (regelmäßig 6 Monate, mit Verlängerung)
- Mietrechtliche Folgen (§ 2 Abs. 5 GewSchG)
[ANWALT-WUERDIGUNG: Abgrenzung zur Wohnungszuweisung nach
§ 1361b BGB (Getrenntleben ohne Gewaltbezug) — siehe UC
Wohnungszuweisung § 1361b BGB / § 2 GewSchG.]
6. Antrag (Tenor)
„Das Familiengericht möge im Wege der einstweiligen Anordnung
nach §§ 49 ff. FamFG anordnen:
1. Dem Antragsgegner [[Vorname-X]] [[Nachname-X]] wird untersagt,
[konkretisierte Maßnahme nach § 1 Abs. 1 GewSchG].
2. (Befristung)
3. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung wird Ordnungsgeld
angedroht (§ 890 ZPO i.V.m. § 96 FamFG)."
# Format
Markdown. Tabellen für Tatbestand, Glaubhaftmachung, Maßnahmen-Katalog
und ggf. Wohnungszuweisung. [ANWALT-WUERDIGUNG]-Marker an den
vorgesehenen Stellen.
# Verbote
KEINE Bewertung der Tatbestands-Schwelle ohne ausdrückliche
[ANWALT-WUERDIGUNG]-Markierung.
KEINE Spekulation zur Erfolgswahrscheinlichkeit.
KEINE Aussage zur strafrechtlichen Würdigung (§ 223 StGB, § 238
StGB) — dafür ist die Strafanzeige der separater Schritt.
KEINE Aufnahme konkreter Diagnose-Bezeichnungen — bei medizinischen
Bezügen generisch als „Diagnose generisch" benennen.
KEINE Spekulation zum Motiv des Antragsgegners.So sieht der Sachverhalt aus
Pseudonymisierter Eingabetext
Beteiligte:
Antragstellerin: [[Vorname-a3f9]] [[Nachname-a3f9]],
geb. [[Geburtsdatum-a3f9]], wohnhaft [[Adresse-a3f9]].
Antragsgegner: [[Vorname-c4d1]] [[Nachname-c4d1]],
geb. [[Geburtsdatum-c4d1]], aktuell wohnhaft
[[Adresse-c4d1]] (gleiches Haus, getrennte Wohnungen).
Beziehungs-Hintergrund:
Ehemalige Beziehung, beendet im [[Datum-1b2c]].
Keine gemeinsamen Kinder.
Gemeinsame Bekannte und überlappendes Umfeld in [[Bundesland-b2e7]].
Vorfälle:
- [[Datum-2cc1]]: Mehrfaches Klingeln an der Wohnungstür der
Antragstellerin in den Nachtstunden; verbale Drohung mit
Worten „Ich werde dich finden, du wirst es bereuen", durch
die Tür gehört.
- [[Datum-3dd2]]: Antragsgegner sprach Antragstellerin auf dem
Weg zur Arbeit an, packte sie am Arm, ließ erst nach
Hilferuf einer Passantin los. Ärztliches Attest dokumentiert
Hämatome an Oberarm und Unterarm.
- Seitdem fortlaufend: tägliche Nachrichten per Messenger
und SMS, teils mit drohendem Inhalt; mehrfache
Beobachtung des Antragsgegners im Umkreis der Wohnung
und der Arbeitsstelle.
Polizei-Vorgang:
Strafanzeige bei Polizei [[Behoerde-5ff4]] vom [[Datum-4ee3]],
Vorgangs-Nummer [[Aktenzeichen-4ee3]].
Erstellte Lichtbilder der Hämatome im Vorgang.
Ärztliches Attest:
Erstellt durch [[Vorname-7b3e]] [[Nachname-7b3e]],
Fachärztin Allgemeinmedizin, am [[Datum-3dd2]].
Diagnose generisch: Hämatome an Oberarm und Unterarm.
Zeugin:
Passantin [[Vorname-9c2e]] [[Nachname-9c2e]], wohnhaft
[[Adresse-9c2e]], hat den Vorfall vom [[Datum-3dd2]]
beobachtet und ist zur eidesstattlichen Versicherung bereit.
Wohn-Situation:
Antragstellerin und Antragsgegner wohnen im selben Haus
([[Adresse-a3f9]] und [[Adresse-c4d1]]), aber in getrennten
Wohnungen. Eine gemeinsame Ehewohnung besteht nicht.
Gefährdungs-Einschätzung der Mandantin:
„Akut bedroht; kann die Wohnung kaum noch verlassen,
Arbeitsplatz wegen Beobachtungen kaum mehr aufsuchbar."
Strafrechtliche Schritte:
Strafanzeige bereits erstattet ([[Aktenzeichen-4ee3]]).
Familienrechtlicher Schutz: separat zu beantragen.So liefert anymize zurück
Der Antrags-Entwurf
# Eil-Antrag nach § 1 GewSchG — Strukturierter Entwurf
## I. Tatbestand nach § 1 GewSchG
| Tatbestands-Variante | Sachverhalts-Bezug | Status |
|---|---|---|
| § 1 Abs. 1 S. 1 GewSchG: Verletzung des Körpers | Vorfall vom [[Datum-3dd2]] — Festhalten am Arm, Hämatome | wahrscheinlich erfüllt |
| § 1 Abs. 1 S. 1 GewSchG: Drohung mit Verletzung | Drohung am [[Datum-2cc1]] „Ich werde dich finden, du wirst es bereuen" | wahrscheinlich erfüllt |
| § 1 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 GewSchG: Unzumutbare Belästigung (Nachstellung) | Tägliche Nachrichten + Beobachtung im Wohnumfeld und am Arbeitsplatz | wahrscheinlich erfüllt |
[ANWALT-WUERDIGUNG: Tatbestands-Schwelle und Verhältnis zu § 238
StGB-Nachstellung anwaltlich prüfen. Die Drei-Säulen-Struktur
(Körperverletzung + Drohung + Nachstellung) trägt regelmäßig den
Antrag, sofern die Glaubhaftmachung ausreicht.]
## II. Glaubhaftmachung (§ 31 FamFG i.V.m. § 294 ZPO)
| Beleg | Inhalt | Beweismittel-Form |
|---|---|---|
| Eidesstattliche Versicherung der Antragstellerin | Schilderung beider Vorfälle und der nachstellenden Handlungen | Anlage 1 |
| Polizei-Vorgang [[Aktenzeichen-4ee3]] vom [[Datum-4ee3]] | Strafanzeige, Lichtbilder der Hämatome | Anlage 2 |
| Ärztliches Attest [[Vorname-7b3e]] [[Nachname-7b3e]] vom [[Datum-3dd2]] | Hämatome an Oberarm und Unterarm (Diagnose generisch) | Anlage 3 |
| Eidesstattliche Versicherung [[Vorname-9c2e]] [[Nachname-9c2e]] (Passantin) | Beobachtung des Vorfalls vom [[Datum-3dd2]] | Anlage 4 |
| Nachrichten-Dokumentation | Auszug der Messenger- und SMS-Nachrichten seit [[Datum-3dd2]] | Anlage 5 |
[ANWALT-WUERDIGUNG: Glaubhaftmachung mit drei unabhängigen Belegen
(eidesstattliche Versicherung Mandantin + Polizei-Vorgang +
Zeugin) trägt den Eil-Antrag regelmäßig. Lichtbild-Dokumentation
und ärztliches Attest unterstützen die Körperverletzungs-Variante;
Nachrichten-Dokumentation die Nachstellungs-Variante.]
## III. Maßnahmen-Katalog (§ 1 Abs. 1 GewSchG)
| Maßnahme | Begründung im Sachverhalt | Verhältnismäßigkeits-Hinweis |
|---|---|---|
| Verbot, die Wohnung der Antragstellerin ([[Adresse-a3f9]]) zu betreten | Mehrfaches Klingeln in den Nachtstunden | gering eingreifend, geeignet |
| Verbot, sich im Umkreis von 100 Metern um die Wohnung aufzuhalten | Beobachtung im Wohnumfeld | spezifische Schutzwirkung |
| Verbot, sich im Umkreis von 100 Metern um die Arbeitsstelle der Antragstellerin aufzuhalten | Beobachtung am Arbeitsplatz | spezifische Schutzwirkung |
| Kontakt-Verbot (persönlich, telefonisch, elektronisch — insbesondere Messenger, SMS, E-Mail, soziale Medien) | Tägliche Nachrichten teils drohenden Inhalts | umfasst alle Kontakt-Kanäle |
| Verbot, Zusammentreffen herbeizuführen | Aktive Annäherungs-Versuche | flankierende Schutzwirkung |
| Befristung: 6 Monate, mit Verlängerungs-Option | Standard nach § 1 Abs. 1 S. 2 GewSchG | verhältnismäßig |
[ANWALT-WUERDIGUNG: Verhältnismäßigkeit jeder Maßnahme prüfen.
Annäherungs- und Kontakt-Verbot sind die Grundmaßnahmen; das
Wohnungs-Betretens-Verbot ist hier passgenau, weil die Beteiligten
im selben Haus, aber in getrennten Wohnungen wohnen. Eine
Wohnungszuweisung nach § 2 GewSchG kommt mangels gemeinsamer
Wohnung nicht in Frage.]
## IV. Dringlichkeit (§ 49 FamFG)
Die Eil-Bedürftigkeit ist gegeben:
- Aktuelle Gefahrenlage — Antragstellerin kann Wohnung und
Arbeitsplatz kaum noch sicher nutzen.
- Wiederholungsgefahr — tägliche Nachrichten und Beobachtung
bestätigen ein anhaltendes Verhaltens-Muster.
- Eskalations-Risiko nach dem Vorfall vom [[Datum-3dd2]]
(körperliche Übergriff mit Hämatomen).
Beantragt wird die einstweilige Anordnung nach § 49 FamFG ohne
mündliche Verhandlung, hilfsweise mit beschleunigtem Termin.
Hinweis auf § 4 GewSchG — Strafbewehrung: Verstoß gegen die
einstweilige Anordnung wird mit Freiheits- oder Geldstrafe
geahndet.
## V. Wohnungszuweisung (§ 2 GewSchG)
Nicht einschlägig — die Beteiligten wohnen nicht in einer
gemeinsamen Wohnung. Das Wohnungs-Betretens-Verbot nach
§ 1 Abs. 1 GewSchG ist die passgenaue Maßnahme.
[ANWALT-WUERDIGUNG: Bei gemeinsamer Wohnung wäre § 2 GewSchG
zu prüfen — siehe UC Wohnungszuweisung § 1361b BGB / § 2 GewSchG.]
## VI. Antrag (Tenor)
Das Familiengericht möge im Wege der einstweiligen Anordnung
nach §§ 49 ff. FamFG anordnen:
1. Dem Antragsgegner [[Vorname-c4d1]] [[Nachname-c4d1]] wird
untersagt, die Wohnung der Antragstellerin
[[Vorname-a3f9]] [[Nachname-a3f9]] in [[Adresse-a3f9]] zu
betreten sowie sich im Umkreis von 100 Metern dieser
Wohnung aufzuhalten.
2. Dem Antragsgegner wird untersagt, sich im Umkreis von 100
Metern um die Arbeitsstelle der Antragstellerin aufzuhalten.
3. Dem Antragsgegner wird untersagt, mit der Antragstellerin
persönlich, telefonisch, schriftlich, elektronisch
(insbesondere durch Messenger-Dienste, SMS, E-Mail, soziale
Medien) oder über Dritte Kontakt aufzunehmen sowie
Zusammentreffen mit ihr herbeizuführen.
4. Die Anordnungen werden auf 6 Monate befristet (§ 1 Abs. 1
S. 2 GewSchG). Eine Verlängerung wird vorbehalten.
5. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung wird Ordnungsgeld bis
zu 250.000 Euro, ersatzweise Ordnungshaft, oder
Ordnungshaft bis zu 6 Monaten angedroht (§ 890 ZPO i.V.m.
§ 96 FamFG).
6. Es wird darauf hingewiesen, dass Zuwiderhandlung zugleich
nach § 4 GewSchG strafbar ist.
## VII. Anlagen
1. Eidesstattliche Versicherung der Antragstellerin
2. Polizei-Vorgang [[Aktenzeichen-4ee3]] vom [[Datum-4ee3]]
(Strafanzeige + Lichtbilder)
3. Ärztliches Attest [[Vorname-7b3e]] [[Nachname-7b3e]] vom
[[Datum-3dd2]]
4. Eidesstattliche Versicherung [[Vorname-9c2e]] [[Nachname-9c2e]]
(Zeugin)
5. Nachrichten-Dokumentation Messenger / SMS seit [[Datum-3dd2]]Was das Berufsrecht verlangt
Pflichten — und wie anymize sie abdeckt
§ 43a BRAO Verschwiegenheit
anymize ersetzt 40+ Kategorien personenbezogener Daten durch Platzhalter, bevor irgendein KI-Anbieter den Text sieht. Beteiligten-Namen, Adressen, Geburtsdaten, Polizei-Vorgangsnummern, ärztliche Atteste-Bezüge, Zeugen-Namen — alles automatisch erkannt mit über 95 % Erkennungsrate. Das ersetzt nicht Ihre anwaltliche Sorgfalt — wohl aber das manuelle Schwärzen.
§ 43e BRAO Auftragsverarbeitung
Sie schließen einen AVV mit anymize ab. Datenverarbeitung ausschließlich in deutschen Rechenzentren (Hetzner). Originaldokumente speichern wir nicht — nur die Zuordnung Platzhalter ↔ Originaldaten, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl.
§ 203 StGB Geheimnisschutz
Gewaltschutz-Mandate enthalten besonders sensible Daten — Vorfalls-Schilderungen, medizinische Bezüge, Zeugen-Angaben. Indem die Klarnamen, Polizei-Vorgangsnummern und Zeugen-Bezüge das Haus nicht verlassen, vermeiden Sie das Offenbarungsproblem grundsätzlich. anymize-Mitarbeitende sind nach § 203 StGB belehrt — und sehen ohnehin nur die Zuordnungstabelle, nicht den Sachverhalt.
Art. 9 DSGVO Sondergruppen
Ärztliche Atteste und Verletzungs-Dokumentationen sind Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO. anymize erkennt personenbezogene Marker; die Bewertung der Sensibilität und die Entscheidung, ob ein Diagnose-Bezug konkret oder generisch in den KI-Kontext kommt, bleibt bei Ihnen. Im Zweifel empfehlen wir die generische Platzhalter-Variante („Diagnose generisch”) statt einer konkreten Bezeichnung.
§ 31 FamFG / § 294 ZPO Glaubhaftmachung
Im Eil-Verfahren reicht Glaubhaftmachung statt Vollbeweis. Eidesstattliche Versicherungen der Antragstellerin und der Zeugen, Polizei-Vorgang und ärztliches Attest sind die Standard-Belege. Eine Glaubhaftmachungs-Lücke kann zur Antragsabweisung führen — die anwaltliche Vollständigkeits-Prüfung ist die zentrale Würdigungs-Aufgabe.
§ 49 FamFG Eilrechtsschutz
Die einstweilige Anordnung nach § 49 FamFG kann ohne mündliche Verhandlung ergehen, wenn die Dringlichkeit es erfordert. Bei akuter Gefahrenlage ist der Dringlichkeits-Hinweis hervorzuheben. Das Gericht kann eine sofortige Anhörung anberaumen — die Mandantschaft sollte auf diese Möglichkeit vorbereitet sein.
§ 1 Abs. 1 GewSchG Verhältnismäßigkeit
Die Maßnahmen müssen verhältnismäßig sein — möglichst spezifisch, möglichst gering eingreifend, möglichst geeignet. Eine pauschale Maximal-Beantragung („Verbot jeglichen Kontakts in jeglicher Form an jedem Ort”) ist gerichtsfeindlich; konkrete Schutz-Umkreise (Wohnung, Arbeitsplatz) und konkrete Kontakt-Kanäle sind anwaltliche Standardarbeit.
§ 2 GewSchG Wohnungszuweisung
Bei gemeinsamer Wohnung und häuslicher Gewalt kommt zusätzlich die Wohnungszuweisung nach § 2 GewSchG in Betracht. Die Abgrenzung zur Wohnungszuweisung nach § 1361b BGB (Getrenntleben ohne Gewaltbezug) ist anwaltliche Würdigungs-Aufgabe — siehe das eigene UC zu § 1361b BGB / § 2 GewSchG.
§ 4 GewSchG Strafbewehrung
Verstöße gegen eine einstweilige Anordnung nach § 1 GewSchG sind nach § 4 GewSchG strafbar (Freiheits- oder Geldstrafe). Das ist gegenüber der Mandantschaft als Schutz-Plus zu kommunizieren — und gegenüber dem Antragsgegner im Tenor-Hinweis. Die strafrechtliche Verfolgung läuft separat über Polizei und Staatsanwaltschaft.
Datenschutz und Vertraulichkeit
So funktioniert das mit anymize
Die juristisch entscheidende Frage bei Gewaltschutz-Anträgen: Sieht der KI-Anbieter die Klarnamen der Beteiligten, die Polizei-Vorgangsnummern, die ärztlichen Atteste-Inhalte und die Zeugen-Namen? Antwort mit anymize: nein. Beteiligten-Namen, Geburtsdaten, Adressen, Polizei-Vorgangsnummern, Krankenhaus- und ärztliche Atteste-Bezüge, Zeugen-Namen und ggf. Kindes-Bezüge werden vor dem KI-Aufruf durch Platzhalter ersetzt; nach der KI-Antwort identifiziert anymize zurück. Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner), AVV nach Art. 28 DSGVO und § 43e BRAO ist Teil des Standardvertrags, Originaldokumente werden nicht gespeichert. Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Mandatsvertrag); bei Art.-9-Datenflüssen — ärztliche Atteste, Verletzungs-Dokumentationen, ggf. psychische Bezüge — zusätzlich Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO (Rechtsansprüche im familiengerichtlichen Verfahren) i.V.m. § 43a BRAO. Bei Kindes-Bezügen wirkt zusätzlich Art. 8 DSGVO und Art. 8 EMRK. Mandanten- und Zeugen-Klarnamen werden aus dem KI-Kontext gehalten, was § 203 StGB strukturell entlastet.
Was anymize konkret leistet
- Erkennt Beteiligten- und Zeugen-Namen, Adressen, Geburtsdaten, Polizei-Vorgangsnummern, Krankenhaus- und ärztliche Atteste-Bezüge und ggf. Kindes-Bezüge mit über 95 % Genauigkeit.
- Ersetzt sie durch semantische Platzhalter, bevor der Sachverhalt an GPT, Claude oder Gemini geht.
- Re-identifiziert die KI-Antwort automatisch — Sie sehen den Eil-Antrags-Entwurf mit den richtigen Klarnamen zurück.
- Verarbeitung in deutschen Rechenzentren (Hetzner). AVV nach Art. 28 DSGVO mit § 43e BRAO-Erklärung im Standardvertrag.
- Originaldokumente werden nicht gespeichert — nur die Zuordnung Platzhalter ↔ Klarname, mit Aufbewahrungsfrist nach Ihrer Wahl von 24 Stunden bis unbegrenzt.
Sicherheitscheck vor der Einreichung
Was anymize liefert — was Sie souverän entscheiden
Vor dem KI-Aufruf
- Vorfalls-Sachverhalt vollständig — Datum, Ort, Art der Übergriffe erfasst?
- Anonymisierungs-Vorschau gesichtet — Polizei-Vorgangsnummern, ärztliche Atteste, Zeugen-Namen erkannt?
- Diagnose-Bezüge auf generische Platzhalter („Diagnose generisch”) vereinheitlicht?
- Eidesstattliche Versicherung der Mandantschaft vorbereitet?
- Zeugen-Bereitschaft zur eidesstattlichen Versicherung geklärt?
Nach der KI-Antwort
- Re-Identifikation korrekt — alle Platzhalter zurückgesetzt?
- Tatbestands-Tabelle vollständig — § 1 Abs. 1 S. 1 und § 1 Abs. 2 GewSchG-Varianten geprüft?
- Glaubhaftmachungs-Tabelle vollständig — eidesstattliche Versicherungen, Polizei-Vorgang, ärztliches Attest, Zeugen-Erklärungen?
- Maßnahmen-Katalog verhältnismäßig — konkrete Schutz-Umkreise und Kontakt-Kanäle?
- Dringlichkeit nach § 49 FamFG begründet, § 4 GewSchG-Strafbewehrungs-Hinweis enthalten?
- Wohnungszuweisung § 2 GewSchG geprüft (bei gemeinsamer Wohnung)?
Vor der beA-Einreichung
- Anwaltliche Würdigung der Tatbestands-Schwelle und Verhältnismäßigkeit ergänzt?
- Mandantenfreigabe schriftlich dokumentiert?
- Anlagen vollständig: eidesstattliche Versicherung Mandantschaft, Polizei-Vorgang, ärztliches Attest, Zeugen-Erklärungen, Nachrichten-Dokumentation?
- Zuständiges Familiengericht nach § 211 FamFG identifiziert?
- Mandantschaft auf mögliche sofortige Anhörung vorbereitet?
Typische Fehlermuster — und wie anymize gegensteuert
- →KI gibt pauschale Maximal-Maßnahmen ohne konkrete Schutz-Umkreise — gerichtsfeindlich; konkrete Umkreise (Wohnung, Arbeitsplatz) und konkrete Kontakt-Kanäle ergänzen.
- →KI vermischt § 1 GewSchG und § 238 StGB-Nachstellung — der Eil-Antrag ist familienrechtlich; die Strafverfolgung läuft separat.
- →KI lässt die § 4 GewSchG-Strafbewehrung im Tenor weg — der Hinweis ist Standardarbeit und stärkt die Schutzwirkung.
- →KI gibt Verhältnismäßigkeits-Begründung ohne konkrete Sachverhalts-Verankerung — jede Maßnahme braucht den Bezug zur dokumentierten Gefahr.
- →Diagnose-Bezeichnungen konkret stehengelassen — auf generische Platzhalter vereinheitlichen.
- →KI spekuliert zum Motiv des Antragsgegners — Anti-Pattern, anwaltlich glätten.
- →KI verkennt § 2 GewSchG (Wohnungszuweisung) bei gemeinsamer Wohnung — Abgrenzung zu § 1 GewSchG anwaltlich prüfen.
- →KI spekuliert zur Erfolgswahrscheinlichkeit — Anti-Pattern, anwaltlich entfernen.
Rechtsgrundlagen
Normen, Urteile, Belege
Primärnormen
- Gerichtliche Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt und Nachstellungen
- Überlassung einer gemeinsam genutzten Wohnung
- Strafvorschriften
- Glaubhaftmachung im familiengerichtlichen Verfahren
- Einstweilige Anordnung
- Örtliche Zuständigkeit Gewaltschutzsachen
- Ordnungsmittel bei Zuwiderhandlung
- Mittel der Glaubhaftmachung
- Nachstellung (Strafrecht — separater Schritt)
Berufsrechtliche Grundlagen
- Anwaltliche Verschwiegenheit
- Auftragsverarbeitung und IT-Auslagerung
- Verletzung von Privatgeheimnissen
- Rechtsgrundlage Mandatsvertrag
- Verarbeitung besonderer Kategorien — Rechtsansprüche
- Auftragsverarbeitung
Sekundärquellen
- Mandantentransparenz und KI-Einsatz
- KI in der anwaltlichen Praxis
- Kommentar zum Gewaltschutzgesetz
- Opferschutz-Strukturen
Stand: · Nächste Überprüfung:
Hinweis zur Nutzung
Zur Orientierung — nicht als Mandatsersatz
Diese Anleitung beschreibt einen Arbeitsablauf, den Sie mit anymize umsetzen können. Sie ist zur Orientierung gedacht und ersetzt weder die anwaltliche Würdigung im Einzelfall noch eine fachanwaltliche Prüfung. Welche Rechtsprechung einschlägig ist, wie der Sachverhalt rechtlich zu bewerten ist, welche Anträge in Ihrem konkreten Mandat richtig sind — das bleibt selbstverständlich bei Ihnen.
KI-Outputs müssen vor jeder Verwendung anwaltlich geprüft werden. Insbesondere Urteils-Aktenzeichen, Norm-Verweise und Fristen sind gegen Primärquellen zu verifizieren. anymize gewährleistet die Vertraulichkeit der Mandantendaten gegenüber dem KI-Anbieter; die fachliche Richtigkeit des Outputs liegt in Ihrer Verantwortung.
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Alle Modelle. Alle Features. Keine Kreditkarte.
Wir sind überzeugt von anymize. Und wir wissen: Bei einem KI-Werkzeug, das Mandanten-, Patienten- oder Mitarbeiter-Daten berührt, reicht ein Demo-Video nicht. Deshalb 14 Tage voller Zugang – alle Modelle, alle Features, keine Kreditkarte. Genug Zeit, um sicher zu sein, bevor du uns vertraust.
Dein KI-Arbeitsplatz wartet.